Africa

Kamerun

Reise- und Sicherheitsinformationen
Kamerun
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 30.09.2014
Unverändert gültig seit: 26.09.2014
Aktuelle Hinweise Die Einreise aus Ländern, in denen Ebola auftritt (inkl. Nigeria) nach Kamerun ist derzeit nicht möglich. Kamerun erteilt derzeit keine Landeerlaubnis an Flüge aus betroffenen Ländern und an Flüge, auf denen sich Reisende aus betroffenen Ländern befinden. Auch an den Land- und Seegrenzen zu Nigeria wird die Einreise nach Kamerun verwehrt. Kamerun fordert, dass alle Reisenden, die das Land verlassen, über ein gültiges, internationales Impfzertifikat mit einer dokumentierten Poliomyelitis (Kinderlähmung)-Impfung verfügen. Dies betrifft alle Reisenden, die sich länger als 4 Wochen im Land aufgehalten haben. Die Impfung darf für diese Bescheinigung gemäß WHO nicht älter als 1 Jahr sein und muss spätestens 4 Wochen vor Ausreise erfolgt sein. Bei kurzfristiger Ausreise reicht auch der Nachweis einer aktuell durchgeführten Impfung. Diese kann mit dem Injektionsimpfstoff (IPV) oder mit einem oralen Impfstoff (OPV) erfolgen. Letzterer ist in Deutschland nicht mehr verfügbar. Bei der Ausreise wird an beiden Flughäfen in Jaunde und Douala die Impfung bei Ungeimpften durchgeführt. Es wird jedoch empfohlen, die Impfung vor Ausreise bzw. schon in Deutschland vor Einreise mit einem Injektionsimpfstoff durchführen zu lassen. Die Impfung muss als separate Impfung (auch bei Verwendung von Kombinationsimpfstoffen) und somit für das Flughafenpersonal erkennbar in dem vorgesehen Feld im internationalen Impfzertifikat (unter der Gelbfieberimpfung) eingetragen werden. Landesspezifische Sicherheitshinweise Seit Februar 2013 wurden in der Region „Extrême-Nord" mehr als 20 Ausländer entführt. Dort besteht weiterhin ein sehr hohes Entführungsrisiko. Terroristische Anschläge sind nicht auszuschließen. Vor Reisen in die Region Extrême Nord wird daher gewarnt. Deutsche Staatsangehörige, die sich dort aufhalten, sollten die Region Extrême-Nord verlassen. Das Grenzgebiet mit der Zentralafrikanischen Republik gilt wegen grenzüberschreitender Übergriffe bewaffneter Gruppen der dortigen Rebellen als unsicher.Vor Reisen in das Grenzgebiet zur Zentralafrikanischen Republik wird daher ebenfalls gewarnt. Gewarnt wird darüber hinaus vor Reisen zur Halbinsel Bakassi und Umgebung aufgrund fortdauernder Sicherheitsprobleme. Im gesamten Golf von Guinea gibt es Bandenunwesen. In der Vergangenheit gab es Überfälle auf Küstenorte, auf Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen und Geiselnahmen. In den Regionen Nord und Adamaoua sowie in den Grenzgebieten zu Nigeria und Tschad kommt es vermehrt zu gewalttätigen Raubüberfällen. Von Reisen in die Regionen Adamaoua und Nord sowie  in die Grenzgebiete zu Nigeria und Tschad (jeweils auf der gesamten Länge der Grenzen) wird daher abgeraten. In ganz Kamerun, vor allem in größeren Städten wie auch in den von ausländischen Touristen frequentierten Ferienorten, z.B. Kribi, Limbe und den Twin Lakes bei Melong, sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen unbedingt zu beachten: - Keine auffälligen Wertgegenstände oder Schmuck tragen (auch nicht beim Restaurantbesuch), - nach Einbruch der Dunkelheit nicht zu Fuß unterwegs sein, ein Minimum an Geld mitführen, um bei Überfällen keine Gewaltanwendung zu provozieren, - Geld auf mehrere Taschen verteilen, - möglichst nicht alleine unterwegs sein. Versuchen Sie sich zu versichern, ob ein angeblicher Sicherheitsbeamter (Polizei, Gendarmerie) tatsächlich ein solcher ist. Bestehen Sie auf Ihrem Recht mit der Deutschen Botschaft Kontakt aufzunehmen. Führen Sie anstelle Ihres Reisepasses eine beglaubigte Kopie mit sich. Diese kann auf Antrag in der Konsularabteilung der Deutschen Botschaft gebührenpflichtig angefertigt werden. An unbelebten Abschnitten der Strände von Kribi und Limbe sowie in der Region um Melong sind Touristen, die alleine oder zu zweit und mit Gepäck unterwegs waren, in mehreren Fällen auch tagsüber beraubt worden. In Limbe ist es Anfang 2013 zu mehreren bewaffneten Überfällen auf Hotels gekommen. Nach Einbruch der Dämmerung (d.h. nach 18.00 Uhr) sollten Sie nicht zu Fuß unterwegs sein. Sie sollten auch kein Taxi vom Straßenrand mehr heranwinken. Insbesondere bei Sammeltaxen besteht das Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können. Selbst als Gruppe sollte man unbekannte Stadtviertel abends unbedingt meiden und auf gut beleuchteten Hauptverkehrsstraßen bleiben. Es ist besser, sich auf ein Hoteltaxi oder einen bekannten Taxifahrer zu verlassen. Außerhalb der größeren Städte ersetzen sog. Mototaxi (Motorräder) die Autotaxis. Es empfiehlt sich, einen vertrauenswürdigen Fahrer zu wählen und diesen für die Dauer des Aufenthalts zu reservieren. Von Überlandfahrten bei Dunkelheit wird dringend abgeraten. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem unverantwortlichen Verkehrsverhalten vieler Fahrer, insbesondere von LKW, besteht ein vielfach höheres Unfallrisiko als in Europa. Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich werden. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Reisen Erkundigungen einzuholen. Seit 2012 kommt es zu Übergriffen ausländischer bewaffneter Gruppen (Tschad, Zentralafrikanische Republik, Nigeria) auf kamerunische Einrichtungen (Nationalparks, Grenzposten). Vor Grenzübertritten auf dem Landweg wird gewarnt. Reisewarnung Seit Februar 2013 wurden in der Region „Extrême-Nord" mehr als 20 Ausländer entführt. Dort besteht weiterhin ein sehr hohes Entführungsrisiko. Terroristische Anschläge sind nicht auszuschließen. Vor Reisen in die Region Extrême Nord wird daher gewarnt. Deutsche Staatsangehörige, die sich dort aufhalten, sollten die Region Extrême-Nord verlassen. Das Grenzgebiet mit der Zentralafrikanischen Republik gilt wegen grenzüberschreitender Übergriffe bewaffneter Gruppen der dortigen Rebellen als unsicher.Vor Reisen in das Grenzgebiet zur Zentralafrikanischen Republik wird daher ebenfalls gewarnt. Gewarnt wird darüber hinaus vor Reisen zur Halbinsel Bakassi und Umgebung aufgrund fortdauernder Sicherheitsprobleme. Im gesamten Golf von Guinea gibt es Bandenunwesen. In der Vergangenheit gab es Überfälle auf Küstenorte, auf Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen und Geiselnahmen. In den Regionen Nord und Adamaoua sowie in den Grenzgebieten zu Nigeria und Tschad kommt es vermehrt zu gewalttätigen Raubüberfällen. Von Reisen in die Regionen Adamaoua und Nord sowie  in die Grenzgebiete zu Nigeria und Tschad (jeweils auf der gesamten Länge der Grenzen) wird daher abgeraten. In ganz Kamerun, vor allem in größeren Städten wie auch in den von ausländischen Touristen frequentierten Ferienorten, z.B. Kribi, Limbe und den Twin Lakes bei Melong, sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen unbedingt zu beachten: - Keine auffälligen Wertgegenstände oder Schmuck tragen (auch nicht beim Restaurantbesuch), - nach Einbruch der Dunkelheit nicht zu Fuß unterwegs sein, ein Minimum an Geld mitführen, um bei Überfällen keine Gewaltanwendung zu provozieren, - Geld auf mehrere Taschen verteilen, - möglichst nicht alleine unterwegs sein. Versuchen Sie sich zu versichern, ob ein angeblicher Sicherheitsbeamter (Polizei, Gendarmerie) tatsächlich ein solcher ist. Bestehen Sie auf Ihrem Recht mit der Deutschen Botschaft Kontakt aufzunehmen. Führen Sie anstelle Ihres Reisepasses eine beglaubigte Kopie mit sich. Diese kann auf Antrag in der Konsularabteilung der Deutschen Botschaft gebührenpflichtig angefertigt werden. An unbelebten Abschnitten der Strände von Kribi und Limbe sowie in der Region um Melong sind Touristen, die alleine oder zu zweit und mit Gepäck unterwegs waren, in mehreren Fällen auch tagsüber beraubt worden. In Limbe ist es Anfang 2013 zu mehreren bewaffneten Überfällen auf Hotels gekommen. Nach Einbruch der Dämmerung (d.h. nach 18.00 Uhr) sollten Sie nicht zu Fuß unterwegs sein. Sie sollten auch kein Taxi vom Straßenrand mehr heranwinken. Insbesondere bei Sammeltaxen besteht das Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können. Selbst als Gruppe sollte man unbekannte Stadtviertel abends unbedingt meiden und auf gut beleuchteten Hauptverkehrsstraßen bleiben. Es ist besser, sich auf ein Hoteltaxi oder einen bekannten Taxifahrer zu verlassen. Außerhalb der größeren Städte ersetzen sog. Mototaxi (Motorräder) die Autotaxis. Es empfiehlt sich, einen vertrauenswürdigen Fahrer zu wählen und diesen für die Dauer des Aufenthalts zu reservieren. Von Überlandfahrten bei Dunkelheit wird dringend abgeraten. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem unverantwortlichen Verkehrsverhalten vieler Fahrer, insbesondere von LKW, besteht ein vielfach höheres Unfallrisiko als in Europa. Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich werden. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Reisen Erkundigungen einzuholen. Seit 2012 kommt es zu Übergriffen ausländischer bewaffneter Gruppen (Tschad, Zentralafrikanische Republik, Nigeria) auf kamerunische Einrichtungen (Nationalparks, Grenzposten). Vor Grenzübertritten auf dem Landweg wird gewarnt.
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