Central America

Honduras

Reise- und Sicherheitsinformationen
Honduras
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 02.10.2014
Unverändert gültig seit: 30.09.2014
Aktuelle Hinweise In der Regenzeit kann es zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Unterbrechungen von Verkehrswegen kommen. Zur Zeit besteht auf der Hauptstrasse zwischen Tegucigalpa und dem Süden des Landes bei KM 75 ein Engpass nach einem Erdrutsch. Es ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.Aktuelle Informationen finden Sie auf der Webseite des Katastrophenschutzes unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://copeco.gob.hn Landesspezifische Sicherheitshinweise Die Kriminalität in Honduras hat ein alarmierendes Ausmaß erreicht. Sie zeichnet sich aus durch hohe Gewaltbereitschaft auch unter Drogeneinfluss und eine geringe Hemmschwelle beim Gebrauch von Schusswaffen. Diese Faktoren haben das Risiko bei Reisen nach und in Honduras in den letzten Jahren erhöht. Entführungen und Überfälle unter Schusswaffengebrauch in San Pedro Sula, Santa Barbara, Tegucigalpa, La Ceiba und auf den "Bay Islands" nehmen zu. Besondere Besorgnis erregen gewalttätige Jugendbanden („maras"), denen sich nach Weltbankberichten in Honduras mittlerweile über 40.000 Jugendliche angeschlossen haben. Auch deutsche Staatsangehörige zählten in der Vergangenheit zu den Opfern. Vor Reisen per Anhalter wird (insbesondere Frauen) dringend abgeraten. Aber auch die Benutzung von Taxis und Überlandbussen ist nicht ungefährlich. Gelegentlich kommt es zu Überfällen durch die Taxifahrer selbst. In den letzten Monaten häufen sich auch Berichte über „geklonte" Taxis, die offizielle Nummern und Anstriche nachahmen. Die Benutzung von Radiotaxis wird deshalb empfohlen, da dort Fahrer, Nummer des Fahrzeugs und Fahrtziel von der Taxizentrale notiert werden.  Übergriffe auf Reisende werden insbesondere in den größeren Städten, auf der Strecke von San Pedro Sula zur Mayastätte Copán, aber auch den Naturparks und Wandergebieten gemeldet. Besondere Vorsicht wird an der Karibikküste empfohlen, insbesondere in und um Tela, La Ceiba und San Pedro Sula. Von Strandbesuchen nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. In letzter Zeit hat sich offensichtlich der Drogenschmuggel über die Provinz Olancho intensiviert. Die hierdurch immer wieder aufflackernden Banden- und Familienfehden sowie staatliche Polizei- und Armeeeinsätze bilden ein zusätzliches Sicherheitsrisiko. Transporte und Reisen sind nur während des Tageslichts zu unternehmen. Die Dunkelheit ist unbedingt zu vermeiden. In der genannten Provinz Olancho kommt es gelegentlich auch zu Polizeikontrollen durch „falsche Beamte". Wegen der häufigen Überfälle und Diebstähle sollten Reisende Schmuck, größere Mengen an Zahlungsmitteln sowie Dokumente möglichst im Hotelsafe aufbewahren und unsichere Stadtviertel - insbesondere bei Dunkelheit - meiden. Ausweispapiere sollten nur in Kopie mitgeführt werden. Frauen wird empfohlen, bei Weisungen der Sicherheitskräfte (Polizei, Militär) zum Mitkommen auf der Begleitung durch eine weitere Person zu bestehen. Wirtschaft Potentiellen Investoren in Honduras wird empfohlen, sich an die Deutsch-Honduranische Industrie- und Handelskammer Externer Link, öffnet in neuem Fenster(www.deinternational.com.hn) in Tegucigalpa zu wenden, um spezifische Auskünfte über das Investitionsklima und Sicherheitsaspekte, auch der rechtlichen Sicherheit, einzuholen. Das im Jahre 1998 in Kraft getretene bilaterale Investitionsschutzabkommen hilft theoretisch, Vorbehalte zu überwinden, jedoch ist die Anwendung der inhaltlichen Substanz des Abkommens erfahrungsgemäß schwierig und mit juristischen Hürden verbunden. Naturkatastrophen Honduras liegt in der hurrikangefährdeten Zone (Hurrikansaison: ca. Juni bis November). Während der Hurrikan-Saison muss in den touristisch erschlossenen Gebieten vor allem an der Karibikküste und auf den Inseln "Islas de la Bahia" mit Beeinträchtigungen bei Verkehrsverbindungen sowie Strom- und Wasserversorgung gerechnet werden. Häufig kommt es nach starken Regenfällen zu Überschwemmungen. Die Anweisungen der Behörden (z.B. Evakuierungsmaßnahmen) sollten befolgt werden. Bitte informieren Sie sich sowohl vor als auch während Ihres Hondurasaufenthaltes regelmäßig in den Medien und Internet über aktuelle Unwetterwarnungen und Unterbrechungen der Verkehrswege auf der Internetseite des staatlichen honduranischen technischen Hilfswerks COPECO unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://copeco.gob.hn).
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