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Spanien

Urlaubsorte & Ausflüge
Einleitung
Spanien beeindruckt durch seine geografische und kulturelle Vielfalt. Die bewegte Vergangenheit des Landes hat auch in der Vielfalt der spanischen Architektur (u. a. römische, maurische, byzantinische, romanische und westgotische Einflüsse, Renaissance, Barock und Jugendstil) ihre Spuren hinterlassen. Der Sinn für Tradition spiegelt sich im ganzen Land in Burgen, Kirchen, Denkmälern und Wohnhäusern wider.
Spaniens 52 Provinzen werden seit 1983 als 17 autonome Regionen verwaltet, jeder Region wird bis zu einem gewissen Grad Selbstverwaltung zugestanden. Im nachfolgenden Abschnitt ist Spanien in acht Regionen unterteilt, die aber weder politische noch kulturelle Grenzen andeuten sollen:
Madrid;
Andalusien, Ceuta und Melilla, einschl. Costa de Almería, Costa del Sol und Costa de la Luz;
Kastilien/La Mancha und Estremadura;
Kastilien/León und La Rioja;
Die nördliche Region, einschl. Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galizien;
Navarra und Aragón;
Katalonien, einschl. Costa Brava und Costa Dorada;
Land Valencia, einschl. Valencia Terra i Mar, Costa Azahar, Costa Blanca und Benidorm;
Murcia, einschließlich Costa Calida.

Wintersportorte Spaniens werden gesondert behandelt.
Die Beschreibungen der Balearen und der Kanarischen Inseln folgen in separaten Abschnitten.
Rundreisen
5-tägig:
(a) Madrid – Toledo – Aranjuez – Alcalá de Henares – Guadalajara – Segovia – Avila – San Lorenzo del Escorial – Madrid. (b) Málaga – Marbella – Algeciras – Cádiz – Coto de Doñana – Jerez – Aracena – Seville – Málaga. (c) San Sebastián – Bilbao – Santander – Santillana del Mar – San Vicente – Picos de Europa – Oviedo.
7-tägig: (a) Seville - Cordoba - Ubeda - Baeza - Jaén - Granada - Sierra Nevada - Almería. (b) Seville - Badajoz - Mérida - Cáceres - Salamanca - Zamora - Astorga - León - Oviedo - Gijón. (c) Madrid - Alcalá de Henares - Guadalajara - Cuenca - Teruel - Albacete - Cuidad Real - Toledo - Aranjuez - Madrid. (d) Madrid - San Lorenzo del Escorial - Avila - Segovia - Valladolid - Salamanca - Plasencia - Cáceres - Badajoz - Trujillo - Madrid. (e) Figueres - Empúries - Girona - Cadaquès - Barcelona - Montserrat - Sitges - Tarragona. (f) Valcarlos - Pamplona - Santo Domingo de la Calzada - Logroño - Burgos/León - Astorga - Santiago de Compostela.
Madrid
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Die Hauptstadt Madrid liegt in der gleichnamigen Region. Der Prado ist eines der bekanntesten Museen der Welt (s. u.). Der Palacio Real, das frühere Königsschloss, das in einem herrlichen Garten aus dem 18. Jahrhundert liegt, beherbergt Gemälde, Wandteppiche, Rüstungen, Teppiche und eine umfangreiche Uhrensammlung. Die Puerta del Sol, von der 10 Seitenstraßen abgehen, ist der Mittelpunkt Madrids. Nach kurzem Bummel in Richtung Südwesten gelangt man zur Plaza Mayor. Der weitläufige Platz ist von Arkaden mit zahlreichen kleinen Geschäften umgeben.
Der Prado enthält eine der berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt, u. a. Werke von El Greco, Murillo, Goya, Velazquez und Tizian.
Das Centro Cultural Reina Sofia mit dem Museum Thyssen-Bornemisza im Villa-Hermosa-Palast gegenüber vom Prado ist äußerst sehenswert; das Museum beherbergt die größte Privatsammlung der Welt.
Ausflüge:
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Das Klosterschloss El Escorial liegt etwa 40 km nördlich von Madrid in San Lorenzo del Escorial. Mittelpunkt der Schlossanlage ist die Kirche mit ihrer imposanten Kuppel und den zwei Glockentürmen. Die berühmte Bibliothek enthält den Codex Aureus (1039). 9 km von Escorial entfernt liegt das Valle de los Caídos (Tal der Gefallenen). Eine riesige Krypta wurde als Mahnmal für die Toten des Bürgerkrieges in den Berg gehauen. General Franco liegt hier begraben. Alcalá de Henares ist der Geburtsort des Dichters Cervantes und Katharina von Aragóns. Aranjuez hat einen berühmten Sommerpalast, und die Casita del Labrador liegt in der Nähe des Flusses Tagus.
Im September werden die Ferias Mayores (Jahrmärkte) und zu Ostern die Umzüge der Semana Santa (Heilige Woche) veranstaltet. Das Angebot an Ausflugsfahrten ist groß. Die Reisegesellschaft Viajes Marsans in Madrid veranstaltet eine dreitägige »Burgen-Rundfahrt«.
Die Guadarrama-Region bietet ausgezeichnete Wintersportmöglichkeiten. Einzelheiten in der Rubrik Wintersportorte.

Andalusien, Ceuta und Melilla
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Einschließlich Costa de Almería, Costa del Sol und Costa de la Luz
Die Gebirgsregion Andalusien liegt ganz im Süden Spaniens. Sie hat reiche Mineralvorkommen und ist ein wichtiges Anbaugebiet für Oliven, Weintrauben, Apfelsinen und Zitronen.
Das Landesinnere
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DAS LANDESINNERE: Die Provinzhauptstadt Sevilla ist eine der größten Städte Spaniens; die 500 Jahre anhaltende Maurenherrschaft hat hier zahlreiche Spuren hinterlassen. Die Kathedrale ist das größte gotische Bauwerk der Welt. Sie hat eine äußerst umfangreiche Sammlung gotischer Kunstwerke und Steinmetzarbeiten zu bieten. Von der Giralda, dem 93 m hohen Turm, hat man eine prachtvolle Aussicht. Bedeutend sind außerdem der Alcázar, der Festungspalast der arabischen Könige und der Torre del Oro (1220 m), ein maurischer Festungsturm.
In Córdoba im Nordosten stehen weitere Überreste des muselmanischen Weltreichs. Besonders eindrucksvoll sind die bemalten Säulen und Bögen der Moschee aus dem 8. Jahrhundert, dem bedeutendsten religiösen Bauwerk, das die Araber auf europäischem Boden schufen. Das Bauwerk ist heute eine Kathedrale.
In Granada steht die Alhambra, die Residenz der maurischen Könige. Der Palast ist umgeben von den wunderschönen Gärten von Generalife. In der prächtigen Kathedrale von Granada liegen die Grabmäler von König Ferdinand und Königin Isabella.
Südlich von Granada, etwa 40 km von der Küste entfernt, liegt das Hochland der Sierra Nevada, einer fast horizontal verlaufenden Bergkette mit den höchsten Erhebungen der Iberischen Halbinsel. Eine Straße führt fast bis zum Gipfel des 3400 m hohen Pico de Veleta, außerdem werden Busfahrten dorthin angeboten. In diesem Teil Spaniens kann man einen Winterurlaub mit Wassersport und Strandurlaub an der sonnigen Mittelmeerküste verbinden (s. u.). Capileira (südlich des Pico de Veleta), Borreguiles und Pradollano (beide in der Solynieve-Region) sind viel besuchte Urlaubsorte in den Bergen.
Das historische Jaén ist die wichtigste Stadt im Nordwesten der Sierra Nevada. Unter den zahlreichen historischen Gebäuden und Kunstschätzen sind besonders das Museo Provincial (Heimatmuseum), die Kathedrale und die Burg Santa Catalina hervorzuheben. Baeza liegt etwa 48 km von Jaén entfernt. Die aristokratische Bauweise der Herrenhäuser wirkt durch den Goldton der Steine besonders eindrucksvoll.
Etwa 10 km von Baeza und 58 km von Jaén entfernt liegt Ubeda mit zahlreichen Renaissance-Palästen.
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COSTA DE ALMERIA: Im Osten der Costa del Sol liegt die Provinz Almería. Die gleichnamige Hauptstadt ist eine ehemalige arabische Hafenstadt mit zahlreichen maurischen Häusern vor der Silhouette zweier Burgen. Die Stadt liegt in einer weiten Bucht, die Umgebung ist hügelig mit subtropischer Vegetation. Die Kathedrale (16. Jh., schöne Renaissancefassade), die Kirche Santiago el Viejo und die Ruinen der maurischen Burg Alcazaba sind sehenswert.
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Urlaubsorte an der Costa de Almería: Adra, Roquetas, Cabo de Gata, Aguadulce, Mojácar und San José.
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Die COSTA DEL SOL erstreckt sich von der Costa de Almería an der andalusischen Mittelmeerküste entlang bis nach Tarifa im Süden.
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Málaga ist die bedeutendste Stadt dieser Region. Eine neue Attraktion für Kunstinteressierte ist das Picasso Museum. Nur ein paar Kilometer von Malaga entfernt liegen die berühmten Urlaubsorten Marbella und Torremolinos. An der über 160 km langen Küste kann man trotz dichter Besiedlung noch fast leere Strände finden. Die Stadt Nerja ist auch als »Europas Balkon« bekannt. Der Name bezieht sich auf einen hoch über dem Meer gelegenen Aussichtspunkt, der einen beeindruckenden Rundblick auf das Mittelmeer ermöglicht. Im gleichen Vorgebirge liegen einige gut erhaltene prähistorische Höhlen. Von Málaga aus kann man Ausflüge ins Hinterland machen, besonders empfehlenswert ist eine Fahrt zur alten Bergstadt Ronda in der Sierra de Ronda.
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Urlaubsorte an der Costa del Sol: Calahonda, Torre del Mar, El Palo, Málaga, Nerja, Torremolinos, Benalmádena Costa, Fuengirola/Mijas, Marbella, San Pedro de Alcántara und Estepona.
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Die COSTA DE LA LUZ mit ihren endlosen Sandstränden erstreckt sich an der südlichen Atlantikküste von Tarifa bis an die portugiesische Grenze. Von Algeciras gibt es Fährverbindungen nach Tanger und Ceuta an der nordafrikanischen Küste und zu den Kanarischen Inseln. Die Strecke zwischen Algeciras und Cádiz ist eine der schönsten des Landes mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Straße von Gibraltar, die nordafrikanische Küste und sogar das Atlasgebirge. Wahrzeichen von Cádiz sind die Aussichtstürme (Miradores) und die hübschen weißen Häuser. Cádiz ist eine der ältesten Städte der Iberischen Halbinsel. Die Academia de Bellas Artes enthält eine bedeutende Gemäldesammlung (Murillo, Rubens). In der Provinz Huelva liegt die Stadt El Rocío. Im Norden der Provinz Huelva liegen die wunderschönen Tropfsteinhöhlen Grutas de las Maravillas in Aracena und der Nationalpark Coto de Doñana (s. o.).
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Urlaubsorte an der Costa de la Luz: Barbate, Algeciras, Tarifa, Conil de la Frontera, Chiclana de la Frontera, Cádiz, El Puerto de Santa María, Rota, Chipiona, Sanlúcar de Barrameda, Torre la Higuera, Mazagón, Punta Umbría, El Rompido, La Antilla und Isla Cristina.
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DIE AFRIKANISCHEN ENKLAVEN: Der Freihafen Ceuta liegt an der nordafrikanischen Küste. Die Kathedrale und der Plaza de Africa in der Innenstadt sind sehenswert. Im Vorgebirge befinden sich die Ruinen der alten Festung. Es gibt Busverbindungen nach Marokko und eine Fährverbindung mit Algeciras auf dem Festland.
Der Freihafen Melilla, ebenfalls an der nordafrikanischen Küste gelegen, ist eine sehr moderne Stadt. Einige historische Bauwerke, darunter eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert, sind erhalten geblieben. Autofähren von Málaga und Almería stellen die Verbindung zum Festland her.
Kastilien / La Mancha und Estremadura
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Diese Region liegt im Landesinneren zwischen Madrid und Andalusien und grenzt im Norden, Osten und Süden an hohe Berge. Für die Bewässerung sorgen die beiden großen Flüsse Tajo und Guadiana, die nach Westen durch Portugal und dann in den Atlantik fließen. Kastilien/La Mancha, der höher gelegene westliche Teil der Region, wird auch Castilla La Nueva genannt - Neu-Kastilien.
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KASTILIEN/LA MANCHA: Südlich von Madrid auf einem Felsvorsprung am Tajo liegt die alte spanische Hauptstadt Toledo. Die gotische Kathedrale und der Alcázar, die ehemalige Zitadelle, beherrschen das Stadtbild. El Grecos berühmtestes Gemälde, »Die Beisetzung des Grafen von Orgaz«, kann in der Santo-Tomé-Kirche besichtigt werden.
Im Nordosten von Madrid liegt Guadalajara, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz am Río Henares. Die Stadt ist reich an alten Kirchen und Palästen. Besonders interessant sind der Palacio del Infantado (15. Jh.) und die San-Gines-Kirche.
Die Provinzhauptstadt Ciudad Real ist die bedeutendste Stadt der Region La Mancha, der Heimat des Don Quixote. In Campo de Criptana soll er gegen die Windmühlen gekämpft haben.
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Cuenca, ebenfalls eine Provinzhauptstadt, ist für die »hängenden Häuser« bekannt. Die gotische Kathedrale ist besonders reich an Ornamenten. Auf den hohen Bergen und in den Tälern liegen zahlreiche befestigte Städte und Dörfer.
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Albacete ist Zentrum eines Weinbaugebietes. Die maurische Burg in Almansa und die alten Festungsstädte Chinchilla de Monte Aragón und Villena sind Beispiele der bewegten Vergangenheit dieser Gegend.
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ESTREMADURA besteht aus den Provinzen Cáceres und Badajoz. Die Stadt Cáceres wurde im Jahre 1 v. Chr. von den Römern gegründet, später von den Westgoten zerstört und von den Mauren wieder aufgebaut. Zeugnisse dieser wechselhaften Geschichte können noch heute gefunden werden. Ganz in der Nähe liegt das bildschöne Dorf Arroyo de la Luz. 48 km weiter östlich kommt man nach Trujillo, dem Geburtsort Pizarros. Plasencia wurde im 12. Jahrhundert gegründet und hat ein mittelalterliches Aquädukt und eine sehenswerte Kathedrale.
Die alte Festungsstadt Badajoz in der gleichnamigen Provinz nahe der portugiesischen Grenze wurde von den Römern gegründet. Die Alcazaba, der maurische Teil, steht auf einem Hügel im Nordosten der Stadt. In der Nähe liegen Alburquerque, wo man Burgruinen und eine gotische Kathedrale besichtigen kann, und Mérida. Im Museum für Archäologie werden Überreste römischer Ruinen ausgestellt. Ein paar Kilometer entfernt, in Medellín, wurde 1485 der Eroberer Cortés geboren.
Kastilien / León und La Rioja
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Die Binnenlandregion Kastilien/León erstreckt sich im Norden und Nordwesten von Madrid und bildet den nördlichen Teil des zentralen Plateaus, der Meseta. Auch Kastilien/León ist im Norden, Osten und Süden von hohen Bergen umgeben. Hier entspringt der Fluss Douro, der nach Portugal fließt. Obwohl es fast das ganze Jahr über heiß und trocken ist, ist die Region mit ihren ausgedehnten Ebenen ein bedeutendes Agrargebiet im sonst sehr gebirgigen Spanien.
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CASTILLA LA VIEJA: Avila ist die am höchsten gelegene Provinzhauptstadt in ganz Spanien. Die mittelalterliche Stadt ist von eindrucksvollen Stadtmauern umgeben. Hier befindet sich das bekannte Karmeliterinnenkloster der Heiligen Theresa. Das riesige Aquädukt in Segovia ist eines der am besten erhaltenen römischen Bauwerke der Welt. Außerdem gibt es romanische Kirchen, eine Kathedrale und den arabischen Alcázar.
In der Hauptstadt Soria der gleichnamigen Provinz können im Museo Numantino Überreste der keltisch-iberischen und römischen Zivilisationen besichtigt werden. Auch ein Besuch der Kirche San Juan de Duero (13. Jh.), der Kathedrale von San Pedro und des Renaissance-Palastes Palacio de los Condes de Gomara ist lohnenswert. 9 km nördlich liegt eine weitere archäologische Stätte: Numancia, eine keltisch-iberische Befestigungsanlage. La Rioja ist ein weltbekanntes Weinbaugebiet. Die Hauptstadt Logroño ist der Mittelpunkt der Provinz, die auf eine bedeutende Vergangenheit zurückblickt.
Der bekannte Ritter und spanische Nationalheld El Cid wurde in Burgos geboren. Er liegt in Valladolid begraben (s. u.).
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Palencia hat zahlreiche Gebäude aus dem späten Mittelalter, darunter eine Kathedrale, und ein archäologisches Museum.
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Valladolid ist Hauptstadt einer Provinz, die besonders reich an Burgen und historischen Bauwerken ist. Die üppigen Gärten der Stadt bilden einen reizvollen Kontrast zur trockenen Landschaft der Umgebung. Auch hier werden die Ferias Mayores (Jahrmärkte) und die Osterumzüge veranstaltet. 1506 starb hier Kolumbus. Sein Haus ist zu besichtigen, ebenso wie das Haus von Cervantes, das zu einem Museum umgebaut wurde. Die Stadt hat eine wunderschöne mittelalterliche Kathedrale und eine sehenswerte Universität.
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Leon wurde 850 nach langer maurischer Herrschaft von den Christen zurückerobert. Die Kathedrale Santa María de Regla ist eines der schönsten Beispiele der spanischen Frühgotik. Interessante Ausflugsziele sind Puerto de Pajares, Benavente und Astorga, das wie auch einige andere Städte dieser Region als Raststätte auf dem Jakobsweg gedient hat (s. auch Santiago de Compostela und Jakobsweg in der Rubrik Nördliche Region). Die Umgebung von Astorga ist besonders reizvoll. Südlich von León liegt die Provinz Zamora. Die gleichnamige Provinzhauptstadt hat eine romanische Kathedrale und mehrere Kirchen aus dem 12. Jahrhundert.
Salamanca ist die südlichste Provinz von León. Die Universitäts- und Provinzhauptstadt Salamanca liegt an den Ufern des schnell fließenden Tormes. Sonne und Wind haben den schönen alten Gebäuden ihre reizvolle goldbraune Färbung verliehen. Das berühmteste von ihnen ist die Kathedrale, mit deren Bau um 1500 begonnen wurde. Sie wurde jedoch erst 1733 fertiggestellt. Die Universität wurde im 13. Jahrhundert gegründet und ist die älteste Spaniens. Die schönen Häuser an der Plaza Mayor sind ebenfalls bemerkenswert. 2002 war Salamanca (zusammen mit Brügge in Belgien) Kulturhauptstadt Europas.
Die nördliche Region
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Einschl. Baskenland, Santander, Asturien und Galizien
Diese Region umfasst den Nordwesten Spaniens und die Nordküste bis zur französischen Grenze. Die Küste im Osten der Region nahe der französischen Grenze ist ein beliebtes Urlaubsgebiet.
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DAS BASKENLAND: Die baskischen Provinzen Guipúzcoa, Vizcaya und Alava liegen an der Atlantikküste in den östlichen Ausläufern des Kantabrischen Gebirges. Die Landwirtschaft ist Hauptarbeitgeber in dieser fruchtbaren Region.
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Bilbao, die wichtigste Stadt der Region, wurde im frühen 14. Jahrhundert gegründet. In der Altstadt stehen eine gotische Kathedrale und das sehenswerte Rathaus. Das Guggenheim Museum gilt als eines der herausragenden architektonischen Meisterwerke des 20. Jahrhunderts. San Sebastián, die Provinzhauptstadt, liegt unweit der französischen Grenze. Die Stadt ist ein viel besuchter Urlaubsort mit prächtigen Alleen und einem Sandstrand mitten im Zentrum. Vom 7 km westlich gelegenen Monte Ulia genießt man eine wunderschöne Aussicht über die Landschaft und den Golf von Biskaya.
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Vitoria, die dritte Provinzhauptstadt des Baskenlandes, hat zwei Kathedralen, von denen eine im 15. Jahrhundert fertiggestellt wurde. Mit dem Bau der zweiten wurde 1907 begonnen, sie ist aber bis heute noch nicht fertiggestellt.
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SANTANDER: Obwohl die Provinz Santander historisch ein Teil von Alt-Kastilien ist, wird sie wegen ihrer Küstenlage in dieser Rubrik behandelt. Die historische Hauptstadt Santander liegt in einer Bucht inmitten hügeliger Landschaft. Die gotische Kathedrale wurde 1941 durch ein Feuer zerstört, ist aber sorgfältig restauriert worden. Das Städtische Museum besitzt eine Sammlung bedeutender Gemälde aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Ganz in der Nähe liegen die schönen Strände von El Sardinero und Magdalena. Magdalena ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Picos de Europa, dem höchsten Kantabrischen Gebirge in Asturien. Als Alternative bieten sich ein Besuch einer der zahlreichen reizvollen Badeorte wie z. B. Comillas und San Vincente an, oder eine Fahrt zu den Höhlen von Altamira mit ihren 13.000 Jahre alten Wandmalereien. Hierfür wird eine Erlaubnis benötigt. Die Stadt Solares hat eine Mineralquelle. Santillana del Mar ist eine vollkommen erhaltene mittelalterliche Stadt.
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ASTURIEN: Oviedo ist die Hauptstadt mit einer besonders interessanten, winzigen Altstadt, die von der gotischen Kathedrale beherrscht wird. Die Hafenstadt Gijon ist das industrielle Zentrum. Der Strand ist groß und beliebt; in der näheren Umgebung gibt es weitere Strände.
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GALIZIEN besteht aus den Provinzen La Coruña, Lugo, Orense und Pontevedra. Die Region ist gebirgig mit weitläufigen Heidelandschaften, die von tiefen Schluchten und reißenden Flüssen unterbrochen werden. Die Küste besteht größtenteils aus sandigen Buchten, an die sich häufig Fichten- und Eukalyptuswälder anschließen, und fjordähnlichen Rías, die die Landschaft an den Flussmündungen einschneiden.
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La Coruña (Corunna) ist die größte Stadt in der Umgebung. Von hier legte 1588 die Armada Richtung England ab. An der nördlichen Seite des Hafens liegt die bemerkenswerte Ciudad Vega.
Auch der weltbekannte Wallfahrtsort Santiago de Compostela befindet sich in dieser Region (s. Jakobsweg). Die römischen Stadtmauern von Lugo sind fast vollständig erhalten geblieben. Orense reizte die Römer seiner Heilquellen wegen. Die Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert wurde auf den Ruinen einer Kirche aus dem 6. Jahrhundert errichtet. Pontevedra, die vierte Provinzhauptstadt dieser Region mit zahlreichen bedeutenden alten Bauwerken und Arkaden, ist ganz aus Granit erbaut. Weiter im Süden liegt die bedeutende Hafenstadt Vigo. Vom Castillo del Castro genießt man eine schöne Aussicht auf die Stadt und über die Bucht.
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Jakobsweg: Im Mittelalter wurde die Grabstätte des Apostel Jakobus in Santiago de Compostela als eines der heiligsten Relikte des Christentums verehrt. Tausende von Pilgern reisten jedes Jahr durch Spanien, um den Schrein zu besuchen. An dieser Route, dem »Jakobsweg«, standen Klöster, Kapellen und Hospize, in denen man sich um das Wohlergehen der Pilger kümmerte. Zahlreiche dieser Gebäude sind immer noch erhalten und geben dem Besucher einen erhebenden Einblick in die religiöse Architektur des spanischen Mittelalters. Die Wallfahrt begann in Canfranc oder Valcarlos (Provinz Navarra) und führte in westlicher Richtung nach Pamplona, Santo Domingo de la Calzada, Logroño, Burgos, León, Astorga und Santiago de Compostela. Am 25. Juli beginnt in Santiago de Compostela die Festwoche des Schutzheiligen Spaniens. Unterkünfte für diese Zeit sollten frühzeitig gebucht werden.
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NORDATLANTIK-KÜSTE: Der Küstenstrich, der sich von der französischen Grenze über die Kantabrische Küste und das Cap Finisterre bis zur portugiesischen Grenze erstreckt, hat zahlreiche schöne Strände, die kaum touristisch erschlossen sind. Das grüne Hinterland hat Asturien den Namen Costa Verde (grüne Küste) eingebracht. Die Flüsse in Galizien haben fjordähnliche Mündungen (Rías).
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Urlaubsorte an der nordatlantischen Küste: Fuenterrabía, San Sebastián, Orio, Zaraúz, Guetaria, Zumaya, Deva, Motrico, Ondarroa, Lequeitio, Ibarranguelua, Pedernales, Mundaca, Baquio, Gorliz, Plencia, Sopelana, Algorta, Las Arenas, Abanto y Ciervana, Castro Urdiales, Laredo, Isla, Ajo, Somo, Santander, Santa Cruz de Bezana, Liencres, Miengo, Suances, Cobreces, Comillas, San Vicente de la Barquera, Pechón, Colombres, Llanes, Ribadesella, Colunga, Villaviciosa, Gijón, Luanco, Salinas, Cudillero, Luarca, Tapia de Casariego, Castropol, Ribadeo, Barreiros, Foz, Ceruo, Jove, Vivero, Vicedo, El Barquero, Ortiguerira, Cedeira, Valdovino, San Martín de Covas, El Ferrol del Caudillo, Cabanas, Mino, Sada, Mera, Santa Cruz, Santa Cristina, La Coruña, Cayon, Malpica, Lage, Camarinas, Finisterre, Curcubión, Carnota, Muros, Noya, Puerto del Son, Santa Eugenia de Ribera, Puebla del Caraminal, Rianjo, Villagarcía de Arosa, Villanueva de Arosa, Cambados, El Grove, La Toja, Sangenjo, Poyo, Pontevedra, Marín, Bueu, Cangas de Morrazo, Redondela, Vigo, Nigran, Bayona und La Guardia.
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Kantabrisches Gebirge: Die Kantabrische Gebirgskette erstreckt sich von der Kantabrischen Corniche bis zu den Rías Gallegas. Die höchsten Gipfel sind die Picos de Europa (2615 m).
Navarra und Aragon
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Diese einstigen Königreiche liegen südwestlich der französischen Grenze mit den Pyrenäen im Nordosten.
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NAVARRA: Die ungefähren Grenzen des ehemaligen Königreiches bestehen noch heute. Navarra und Aragón liegen abseits der Touristenrouten. Neu ist die Weinstraße Ruta del Vino Navarra.
In der ehemaligen Haupt- und heutigen Provinzhauptstadt Pamplona findet im Juli anlässlich des San-Fermín-Festes die weltberühmte Corrida (die Stampede der Stiere) statt. Pamplona war die geistige Heimat des amerikanischen Schriftstellers Ernest Hemingway. Seine Bücher »Tod am Nachmittag« und »Fiesta« haben dazu beigetragen, dass Pamplona heute in der Fiestawoche ein viel besuchter Urlaubsort ist. Man sollte frühzeitig buchen und mit verhältnismäßig hohen Preisen rechnen.
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ARAGÓN ist landschaftlich verhältnismäßig eintönig mit zahlreichen abgelegenen Ebenen. Zahlreiche Könige residierten in der heutigen Provinzhauptstadt Zaragoza (Saragossa). Wie fast alle größeren Ortschaften in Aragón liegt auch Zaragoza in einer Huerta, einer schmalen Oase am Flussufer. Die Universitätsstadt hat eine mittelalterliche Kathedrale und ein ausgezeichnetes Museum. In der Umgebung gibt es einige Weinbaugebiete, z. B. Borja und Cariñena sowie zahlreiche Burgen. Huesca, eine wichtige Marktstadt, liegt an den Ausläufern der Pyrenäen. Die Umgebung bietet ein breit gefächertes Angebot an Freizeitaktivitäten, wie z. B. einen Besuch im Parque Nacional de Ordesa, ausgezeichnete Möglichkeiten zum Wandern und Bergsteigen oder eine Fahrt zum Urlaubsort Arguis in der Region Puerto de Monrepós; schön sind auch Tagestouren zum Kurort Balneario de Panticosa oder zur hoch gelegenen Grenzstadt Canfranc.
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Teruel ist die südlichste Provinz Aragóns. Die Provinzhauptstadt liegt auf einem Hügel, der sich über den Schluchten des Río Turia erhebt. Zahlreiche Gebäude dieser Periode sind erhalten geblieben. Ganz in der Nähe liegt die Bischofsstadt Sergobe in spektakulärer Lage zwischen zwei von Burgen gekrönten Hügeln.
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DIE PYRENÄEN: Die Provinzen Navarra und Aragón bieten zum Teil ausgezeichnete Wintersportmöglichkeiten im spanischen Teil der Pyrenäen. Mitunter kann sechs Monate lang mit Schnee gerechnet werden. Weitere Informationen in der Rubrik Wintersportorte.
Katalonien
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Einschließlich Costa Brava und Costa Dorada
Die hügelige Küstenregion Katalonien liegt im Nordwesten Spaniens und grenzt an Frankreich.
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Barcelona: Die zweitgrößte Stadt des Landes ist Spaniens wichtigstes Industrie- und Handelszentrum und einer der bedeutendsten Mittelmeerhäfen. Die Ramblas bilden den belebtesten Straßenzug der Stadt. Es gibt Kunstsammlungen von internationaler Bedeutung zu besichtigen, z. B. das Picasso-Museum, das Miro-Museum und die Fundación Antoni Tapies. Auch das Museum für Katalanische Kunst, das Seefahrtsmuseum (Museo Maritimo) und das Zoologische Museum sind einen Besuch wert. Überall in der Stadt stößt man auf eindrucksvolle Bauten, von denen hier nur die alte Kathedrale (1298-1448), der Bischofspalast, der Palacio de la Generalidad und der Plaza del Rey erwähnt seien. Das Stadtbild Barcelonas ist von prächtigen Barock-, Gründerzeit- und Jugendstil-Gebäuden geprägt, an vielen Stellen auch von Bauwerken des katalanischen Architekten Antoni Gaudí. Im Alter von 32 Jahren übernahm er in Barcelona den Weiterbau der Sagrada Familia (Kirche der Heiligen Familie). Nach über 100 Jahren wird der Bau immer noch - nach Gaudís Plänen - weitergeführt. Zu den schönsten Wohngebäuden, die er in Barcelona baute, zählen die Casa Battló und die Casa Mila (ein Apartmenthaus in der Form eines Drachens, der auf einem geschmolzenen Käsestück balanciert). Eine Buslinie fährt zu dem im Norden der Stadt gelegenen Parque Güell. Vom Tibidabo, dem höchsten Gipfel in der Umgebung, dem Montjuic, auf den eine Drahtseilbahn führt, und dem Parque Güell genießt man einen herrlichen Blick über die Stadt.
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DIE COSTA BRAVA: 65 km nordöstlich von Barcelona beginnt diese von Pinien bewachsene felsige Küstenlinie. Hier liegen einige der bekanntesten Urlaubsorte Spaniens. Manche Orte, wie Tossa de Mar, sind trotz des umfangreichen Tourismus noch verhältnismäßig unverdorben und haben ihren Kleinstadtcharakter bewahrt; andere Orte, wie Lloret de Mar, sind intensiv auf Tourismus ausgerichtet. Während der Sommermonate ist die Küste völlig überfüllt. Küstenfähren stellen Verbindungen zu fast allen Urlaubsorten der Costa Brava her.
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Girona (Gerona) ist eine der ältesten Städte Katalaniens. In Figueras steht das Salvador-Dali-Museum. Das bezaubernde Fischerdorf Cadaquès erreicht man mit dem Bus von Figueras aus in 30 Min. Ampurias hat eindrucksvolle griechisch-römische Ruinen.
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Urlaubsorte an der Costa Brava: Rosas, San Pedro Pescador, San Martín de Ampurias, La Escala, Estartit, Bagur, Palafrugell, Palamós, Playa de Aro, S’Agaro, Sant Feliú de Guixols (mit sehenswertem Markt), Tossa de Mar, Lloret de Mar und Blanes.
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DIE COSTA DORADA erstreckt sich südlich von Barcelona bis nach Tarragona. Die schönen Sandstrände sind oft durch Straßen oder Schienenstränge vom Hinterland getrennt.
Der lebhafte Urlaubsort Sitges liegt kaum 40 km südlich von Barcelona. Eine Auswahl interessanter Museen lädt zum Besuch ein, im Cav-Ferrat-Museum hängen zwei El-Greco-Gemälde. Die Autobahn A2 in Richtung Lérida führt an zwei Klosteranlagen vorbei - dem Zisterzienser-Kloster Santa Cruz (1159) und dem Kloster Santa María in Poblet in der Nähe der mittelalterlichen Stadt Montblanc. Lérida ist Hauptstadt der Provinz mit ihrer wildromantischen Gebirgslandschaft. Die Küstenstadt Tarragona ist ein seltenes Beispiel einer fast vollkommen erhaltenen römischen Stadt mit Aquädukt und beeindruckendem Amphitheater. Die Kirche der Stadt Manresa wurde im 14. Jahrhundert errichtet und ist mit einer interessanten Bleiverglasung versehen. 60 km nordwestlich von Barcelona liegt Montserrat. Das weltbekannte Kloster ist die Heimat des legendären Heiligen Grals und der weltberühmten Schwarzen Madonna. Es liegt 1135 m hoch über dem Río Llobregat. Die Aussicht von hier ist atemberaubend, wie auch auf dem Bergpfad von der San-Jeronimo-Einsiedelei aus.
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Urlaubsorte an der Costa Dorada: Calella de la Costa, Arenys de Mar, Castelldefels, Sitges, Calafell, Comarruga, Torredembarra, Tarragona, Salou, Cambrils, Miami Playa, Hospital del Infante und San Carlos de la Rapita.
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Die Pyrenäen: Auch Katalonien hat zahlreiche Wintersportorte in den Pyrenäen, einige haben sechs Monate lang Schnee. Weitere Informationen in der Rubrik Wintersportorte.
Land Valencia
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Einschließlich Valencia Terra i Mar, Costa del Azahar und Costa Blanca
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Valencia ist mit 780.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Spaniens und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der gleichnamigen Provinz. Die mittelalterliche Kirche (13. Jh.) soll ebenfalls die Heimstätte des Heiligen Grals sein. Valencias Hauptattraktion sind die Feierlichkeiten anlässlich der Fallas - die regionalen Feiertage zu Ehren des Hl. Josefs - die alljährlich stattfinden und jeweils am 19. März enden.
Die Küsten der Comunidad Valenciana (Land Valencia) sind wegen des angenehmen Klimas mit rund 320 Sonnentagen im Jahr gesegnet und wegen der breiten Strände vom Tourismus geprägt. Die Region ist bekannt für ihre Orangenhaine und ist außerdem eine viel besuchte Urlaubsregion mit zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten. Aus der Luft betrachtet wird Valencia von einem breiten grünen Gürtel äußerst fruchtbaren Landes umgeben, den die Spanier La Huerta (Gemüsegarten) nennen. Bis zu vier Ernten im Jahr sind hier möglich. Eine der schönsten Anbaugebiete befinden sich in Alcira, Carcagente und Oliva, die Reisanbaugebiete in Sollana, Sueca und Cullera sind vor allem im Herbst durch ihre goldene Farbe sehenswert.
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VALENCIA TERRA I MAR, der Küstenabschnitt bei Valencia, wo sich von Cullera, Gandia und Oliva bis Miramar ein Sandstrand nach dem anderen reiht, ist das Aushängeschild der Provinz. Die Gegend hat jedoch mehr zu bieten als nur Sand und Sonne. In den historisch bedeutenden Städten Gandía, Xàtiva und Sagunto kann man sich mit der jahrtausendealten Geschichte der Region vertraut machen.
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Urlaubsorte bei Valencia Terra i Mar: Valencia, Cullera, Oliva, Miramar, Gandía, Xàntiva und Sagunto.
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DIE COSTA DEL AZAHAR ist 120 km lang und bietet Urlaubern eine große Vielfalt an Stränden. Besonders nennenswert sind jene bei Alcossebre, Torreblanca, Oropesa und Benicassim. Die alte Festungsstadt Peñiscola ist besonders eindrucksvoll. Zahlreiche malerische Buchten unterbrechen die felsige Küste, bis man den Strand von Peñiscola erreicht, in dessen Hintergrund die Burg des Papa Luna, das Wahrzeichen der Stadt, emporragt. Landeinwärts von Peñiscola gelangt man zur Burgruine von Alcalá de Xivert, nach Oropesa mit dem Torre del Rey aus dem 16. Jahrhundert und zu Tinença de Benifassà. Sehenswert sind auch das Karmeliterkloster am Desierto de las Palmas und die geschichtsträchtige Ortschaft Morella. Nördlich von Valencia liegt Castellón de la Plana, die Provinzhauptstadt von Castellón.
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Urlaubsorte an der Costa del Azahar: Vinaroz, Benicarlo, Peñiscola, Alcossebre, Oropesa, Torreblanca und Benicassim.
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ALICANTE/COSTA BLANCA: Weiter südlich an der Küste liegt die Stadt Alicante, Mittelpunkt der Costa Blanca (weiße Küste). Die Maurenburg Santa Barbara beherrscht das Stadtbild. Von Alicante lohnt sich ein Ausflug ins Landesinnere nach Guadalest. Das Dorf ist wie ein Adlernest hoch in den Bergen gelegen, und die letzten Meter können nur zu Fuß oder mit dem Esel bewältigt werden. Die Burgen in Novelda und Villena sind nur zwei der zahllosen historischen Stätten. Elche bietet dem Naturinteressierten den berühmten Palmenhain mit über einer Millionen Palmen und einen Botanischen Garten. Jedes Jahr im August werden mittelalterliche Mysterienspiele in der Basilica aufgeführt.
Die Region Costa Blanca ist in den letzten Jahren erheblich ausgebaut worden; fast alle Küstenstädte von Dénia bis Pilar de la Horadada, von Orihuela über Villena und Alcoi bis nach Valles de la Marina Alta sind heute Touristenorte. Die Strände hier sind auch von besonderer Schönheit wie beispielsweise bei San Juan in Alicante, Santa Pola oder Guardamar. Die Costa Blanca ist aber auch bekannt für ihre Sport- und Fischereihäfen sowie für die Obst- und Gemüseanbaugebiete.
5 km abseits der Hauptstraße, die an den Stadtmauern der Stadt Calpe vorbeiführt, ragt der sehenswerte Peñón de Ifach (Felsen von Ifach) aus dem Meer. Ein Tunnel führt zu dem legendären Monolithen, der eine Höhe von 300 m erreicht.
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Benidorm ist eine echte Touristenstadt mit den wunderschönen Strandbuchten Levante, Poniente und Mar Pas. Das Stadtbild ist geprägt von modernen Gebäuden, breiten Alleen und einem regen Treiben auf den Straßen, ob Tag oder Nacht. Eine neue Attraktion ist der Freizeitpark Terra Natura (Internet: www.terranatura.com).
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Urlaubsorte an der Costa Blanca: Dénia, Javea, Pilar de la Horadada, Orihuela, Villena, Alcoi, Valles de la Marina Alta, Moraira, Calpe, Benidorm, Villajoyosa, Alicante, Los Arenales del Sol, Santa Pola, Guardamar del Segura, Torrevieja und Campoamor.
Murcia
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MURCIA/COSTA CALIDA: Diese Region liegt im Süden von Valencia und Alicante. Mit Ausnahme der fruchtbaren Flusstäler ist sie dünn besiedelt.
Die Stadt Murcia hat eine Universität und eine Kathedrale. Die Festlichkeiten anlässlich der Karwoche und die »Blumenschlacht« sind äußerst beliebt.
Das Küstengebiet von Murcia, die Costa, die oft als Teil der Costa Blanca betrachtet wird, hat nur wenige Urlaubsorte, wie z. B. Mar Menor, La Unión, Carboneras, Puerto de Mazarrón und Aguilas. Cartagena, die wichtigste Küstenstadt der Region, wurde 221 v. Chr. von den Karthagern gegründet. Im Museum gibt es eine Sammlung römischer und noch älterer Fundstücke.
Wintersportorte
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Spanien bietet zahlreiche Wintersportmöglichkeiten. Oft kann man den Skiurlaub mit einem Badeurlaub kombinieren, die Penibetische Bergkette ist dafür besonders geeignet. Die zahlreichen Wintersportorte haben alle modernen Annehmlichkeiten, es stehen ausgezeichnete Pisten zur Verfügung. Unterkünfte findet man in guten Hotels, Gasthöfen oder Berghütten.
Die fünf größten Skigebiete Spaniens befinden sich in den Pyrenäen, im Kantabrischen Gebirge, im Iberischen Randgebirge, im Kastilischen Scheidegebirge und in den Betischen Kordilleren. Diese Gebirge haben mannigfaltige Attraktionen und eignen sich zum Bergsteigen so gut wie zum Wintersport. Anschließend folgt eine kurze Beschreibung der Wintersportorte. Weitere Informationen erhält man vom Spanischen Fremdenverkehrsamt (s. Adressen), das zahlreiche Broschüren mit Informationen über Unterkünfte, Verkehrsverbindungen, detaillierten Beschreibungen der Urlaubsorte usw. herausgibt.
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In der nachfolgenden Beschreibung sind die Urlaubsorte fett gedruckt, anschließend folgt die entsprechende Provinz. Der nächste Flughafen, die Höhe und der Umfang des Schneegebiets sind kursiv gedruckt.
In fast allen Orten kann man Skiausrüstungen kaufen oder mieten, und es gibt Nachtklubs, Bars, Krankenhäuser, Kindergärten und eine katholische Kirche. Die Unterkünfte sind entweder direkt im Ort oder im Umkreis von 30 km. Manche Urlaubsorte haben zusätzliche Einrichtungen wie geheizte Swimmingpools, Tennisplätze, Minigolfanlagen, Reitschulen, Tontaubenschießen und Bowlingbahnen. Alle angegebenen Orte haben Skilifte (ausgenommen in Skilanglauf-Gebieten), viele auch Kinder- und Sessellifte, einige Standseil- oder Drahtseilbahnen. Weitere Einzelheiten vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
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DIE PYRENÄEN
Eine Region mit Hochtälern, ideal für Abfahrtsläufe. Die meisten Skiorte liegen in Katalonien. In Aragón findet man die höchsten Gipfel mit einer Höhe von bis zu 3400 m. In Navarra gibt es keine hoch gelegenen Bergorte.
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Katalanische Pyrenäen
Vallter 2000, Gerona. Flughäfen: Gerona 90 km, Barcelona 150 km. Höhe: 2000-2650 m. Schneegebiet: 50 qkm.
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Nuria, Gerona. Flughäfen: Gerona 110 km, Barcelona 135 km. Höhe: 1960-2920 m. Schneegebiet: 79 qkm.
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La Molina-Supermolina, Gerona. Flughäfen: Gerona 140 km, Barcelona 160 km. Höhe: 1436-2540 m. Schneegebiet: 70 qkm.
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Masella, Gerona. Flughäfen: Gerona 160 km, Barcelona 175 km. Höhe: 1600-2530 m. Schneegebiet: 43 qkm.
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Rasos de Peguera, Barcelona. Flughafen: Barcelona 135 km. Höhe: 1800-2050 m. Schneegebiet: 15 qkm.
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Port de Comte, Lérida. Flughafen: Barcelona 160 km. Höhe: 1700-2380 m. Schneegebiet: 80 qkm.
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San Juan de l’Erm, Lérida (Skilanglauf). Flughafen: Cerdaña (Kleinflugzeuge). Höhe: 1600-2150 m. Schneegebiet: 40 qkm.
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Lles, Lérida (Skilanglauf). Flughafen: Cerdaña (Kleinflugzeuge). Höhe: 1900-2300 m. Schneegebiet: 30 qkm.
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Llessúy, Lérida. Flughafen: Barcelona 258 km. Höhe: 1280-2900 m. Schneegebiet: 30 qkm.
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Super Espot, Lérida. Flughafen: Barcelona 270 km. Höhe: 1480-2320 m.
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Baqueira Beret, Lérida (größter Skiort). Flughafen: Barcelona 309 km. Höhe: 1520-2470 m. Schneegebiet: 40 qkm.
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Tuca-Betrén, Lérida. Flughafen: Barcelona 295 km. Höhe: 1050-2250 m. Schneegebiet: 15 qkm.
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Aragonische Pyrenäen
Cerler
, Huesca. Flughäfen: Zaragoza 227 km, Barcelona 300 km. Höhe: 1500-2850 m. Schneegebiet: 24 qkm.
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Panticosa, Huesca. Flughafen: Zaragoza 168 km. Höhe: 1165-2100 m.
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El Formigal, Huesca. Flughafen: Zaragoza 167 km. Höhe: 1500-2350 m. Schneegebiet: 38 qkm.
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Candanchú, Huesca. Flughafen: Zaragoza 180 km. Höhe: 1450-2400 m. Schneegebiet: 18 qkm.
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Astún, Huesca. Flughafen: Zaragoza 180 km. Höhe: 1420-2400 m. Schneegebiet: 40 qkm.
Zusätzlich gibt es überall in den Pyrenäen Stellen, die für den Wintersport geeignet sind. Zahlreiche Orte werden gerade mit den nötigen Einrichtungen ausgestattet. Einzelheiten vom Spanischen Fremdenverkehrsamt. Die wichtigsten Orte und Gegenden dieser Art sind: Tossa de Das, Barcelona; Camprodon, Gerona; Valle de Farreras, Lérida; Bosost, Lérida; La Maladeta, Huesca; Val de Broto, Huesca; Bielsa, Huesca; Isaba, Navarra und Burguete, Navarra.
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KANTABRISCHES GEBIRGE
Das Kantabrische Gebirge im Norden des Landes fällt tief zum Atlantik hin ab; im Süden sind die Abhänge etwas sanfter. Im östlichen Teil (Baskenland) sind die Berge zerklüfteter als im Westen (Galizien), und es gibt dort einige wichtige Wintersportorte. Der Enol-See dieser Region ist ein beliebtes Ausflugsziel.
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Alto Campo, Santander. Flughafen: Cantabria 99 km. Höhe: 1515-2150 m. Schneegebiet: 20 qkm.
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Picos de Europa, Cantabria. Höhe: 1000-1770 m.
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Valgrande-Pajares, Asturien und León. Flughafen: Oviedo 100 km. Höhe: 1350-1834 m. Schneegebiet: 75 qkm.
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San Isidro, Asturien und León. Flughafen: Oviedo 70 km. Höhe: 1500-1955 m. Schneegebiet: 60 qkm.
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Cabeza de Manzaneda, Orense. Flughafen: Santiago de Compostela 190 km. Höhe: 1450-1760 m. Schneegebiet: 20 qkm.
Weitere Skiorte dieser Region sind Riaño-Maraña an den Abhängen des Mampodre; San Emiliano im Nordwesten und Leitariegos im Westen.
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IBERISCHES RANDGEBIRGE
In diesem Gebirge im Nordosten des Landes zwischen Burgos und Cuenca sind viele der Abhänge mit Pinienwäldern bedeckt. Der höchste Berg ist der Moncayo, dessen Gipfel eine Höhe von 2313 m erreicht.
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Valdezcaray, Logroño. Flughafen: Villafría (Burgos) für Kleinflugzeuge, 100 km. Höhe: 1550-1860 m. Schneegebiet: 8 qkm.
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Lunada-Espinosa, Burgos. Flughafen: Villafría (Burgos) für Kleinflugzeuge.
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Valle del Sol, Burgos. Flughafen: Villafría (Burgos) für Kleinflugzeuge, 100 km. Höhe: 1500-1700 m. Schneegebiet: 15 qkm.
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Sierra de Gudar, Teruel. Flughafen: Valencia 135 km. Höhe: 1600-2025 m. Schneegebiet: 15 qkm.
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KASTILISCHES SCHEIDEGEBIRGE
Die Bergkette in Mittelspanien wird auch Carpetan-Berge genannt und verläuft vom Nordosten nach Südwesten. Sie teilt die Meseta in zwei Teile, die durch mehrere Pässe miteinander verbunden sind. Die Guadarrama- und Gredos-Gebirge liegen ebenfalls in diesem Gebiet. Der höchste Gipfel ist über 2500 m hoch. Die Region ist von Madrid aus leicht zu erreichen.
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La Pinilla, Segovia. Flughafen: Madrid 112 km. Höhe 1500-2270 m. Schneegebiet: 15 qkm.
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Valcotos, Madrid. Flughafen: Madrid 82 km. Höhe: 1785-2270 m. Schneegebiet: 30 qkm.
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Valdesqui, Madrid. Flughafen: Madrid 85 km. Höhe: 1876-2260 m. Schneegebiet: 20 qkm.
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Puerto de Navacerrada, Madrid. Flughafen: Madrid 75 km. Höhe: 1700-2200 m. Schneegebiet: 42 qkm.
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BETISCHE KORDILLEREN
Dieses Gebirge liegt im Süden des Landes. Eine Verwerfung teilt die Berge in einen südlichen und einen nördlichen Teil. Die wichtigsten Skiorte liegen im Süden. Hier findet man auch die höchsten Gipfel des Festlandes (Sierra Nevada), mit einer Höhe von über 3440 m. Die Flusserosion hat tiefe Schluchten geschaffen, die zu sanften Wiesen und Stränden am Mittelmeer führen. Einige der Pisten liegen nicht weiter als 35 km von Granada entfernt.
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Solynieve, Granada. Flughafen: Granada 34 km. Höhe: 2100-3470 m. Schneegebiet: 40 qkm.
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