Far East

Korea (Nord)

Reise- und Sicherheitsinformationen
Korea (Demokratische Volksrepublik, Nordkorea)
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 11.11.2014
Unverändert gültig seit: 29.10.2014
Aktuelle Hinweise Nach Auskunft der Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Korea werden zur Verhinderung von Ebola-Infektionen im Land ab sofort alle Einreisenden für 21 Tage unter Quarantäne gestellt. Dies betrifft ausdrücklich nicht nur Reisende aus von Ebola betroffenen Gebieten. Daher rät das Auswärtige Amt bis auf Weiteres von allen Reisen in die Demokratische Volksrepublik Korea ab. Landesspezifische Sicherheitshinweise Das politische Leben Nordkoreas ist von scharfer Rhetorik geprägt, die sich besonders gegen die USA und Südkorea richtet. Behauptungen, dass die koreanische Halbinsel am Rande eines Atomkriegs stehe, sind an der Tagesordnung. An der innerkoreanischen Grenze ist es in den letzten Jahren mehrfach zu tödlichen Zwischenfällen gekommen. In den ersten Monaten des Jahres 2013, nach einem Nukleartest, der Aufkündigung des aus Zeiten des Koreakriegs datierenden Waffenstillstandsabkommens und scharfen Kriegsdrohungen gegen Südkorea und die USA, wurde den ausländischen Botschaften in Pjöngjang "aus Sicherheitsgründen" sogar die Evakuierung nahegelegt.   Auch wenn sich die Lage danach wieder entspannte:  Jeder Besucher Nordkoreas sollte damit rechnen, dass die politischen Spannungen auch schnell und unerwartet zunehmen können, wodurch der Aufenthalt im Land beeinträchtigt werden könnte, auch wenn die persönliche Sicherheit in der Regel nicht gefährdet sein wird. Von der nordkoreanischen Propaganda werden ausländische Einflüsse als schädlich und den Sozialismus zersetzend bezeichnet. Vor Ausländern müsse man sich daher in Acht nehmen. Als Folge dieser ständigen Aufrufe "wachsam" zu sein, ist es mehrfach zu Übergriffen auf fotografierende Ausländer gekommen, die ohne koreanische Begleiter zu Fuß unterwegs waren. Meist wurden die Ausländer von den Sicherheitskräften festgesetzt, aber nach kurzer Zeit wieder freigelassen. In jüngster Zeit ist es mehrfach zu Festnahmen von Ausländern, meist US-Amerikanern, wegen angeblicher „republikfeindlicher Verbrechen" gekommen. Zwei US-Bürger wurden inzwischen verurteilt, ein weiterer wartet auf seinen Prozess. Als „republikfeindlich" kann dabei eine Vielzahl von Akten eingestuft werden. Insbesondere das Mitführen und Verteilen südkoreanischer, nordkoreakritischer oder religiöser Medien aller Art – einschließlich Bibeln - wird von den nordkoreanischen Behörden als Vorwand zur Festnahme genutzt. Deutsche Staatsbürger waren bislang nicht betroffen, sind aber zu großer Vorsicht aufgerufen. Die medizinische Versorgung, insbesondere auf dem Land, ist völlig unzureichend. Selbst auf Erste Hilfe nach Autounfällen bei Überlandfahrten muss unter Umständen stundenlang gewartet werden. Sicherheitsgurte sind auch in für den Tourismus vorgesehenen Fahrzeugen oft nicht vorhanden. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de
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