Indian Subcontinent

Malediven

Gesundheit
Erforderliche Impfungen
KranheitBesondere VorsichtImpfnachweis
Gelbfieber1
CholeraNeinNein
Typhus & PolioJa-
MalariaNein
Essen & Trinken2-
Gesundheitsvorsorge
Auf allen Urlaubsinseln gibt es Erste-Hilfe-Stationen. Auf Malé befinden sich zwei Krankenhäuser. Grundsätzlich gilt jedoch, dass die medizinische Versorgung nicht der in Deutschland gewohnten entspricht.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Für die Einfuhr von Medikamenten ist bei der Einreise ein ärztliches Attest für verschreibungspflichtige Mittel in englischer Sprache mitzuführen (sollte in etwa enthalten: "[Name des Patienten] requires the medicine on medical grounds for personal use in the Maledives".). Für rezeptfreie Medikamente als Teil einer Reiseapotheke ist keine ärztliche Bescheinigung erforderlich.
Gesundheitszeugnis
Für Arbeits- und Langzeitaufenthalte wird ein Gesundheitszeugnis ("Health Certificate") sowie ein HIV-Test in englischer Sprache verlangt.
Aktueller Hinweis
Im November 2009 erkrankten mehrere deutsche Touristen einer Reisegruppe nach Rückkehr von den Malediven an Chikungunya-Fieber. Eine weitere Erkrankung wurde im Februar 2010 bei einem Franzosen diagnostiziert. Nach unbestätigten Meldungen traten in den letzten Monaten vermehrt Erkrankungen auf, die vom klinischen Bild den Verdacht auf eine Chikungunya-Infektion nahelegten.Ein wirksamer Insektenschutz ist empfohlen. Eine Impfung gibt es nicht.
Hinweis
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiet einreisen. Sollte diese nicht vorhanden sein, wird eine Gelbfieber-Impfung durchgeführt und eine zehntägige Quarantäne verhängt bzw. es erfolgt eine Ausweisung außer Landes. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitpassagiere, die den Transitraum auf den Malediven nicht verlassen.

[2]
Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch sowie rohe Salate und Mayonnaise am besten vermeiden. Fleisch- oder Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. In vielen Ferienanlagen ist der Hygienestandard jedoch sehr hoch, so dass sich die oben erwähnten Vorsichtsmaßnahmen erübrigen.
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