Middle East

Jordanien

Reise- und Sicherheitsinformationen
Jordanien
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 31.07.2014
Unverändert gültig seit: 24.07.2014
Aktuelle Hinweise Aufgrund wiederholter Zwischenfälle  an den Grenzen zu Syrien und Irak wird von einer Reise in das syrisch- jordanische Grenzgebiet sowie in den Nordosten des Landes in der Grenzregion zum Irak dringend abgeraten. Es wird ergänzend darauf hingewiesen, dass das sowohl das syrisch-jordanische als auch das irakisch-jordanische Grenzgebiet militärisches Sperrgebiet ist, in dem besondere Bestimmungen gelten. Im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen im Gaza-Streifen und der Westbank kommt es auch in Jordanien zu Demonstrationen und Solidaritätskundgebungen in Stadtzentren und in den palästinensischen Flüchtlingslagern. Auch aus anderen Anlässen kann es – vor allem nach dem Freitagsgebet - immer wieder zu begrenzten Protestaktionen kommen. Es wird daher empfohlen, sich von Menschenansammlungen und Demonstrationen fern zu halten, diese nicht zu fotografieren und allgemein Vorsicht walten zu lassen sowie die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen. Landesspezifische Sicherheitshinweise In Jordanien kommt es regelmäßig sowohl in Amman als auch in anderen Städten und Ortschaften des Landes vor allem an den Wochenenden nach dem Freitagsgebet zu Demonstrationen und Protestaktionen, in denen verschiedene Bevölkerungsgruppen ihre wirtschaftlichen, sozialen und politischen Forderungen artikulieren. Diese Kundgebungen richten sich nicht primär gegen Ausländer und blieben bisher zum weitaus größten Teil friedlich. Es wird dennoch geraten, sich grundsätzlich von größeren Menschenansammlungen und Demonstrationen fernzuhalten und diese auch nicht zu fotografieren sowie die laufende Medienberichterstattung zu verfolgen. Allgemein besteht eine grundsätzliche Gefahr von Terroranschlägen in Jordanien und eine Sicherheitsgefährdung, insbesondere an Orten, die von Ausländern besucht werden. Auch aufgrund der geographischen Nähe zu den Nachbarstaaten Syrien und Irak sollte die weitere Entwicklung vor Ort stets aufmerksam verfolgt werden. Grenzübergänge nach Irak werden zeitweilig und ohne vorherige Ankündigung geschlossen. Die Verbindungsstraße von Amman nach Bagdad kann aufgrund der Entwicklung im Irak jederzeit kurzfristig gesperrt sein. Das Auswärtige Amt warnt unabhängig davon eindringlich vor Reisen nach Irak und Syrien. Vor allem nachts erhöht sich die Unfallgefahr auf den Straßen außerhalb Ammans durch unbeleuchtete Fahrzeuge sowie Tiere und Menschen, die sich auf den Strassen befinden. Es wird daher geraten, nach Einbruch der Dunkelheit nach Möglichkeit keine Überlandfahrten außerhalb Ammans zu planen. Personen irakischer, syrischer und palästinensischer Abstammung können nach wie vor Probleme bei der Einreise bekommen. Diesen Personen wird geraten, ggf. Visa nicht erst bei Einreise am Flughafen, sondern bereits vor Abflug in Deutschland zu beschaffen.
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