Middle East

Libanon

Reise- und Sicherheitsinformationen
Libanon
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 01.07.2014
Unverändert gültig seit: 24.06.2014
Landesspezifische Sicherheitshinweise Reisenden im Libanon wird zu besonderer Vorsicht und erhöhter Aufmerksamkeit geraten. Die Medienberichterstattung sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise sollten aufmerksam verfolgt werden. Mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen - in den Nordlibanon (Stadt und Kreis Tripoli, Bezirke Akkar und Nord-Liban / Ech-Chimal. Insbesondere in den Stadtbezirken Jabal Mohsen und Bab al-Tabbaneh in Tripoli besteht eine besondere Gefahr, in bewaffnete Auseinandersetzungen zu geraten.   - in die Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek. In der Nähe der syrischen Grenze, derzeit vor allem in der Gegend um Arsal, besteht für Ausländer erhöhte Entführungsgefahr. - in die palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared und Beddawi bei Tripoli - in die Flüchtlingslager Ain al-Helweh und Mieh Mieh bei Sidon. Dringend abgeraten wird von Reisen - in die restliche Bekaa-Ebene einschließlich der touristischen Stätten von Baalbek; - in die Gebiete südlich des Litani (mit Ausnahme der Stadt Tyros) einschließlich des Grenzgebiets zu Israel; - in die südlichen Vororte Beiruts (sog. Dahiye). Das Erfordernis erhöhter Aufmerksamkeit gilt insbesondere auch für die nicht bereits von der Reisewarnung betroffenen Flüchtlingslager. Die libanesischen Sicherheitskräfte sind in keinem der palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon präsent und können die Sicherheit dort nicht gewährleisten. Im Rahmen politischer Kundgebungen kann es zu Protesten und Straßenblockaden auch in Beirut und auf den wichtigen Verkehrsverbindungen des Landes kommen. Reisenden wird empfohlen, sich umsichtig zu verhalten, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden sowie die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Aufgrund der Reisewarnungen für Syrien und für die Hafenstadt Tripoli ist der Flughafen Beirut für Individualreisende derzeit die einzige Ein- und Ausreisemöglichkeit in und aus dem Libanon. Infolge politischer Demonstrationen kann es immer wieder zu einer Totalsperrung der Flughafenstraße kommen. Nicht ortskundige Reisende sollten daher möglichst am Flughafen Beriut von einer orts- und sprachkundigen Begleitung abgeholt werden. Lage vor Ort Der Syrienkonflikt wirkt sich negativ auf die Sicherheitslage in Libanon aus. Zwischen September 2013 und Februar 2014 kam es in Libanon bei einer Serie von Autobombenanschlägen zu über 100 Toten. Diese Anschläge waren meist gegen einzelne libanesische politisch-konfessionelle Gruppen gerichtet. Ziele waren Wohn- und Geschäftsviertel im Süden Beiruts, in Tripoli und Hermel, militärische Einrichtungen in der Bekaa-Ebene, aber auch die iranische Botschaft in Beirut. Bei einem Autobombenanschlag gegen einen libanesischen Politiker im Stadtzentrum von Beirut am 27.12. kamen 6 Menschen ums Leben.   In Tripoli kam es monatelang beinahe täglich zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Im Grenzgebiet zu Syrien schlagen immer wieder Mörsergranaten und Raketen ein. Auch dabei ist es wiederholt zu Todesopfern gekommen.  Es besteht ein Risiko, auch als Unbeteiligter Opfer solcher Gewaltakte zu werden. Auch Entführungsfälle sind vorgekommen, von denen auch Ausländer betroffen waren. Es ist nicht auszuschließen, dass sich Angriffe in Zukunft auch gezielt gegen westliche Ausländer und Ziele wie internationale Hotels, Einkaufszentren etc. richten könnten. Reisen im Land Alle Reisen sollten sorgfältig, u.a. durch Einholen aktueller Informationen, vorbereitet werden. Das gilt auch für Dienst- und Geschäftsreisen sowie Familienbesuche, die in Zusammenarbeit mit Partnern oder Verwandten im Libanon  unternommen werden. Diese verfügen über langjährige Erfahrung zum Verhalten bei Konflikten und der Gewährleistung ihrer Sicherheit und sind meist gut über aktuelle Entwicklungen informiert. Zusammen mit ihnen sollten die Reisen sorgfältig vorbereitet werden. Einzelheiten wie Abholung, Transport und Unterkunft im Libanon sollten vom Organisator bzw. vom Reisenden vorab mit dem dortigen Gastgeber, Gesprächspartner oder Reiseunternehmen auch unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten vereinbart werden. Fahrten sollten möglichst in Begleitung ortskundiger libanesischer Vertrauenspersonen bzw. anerkannter Touristenführer unternommen werden. Es wird ferner empfohlen, sich aus den örtlichen Medien über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und ggf. Kontakt zur deutschen Botschaft aufzunehmen. Den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte ist auf jeden Fall Folge zu leisten. Gleiches gilt auch für möglicherweise nicht uniformierte Kräfte. Kontrollen können in allen Städten und auf allen Landstraßen jederzeit stattfinden. Aus diesem Grund sollten Reisende stets Reisedokumente im Original mit sich führen. Deutschen, die sich im Lande aufhalten und sich bisher nicht in die Deutschenliste der Botschaft eingetragen haben, wird empfohlen, sich elektronisch bei der deutschen Botschaft in die Deutschenliste aufnehmen zu lassen, um im Fall einer Verschlechterung der Sicherheitslage zentral erreichbar zu sein. Dies geht am einfachsten unter folgendem Link Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav.  Dieser  Service kann auch von deutschen Staatsangehörigen genutzt werden, die sich nur kurzzeitig im Land aufhalten. Dauerhaft im Libanon lebenden Deutschen wird zudem empfohlen, sich über aktuelle Entwicklungen informiert und Kontakt mit ihren Vertrauenspersonen zu halten. Reisewarnung Reisenden im Libanon wird zu besonderer Vorsicht und erhöhter Aufmerksamkeit geraten. Die Medienberichterstattung sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise sollten aufmerksam verfolgt werden. Mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen - in den Nordlibanon (Stadt und Kreis Tripoli, Bezirke Akkar und Nord-Liban / Ech-Chimal. Insbesondere in den Stadtbezirken Jabal Mohsen und Bab al-Tabbaneh in Tripoli besteht eine besondere Gefahr, in bewaffnete Auseinandersetzungen zu geraten.   - in die Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek. In der Nähe der syrischen Grenze, derzeit vor allem in der Gegend um Arsal, besteht für Ausländer erhöhte Entführungsgefahr. - in die palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared und Beddawi bei Tripoli - in die Flüchtlingslager Ain al-Helweh und Mieh Mieh bei Sidon. Dringend abgeraten wird von Reisen - in die restliche Bekaa-Ebene einschließlich der touristischen Stätten von Baalbek; - in die Gebiete südlich des Litani (mit Ausnahme der Stadt Tyros) einschließlich des Grenzgebiets zu Israel; - in die südlichen Vororte Beiruts (sog. Dahiye). Das Erfordernis erhöhter Aufmerksamkeit gilt insbesondere auch für die nicht bereits von der Reisewarnung betroffenen Flüchtlingslager. Die libanesischen Sicherheitskräfte sind in keinem der palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon präsent und können die Sicherheit dort nicht gewährleisten. Im Rahmen politischer Kundgebungen kann es zu Protesten und Straßenblockaden auch in Beirut und auf den wichtigen Verkehrsverbindungen des Landes kommen. Reisenden wird empfohlen, sich umsichtig zu verhalten, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden sowie die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Aufgrund der Reisewarnungen für Syrien und für die Hafenstadt Tripoli ist der Flughafen Beirut für Individualreisende derzeit die einzige Ein- und Ausreisemöglichkeit in und aus dem Libanon. Infolge politischer Demonstrationen kann es immer wieder zu einer Totalsperrung der Flughafenstraße kommen. Nicht ortskundige Reisende sollten daher möglichst am Flughafen Beriut von einer orts- und sprachkundigen Begleitung abgeholt werden. Lage vor Ort Der Syrienkonflikt wirkt sich negativ auf die Sicherheitslage in Libanon aus. Zwischen September 2013 und Februar 2014 kam es in Libanon bei einer Serie von Autobombenanschlägen zu über 100 Toten. Diese Anschläge waren meist gegen einzelne libanesische politisch-konfessionelle Gruppen gerichtet. Ziele waren Wohn- und Geschäftsviertel im Süden Beiruts, in Tripoli und Hermel, militärische Einrichtungen in der Bekaa-Ebene, aber auch die iranische Botschaft in Beirut. Bei einem Autobombenanschlag gegen einen libanesischen Politiker im Stadtzentrum von Beirut am 27.12. kamen 6 Menschen ums Leben.   In Tripoli kam es monatelang beinahe täglich zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Im Grenzgebiet zu Syrien schlagen immer wieder Mörsergranaten und Raketen ein. Auch dabei ist es wiederholt zu Todesopfern gekommen.  Es besteht ein Risiko, auch als Unbeteiligter Opfer solcher Gewaltakte zu werden. Auch Entführungsfälle sind vorgekommen, von denen auch Ausländer betroffen waren. Es ist nicht auszuschließen, dass sich Angriffe in Zukunft auch gezielt gegen westliche Ausländer und Ziele wie internationale Hotels, Einkaufszentren etc. richten könnten. Reisen im Land Alle Reisen sollten sorgfältig, u.a. durch Einholen aktueller Informationen, vorbereitet werden. Das gilt auch für Dienst- und Geschäftsreisen sowie Familienbesuche, die in Zusammenarbeit mit Partnern oder Verwandten im Libanon  unternommen werden. Diese verfügen über langjährige Erfahrung zum Verhalten bei Konflikten und der Gewährleistung ihrer Sicherheit und sind meist gut über aktuelle Entwicklungen informiert. Zusammen mit ihnen sollten die Reisen sorgfältig vorbereitet werden. Einzelheiten wie Abholung, Transport und Unterkunft im Libanon sollten vom Organisator bzw. vom Reisenden vorab mit dem dortigen Gastgeber, Gesprächspartner oder Reiseunternehmen auch unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten vereinbart werden. Fahrten sollten möglichst in Begleitung ortskundiger libanesischer Vertrauenspersonen bzw. anerkannter Touristenführer unternommen werden. Es wird ferner empfohlen, sich aus den örtlichen Medien über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und ggf. Kontakt zur deutschen Botschaft aufzunehmen. Den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte ist auf jeden Fall Folge zu leisten. Gleiches gilt auch für möglicherweise nicht uniformierte Kräfte. Kontrollen können in allen Städten und auf allen Landstraßen jederzeit stattfinden. Aus diesem Grund sollten Reisende stets Reisedokumente im Original mit sich führen. Deutschen, die sich im Lande aufhalten und sich bisher nicht in die Deutschenliste der Botschaft eingetragen haben, wird empfohlen, sich elektronisch bei der deutschen Botschaft in die Deutschenliste aufnehmen zu lassen, um im Fall einer Verschlechterung der Sicherheitslage zentral erreichbar zu sein. Dies geht am einfachsten unter folgendem Link Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav.  Dieser  Service kann auch von deutschen Staatsangehörigen genutzt werden, die sich nur kurzzeitig im Land aufhalten. Dauerhaft im Libanon lebenden Deutschen wird zudem empfohlen, sich über aktuelle Entwicklungen informiert und Kontakt mit ihren Vertrauenspersonen zu halten.
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