South America

Kolumbien

Gesundheit
Erforderliche Impfungen
KranheitBesondere VorsichtImpfnachweis
Essen & Trinken
Malaria4-
Typhus & Polio3-
Cholera2
Gelbfieber1
Gesundheitsvorsorge
Die medizinische Versorgung im Lande ist, soweit es sich um die größeren Städte handelt, mit der in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch.

Besucher Bogotás sollten einige Tage zur Akklimatisierung einplanen, die Höhenlage kann Schwindelgefühl und Schwächeanfälle auslösen. Alkoholkonsum sollte gering gehalten werden.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
Gesundheitszeugnis
Obwohl eine Masernimpfung offiziell keine Einreisebedingung ist, müssen Reisende damit rechnen, dass sie beim Grenzübertritt doch gefordert wird. Ausländer, die eine Genehmigung zum Dauer- oder Langzeitaufenthalt beantragen, benötigen ein Certificado de Salud sowie einen negativen HIV-Test in spanischer Sprache. Mitgebrachte Bescheinigungen werden in der Regel anerkannt.
Aktueller Hinweis
Seit Anfang des Jahres sind die Fälle von Dengue-Fieber sprunghaft angestiegen. Reisende sollten sich vor überwiegend tagaktiven Stechmücken schützen.
Hinweis
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 15 Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitreisende, die in Kolumbien den Flughafen nicht verlassen. 
Eine Schutzimpfung für Gelbfieber wird von Reisenden in die Departamentos La Guajira, Norte de Santander, Putumayo und in die Regionen Llanos Orientales, Amazonasgebiet, Sierra Nevada de Santa Marta sowie an die gesamte Atlantikküste verlangt. [2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist für die Einreise nach Kolumbien nicht erforderlich, das Risiko einer Infektion ist jedoch nicht auszuschließen. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Reiseantritt ärztlichen Rat einzuholen.

[3] Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[4] Hohes Malariarisiko besteht ganzjährig in folgenden unter 800 m gelegenen ländlichen Regionen: Amazonia, Orinoquía, Pacífico und Urabá-Bajo Cauca (Dep. Antioquia und Chocó). Höchstes Risiko besteht in den Provinzen Amazonia (Amazonas, Chocó, Córdoba, Guainía, Guaviare, Putumayo und Vichada) sowie Karibik (Urabá-Bajo Cauca, südl. Küste von Panama bis einschließlich Departement Cordoba). Vorherrschend ist die weniger gefährliche Malariaform Plasmodium vivax(60%). Die gefährlichere Malariaform Plasmodium falciparum soll sowohl chloroquin- als auch sulfadoxin-pyrimethamin-resistent sein.
Erlebniswelt HAJ Reisen Airport Shop Airport TV