Southeast Asia

Kambodscha

Reise- und Sicherheitsinformationen
Kambodscha
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 05.11.2014
Unverändert gültig seit: 28.10.2014
Aktuelle Hinweise Vom 5. bis 7. November 2014 finden in Phnom Penh Feierlichkeiten zum Wasserfest statt. Es werden bis zu 2 Millionen zusätzliche Besucher aus den Provinzen in der Stadt erwartet. Es ist zu erwarten, dass Straßensperren und eine großräumige Fußgängerzone entlang des Flusses eingerichtet werden. Anweisungen der Sicherheitsbehörden sollte unbedingt Folge geleistet werden. Mit Verkehrsbehinderungen in der gesamten Stadt muss gerechnet werden. Zu erhöhter Aufmerksamkeit wird dringend geraten. Eine deutliche Zunahme von Taschendiebstählen und anderer Kleinkriminalität ist in dieser Zeit wahrscheinlich. Im letzten Jahr ist es in Phnom Penh und größeren Provinzstädten zu Massendemonstrationen, vereinzelt auch mit Gewaltanwendung, die zu Verletzten und Toten geführt hat, gekommen. Die Lage hat sich mittlerweile wieder beruhigt. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass es zu weiteren Demonstrationen kommt. Reisenden wird auf stark frequentierten Straßen und Plätzen (vor allem in Phnom Penh) zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten. Landesspezifische Sicherheitshinweise Von Reisen nach Preah Vihear wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt abgeraten. Der Territorialkonflikt zwischen Kambodscha und Thailand um das den Tempel Preah Vihear umgebende Gebiet ist weiterhin nicht beigelegt. Die Sicherheit von Besuchern in diesem Gebiet ist somit nicht gewährleistet. Der Grenzübergang Suay Chrom in der Provinz Preah Vihar ist geschlossen. Zur Situation auf thailändischer Seite beachten Sie bitte die Reise- und Sicherheitshinweise für Thailand unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de Kriminalität Immer wieder gibt es in den touristischen Zentren gewaltsame, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, auch bewaffnete Raubüberfälle sowie tätliche Angriffe gegen Ausländer. Es wird dringend geraten, keinen Widerstand zu leisten. Alleinreisenden wird zu besonderer Vorsicht geraten. In Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville ist außerdem ein Anstieg der Diebstahlkriminalität zu beobachten. Insbesondere bei Fahrten mit Motorradtaxis und Tuk-Tuks ist erhöhte Wachsamkeit angezeigt, da häufig Taschen von vorbeifahrenden Motorradfahrern weggerissen werden, die Verletzungen der Bestohlenen dabei billigend in Kauf nehmen. Sollten Pässe, Bargeld, Reiseschecks oder sonstige Wertgegenstände abhanden kommen, ist der Verlust bei der Polizei am Tatort anzuzeigen. In Phnom Penh werden vermehrt ausländische Touristen unter verschiedenen Vorwänden - beispielsweise mit Hinweisen auf eine Begegnung am Flughafen oder auf nahe Verwandte, die demnächst in Europa studieren oder arbeiten werden - angesprochen und in Privathäuser eingeladen. Nach Schaffung einer gastfreundlichen und geselligen Atmosphäre wird im weiteren Verlauf das Opfer in fingierte Karten- bzw. Glücksspiele verwickelt, an deren Ende das Opfer verliert und unter Drohungen zur Zahlung angeblicher Spielschulden veranlasst wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Speisen oder Getränke mit Drogen versetzt werden. Es wird daher empfohlen, große Umsicht bei Privateinladungen walten zu lassen.  In letzter Zeit sind Reisende vereinzelt Opfer von Erpressungsversuchen geworden, bei denen Vermieter von Motorrädern und -rollern für vorgebliche Beschädigungen des Mietgegenstands Schadensersatz gefordert haben. Um Druck auszuüben, versuchen diese Vermieter, den Pass einzubehalten. Gleichzeitig werden die Einwanderungsbehörden informiert, um die Ausreise zu verhindern. Es wird daher dringend geraten, in Fällen von Anmietungen  den Reisepass nicht als Pfand zu hinterlegen. Minengefahr In einigen Landesteilen, insbesondere in Grenznähe zu Thailand, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Minen geräumt. Verkehrsinfrastruktur Die Infrastruktur ist unzureichend ausgebaut. Busse, Eisenbahn und Boote entsprechen – von Ausnahmen abgesehen – nicht im Mindesten den in Deutschland üblichen Sicherheitsstandards. Von Fahrten mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad wird aus Gründen der Verkehrssicherheit abgeraten. Kambodschanische Fluggesellschaften verfügen nicht über die hohen Sicherheitsstandards, wie sie beispielsweise in Deutschland üblich sind. Die International Civil Aviation Organization (ICAO) hat bezüglich Kambodscha erhebliche Verletzungen von Vorschriften der ICAO festgestellt . Den Mitarbeitern der deutschen Botschaft ist die Nutzung der Cambodia Angkor Airways von und nach Siem Reap gestattet. Alle Reisen auf dem Landweg sollten nach Möglichkeit so geplant werden, dass das Ziel mit Sicherheit vor Einbruch der Dunkelheit erreicht werden kann. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de
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