Southeast Asia

Myanmar

Reise- und Sicherheitsinformationen
Myanmar
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 13.11.2014
Unverändert gültig seit: 11.11.2014
Landesspezifische Sicherheitshinweise Reisen im Land In Teilen des Kachin State bzw. nördlichen Shan State werden weiterhin bewaffnete Konflikte zwischen Rebellenarmeen und dem myanmarischen Militär ausgetragen. In einigen Grenzregionen, in denen bewaffnete Rebellengruppen operieren (Teile des Chin State und der Sagaing Region, Teile der Shan, Mon, Kayin, Karen und Kayah States) bleibt die Lage angespannt. Besondere Vorsicht ist hier geboten. Ungekennzeichnete Minenfelder stellen eine zusätzliche Gefahr dar. Von Reisen in diese Gebiete wird dringend abgeraten. Es kommt immer wieder zu ethnisch motivierten Zusammenstößen im Rakhine State. Der Ausnahmezustand im gesamten Rakhine State wurde aufgehoben. In einigen Teilen bestehen jedoch abends Ausgangssperren. Westliche Touristen wurden bislang nicht Ziel von Ausschreitungen. Dennoch wird von Reisen in den Rakhine State mit Ausnahme des Touristenortes Ngapali und dessen Flughafen Thandwe abgeraten. Flugverkehr Die Sicherheit des zivilen Flugverkehrs innerhalb Myanmars kann im Einzelfall durch veraltetes bzw. mangelhaft gewartetes Fluggerät lokaler Luftverkehrsgesellschaften beeinträchtigt sein. Aus Sicherheitsgründen vermeiden Bedienstete der Deutschen Botschaft Rangun Flüge mit der staatlichen Myanma Airways (IATA-Code: UB). Aber auch andere myanmarische  Fluggesellschaften im Inlandsverkehr weisen Defizite bei der Sicherheit auf. Die Chartergesellschaft FMI, die u. a. Flüge von Rangun in die Hauptstadt Naypyitaw anbietet, hat ihre Flugzeuge zwar von Myanma Airways gechartert, lässt diese jedoch nach Erkenntnissen der Botschaft im Ausland warten, was auf einen erhöhten Sicherheitsstandard hinweist.. Die international operierende privatwirtschaftlich betriebene Myanmar Airways International („MAI", IATA-Code: 8M) ist nicht zu verwechseln mit der oben genannten Myanma Airways. Gefahren aufgrund politischer Spannungen Politisch motivierte Gewalttaten können nicht ausgeschlossen werden. Immer wieder werden in Myanmar Sprengstoffanschläge verübt, bei denen es auch zu Toten und Verletzten kommt. Bei Demonstrationen in größeren Städten des Landes besteht stets die Gefahr, dass sie von Sicherheitskräften gewaltsam aufgelöst werden. Daher wird empfohlen, sich von eventuellen Protestzügen und Demonstrationen fernzuhalten. Auch zunächst friedliche Proteste können unvermittelt in gewalttätigen Auseinandersetzungen enden. Naturkatastrophen Myanmar befindet sich in einer Region, in der mit Erd- und Seebeben gerechnet werden muss. In den Küstenregionen treten während des Monsuns (Mai bis Oktober) Zyklone auf. Während des Monsuns kann es im ganzen Land aufgrund starker Regenfälle zu Überschwemmungen und Unterbrechungen der Verkehrsverbindungen kommen. Insbesondere Landstraßen im Gebirge oder in der Nähe von Flussläufen, aber auch Bahnverbindungen, können tagelang unpassierbar sein. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de
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