Team Turkish Airlines: Tag 2 – Dienstag, 28. Mai 2013

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück wurden wir von Attila von TURKISH AIRLINES unter Begleitung der Stadtführerin Emel abgeholt und zu den markantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gebracht.

blauer Moschee

Natürlich nicht, ohne vorher noch ein Telefoninterview für Radio 21 zu geben. Anschließend ging es dann mit einem Kleinbus zur blauen Moschee (oooops, waren wir da nicht schon mal???).Direkt davor befindet sich das Hippodrom, auf dem u.a. zwei Obelisken aufgestellt sind. Anschließend haben wir uns nicht nur damit vergnügt, “Stadtgewächse (m/w)” anzuquatschen und zu merkwürdigen Fotos zu überreden, sondern wir sind auch tatsächlich in die Moschee hinein gegangen.

I1

Es ist tatsächlich ein wenig befremdlich, seine Schuhe auszuziehen, bevor man ein solches Haus betritt und die weiblichen Mitglieder unseres Teams mussten sich Kopf und Körper mit blauen, bzw. grünen Tüchern bedecken. Das innere der Moschee ist dann aber wirklich höchst beeindruckend und imposant. Wer die Gelegenheit hat, sollte dringend auch mal eine Moschee besuchen – es lohnt sich. Äußerst interessant fand ich die Hilfestellung, wie man 3.000 Gläubigen (ok, so viele werden wahrscheinlich nicht in jede Moschee passen) zu einem gleichzeitigen Gebet organisiert und jedem gleich viel Platz gewährleistet: auf dem Teppich sind jeweils Markierungen in Form von Blumen und Ornamenten, die ganz klar die Position von Füssen, Knien, Ellenbogen und Kopf kennzeichnen…

Medusa

Der nächste Weg führte uns noch nicht direkt in die Hagia Sophia, obwohl die quasi direkt gegenüber liegt, sondern zunächst in eine unterirdische Zisterne, die dem Stadtbezirk lange Zeit als Wasserspeicher diente. Der Sage nach wurde diese Zisterne von zwei Medusen bewacht, denn Wasser war kostbar und quasi heilig. Unwillkommene Besucher oder Eindringlinge wurden fein zu Stein erstarrt, bis den beiden Medusen durch eine List das gleiche Schicksal widerfuhr. Erstaunlicherweise leben etliche Fische – zumeist Karpfen - hier unten. So ganz in echt und gar nicht aus Stein.

H.Sophia interessiert

Wieder im Tageslicht angekommen – haben wir eigentlich schon erwähnt, dass hier die SONNE scheint(???) – ging es nun allerdings auch tatsächlich an der Hagia Sophia weiter. Und auch dieses Gebäude ist nicht nur durch seine Bauweise interessant, sondern auch durch seine Geschichte: erbaut als christliche Kirche und auch mehrere Jahrhunderte so genutzt, wurde sie später zu einer Moschee umgestaltet. Unter dem türkischen Präsidenten Atatürk wurde in den 1930er Jahre die Nutzung der Hagia Sophia wieder geändert und seitdem fungiert sie als Museum.

Nun waren wir aber hungrig und wurden von unserer Fremdenführerin in ein nahe liegendes, kleines Restaurant geführt und bekamen dort sehr leckere Köfte mit Salat und Brötchen serviert. “Erstaunlicherweise” war das Essen hier viel besser und auch um einiges preiswerter, als noch am Vorabend…

Taskims Square

Nach so vielen Steinen und Gebäuden war uns endlich mal wieder nach ein “paar” Menschen. Und wo kann man in der Türkei wohl am meisten Menschen auf engstem Raum und im dichtesten Gedränge (außer beim Fußball) finden? Klar, auf einem Basar. Also ging es auf den ägyptischen Basar, wo man hauptsächlich Gewürze und leckere Süßigkeiten kaufen kann. Der ausgesprochenen Gastfreundschaft der Türken ist es zu verdanken, das wir an einem Verkaufsstand ausgezeichneten Tee und Kaffee und auch einige sehr leckere Süssigkeiten angeboten bekamen. Und selbstverständlich dürfen auf solch einem Markt die ganzen berühmten Markenprodukte zu Spottpreisen aber garantiert “alles Original” nicht fehlen…

Der nächste Programmpunkt “Topkapi” musste jedoch leider ausfallen. Hier fand eine geschlossene Veranstaltung mit dem Titel “Dienstags geschlossen” eine erneute Aufführung…. in Form einer Bosporusschifffahrt hatten wir jedoch einen mehr als adäquaten Ersatz, der uns an vielen Gebäuden der Bauart “nicht gerade sozialer Wohnungsbau” vorbeiführte. Besonders imposant war auch eine schwimmende Vergnügungsinsel des Fußballvereins Galatasaray Istanbul. Mehrere Schwimmbecken, einige Lounges, ja sogar eine Sauna stehen dem zahlenden Publikum auf diesem schwimmenden Vergnügungspark zur Verfügung. Ein vollkommen neues Geschäftsmodell für die Herren Hoeneß und Rummenigge – und wenn nicht auf der Isar, dann doch wohl zumindest auf dem Starnberger See, wenn nicht sogar dem Bodensee…

Ein kurzer Besuch eines weiteren Basars (dem sogenannten großen Basar) und in der Hauptfussgängereinkaufstrasse rundeten unseren Stadtführungstag dann ab. Attila von TURKISH AIRLINES half beim Feilschen ehe es wieder in’s Hotel ging. Es folgte ein kurzes Frischmachen, ehe wir uns auf den Weg zum Flughafen machten, da es per Nachtflug mit TURKISH AIRLINES nun nach Kapstadt weiter ging.

TaxiTaxi

Selbstverständlich gehen auch die Challenges weiter und wir brauchen weitere Stimmen… bitte checkt weiter die Seite des Hannover Airports und votet für uns – ohne das Teilen der entsprechenden Bilder zu vergessen, Danke!!!

Stay tunend