Team Turkish Airlines: Tag 4 – Donnerstag, 30. Mai 2013

 

The lion sleeps tonight!

Nach mehr als anderthalb Tagen auf Achse und nur recht wenig Schlaf haben wir uns in der Nacht auf Donnerstag tatsächlich mal ein paar Stunden mehr gegönnt. TEAM TURKISH AIRLINES schwächelt jedoch nicht, sondern sammelt nur Kraft für die nächsten tollen Tage und spannenden Challenges.

cape8Nach einem sehr guten und riesigem Frühstücksbüffet wurden wir von Eva abgeholt, um das von DERTOUR ausgearbeitete und organisierte Programm anzutreten. Ganz zu Beginn stand schon ein riesiges Highlight: eine Motorradtour (ok, imBeiwagen – sonst wäre es wahrscheinlich für Mensch und Tier gefährlich geworden) entlang der Atlantikküste. Die Maschinen waren alle aus den frühen 1950er Jahren und die Fahrer noch ein paar Tage älter…  

Standesgemäß ausgestattet mit Oldschool Helm und -Lederjacke machten wir uns auf den Weg zum Chapman’s Peak Drive. Das Grinsen war aus unseren Gesichtern gar nicht mehr weg zu bekommen. 

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Das einzig kleine Manko war allerdings das Wetter: kurz nach unserem Start mussten wir leider noch die Regencapes über die tollen Lederjacken ziehen, denn es begann zu regnen. Wobei “Regen” alleine den Zustand nicht trifft: es goss wie aus Kübeln und in der Sprache der TURKISH AIRLINES hätte man wohl von “Sicht zero-zero” gesprochen… Machte aber nix – das Grinsen war trotzdem nicht aus unseren Gesichtern zu bekommen mit dem Vorteil: nicht soviele Fliegen zwischen den Zähnen wie beim Sonnenschein… Und wir verließen unsere Beiwagen mit der Erkenntnis, dass südafrikanische Winter eine große Parallele zu unseren aufweisen: sie sind mindestens genauso nass, jedoch um einiges wärmer.

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Nach wirklich tollen anderthalb Stunden Fahrt inkl. Vollnassgang für Hosen Handschuhe hat Eva uns dann wieder in ihrem Kleinbus trockengelegt und fuhr mit uns in Richtung Kap der guten Hoffnung. Unterwegs machten wir einen kurzen Foto-Safari-Stopp an einer Straußenfarm und der Buffels Bay (Nein, weder Büffel noch Indianer in Sicht) ehe wir an dem wohl berühmtesten Stück Holz der Welt ankamen: der südwestlichste Punkt Afrikas, also dem Kap der guten Hoffnung. Natürlich gaben auch wir dem Stück Holz die Ehre, sich zusammen mit TEAM TURKISH AIRLINES abbilden zu lassen.

Weiter ging es nun in Richtung Mittagspause. Auch hier hatte sich DERTOUR etwas an tolles Einfallen lassen: es ging zum Restaurant Black Malin, wo wir einen wirklich sehr, sehr leckeren und auf tolle Art und Weise servierten King Clip (das ist ein Fisch ;) ) bekamen. Auch unser Kellner bekam etwas – nämlich ein bisschen Nachhilfe in Sachen “Benimm”: bei der Präsentation der Rechnung meinte er, uns auf “dezente” Art darauf hinweisen zu müssen, dass sein besonderer Service auch unbedingt mit einem Tipp gewürdigt werden müsse. Und da er uns Hilfestellung geben wollte wieviel üblich sei, hat er diese Summe handschriftlich schon gleich mit auf die Rechnung geschrieben. Eva, unsere resolute Hamburgerin, die seit 1952 hier in Kapstadt lebt, hat ihn daraufhin mal kurz “in’s Achtung gestellt” und er bekam als “erzieherische Maßnahme” nur ca. 60% seines Wunschtipps… 

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Frisch gestärkt ging es dann weiter Richtung Richtung “Boulders Beach” – schließlich hatten wir ja noch einen Termin mit den einzigen afrikanischen Pinguinen – den Brillenpinguinen. Vorher ging es jedoch an die Umsetzung der heutigen Tagesaufgabe, dem Bau einer Sandburg. Gottlob hatte sich der Regen schon lange gelegt und trotzdem mag es wohl recht merkwürdig für den neutralen Betrachter gewesen sein, 4 “Erwachsene” beim Buddeln im Sand zu beobachten.

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Familie Pinguin war am heutigen Nachmittag nicht ganz so zahlreich vertreten wie erwartet, doch es hat trotzdem einen riesigen Spass gemacht, die putzigen Vögel zu beobachten. 

Auf dem Weg zu unserem nächsten Tourpunkt fuhren wir unter anderem auch durch Simon’s Town, einem kleinen Städtchen, das sich zum einen als Marinestützpunkt und zum anderen durch sein sehr britisches Erscheinungsbild auszeichnet. Und schließlich kamen wir bei Kirstenbosch an. Ein riesiger, botanischer Garten, der in diesem Jahr sein 100-jährigem Bestehen feiert. Leider gibt es im südafrikanischen Winter noch eine weitere Parallele zu unserem: es blüht fast nichts. So beeindruckte der (kleine Teil, den wir gesehen haben) dieses riesigen Areal zwar durch seine sehr gepflegten Anlagen und sehr viel Grün, doch leider fehlten ein paar farbige Tupfer…

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Der Abend fand einen fantastischen Abschluss im Richard’s Place, einem wirklich tollen Restaurant in dem wir ein sehr leckeres, üppiges und abwechslungsreiches Büffet nebst Vor- und Nachspeise genossen. Doch DERTOUR hatte noch “ein As im Ärmel”: während unseres Aufenthaltes in dem Lokal wurde eine klasse Show mit einer Mischung Gesang und Komödie dargeboten, die uns selbstverständlich absolut begeisterte.

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Ein toller Tag mit sehr vielen Eindrücken und Erlebnissen ging zu Ende und wir freuen uns mit euch zusammen schon auf morgen.