Afrika

Kongo (Republik)

Reise- und Sicherheitsinformationen
Kongo (Republik Kongo)
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 04.07.2014
Unverändert gültig seit: 26.06.2014
Aktuelle Hinweise Nach den Schusswechseln mit Todesopfern zwischen Militäreinheiten im Zentrum der Hauptstadt Brazzaville am 16.12.2013 hat sich die Lage wieder beruhigt. Es waren seit dem keine weiteren vergleichbaren Zwischenfälle in der Hauptstadt zu verzeichnen, wohl aber im Nordteil des Landes. Reisenden werden weiterhin gebeten, sich in der Hauptstadt sowie in anderen Landesteilen vorsichtig und umsichtig zu verhalten. Auffällige Menschenansammlungen mit gleichzeitiger Präsenz von Sicherheitskräften sollten gemieden werden.  Anweisungen von Militär- und Polizeiposten ist unbedingt Folge zu leisten. Insbesondere das generell bestehende Verbot von Foto- und Videoaufnahmen, gerade auch mit Mobiltelefonen, von Militärpersonen und allen öffentlichen, sicherheitsrelevanten Einrichtungen (Militärposten, Flughafen, Fährhafen, Kasernen, Krankenhäuser, Brücken, aber auch Areale von Palmölplantagen und Rodungsflächen im Regenwald) wird zurzeit mit besonderer Konsequenz durchgesetzt. Hohe Geldstrafen, und eine vorübergehende Inhaftierung sind nicht auszuschließen. Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo, Poto Poto, Makélékélé) sollten wegen erhöhter Kriminalität vor allem nach Einbruch der Dunkelheit nur wenn unbedingt erforderlich und dann möglichst unauffällig ohne Wertsachen besucht und nachts am besten ganz gemieden werden. Dies gilt auch für die Hafenstadt Pointe Noire, hier ist seit einiger Zeit eine verstärkte, auch gewalttätige Bandenkriminalität zu beobachten. Reisen über Land Im Département Pool, vor allem in der Nähe von Mindouli (135 km westlich von Brazzaville) sowie auf der Nationalstraße 1 von Mindouli nach Brazzaville kann es zu Überfällen auf Fahrzeuge kommen. Wer Fahrten auf dieser Strecke nicht vermeiden kann, sollte sich besser einem Konvoi anschließen, Nachtfahrten sollten allgemein vermieden werden bzw. werden von Straßenkontrollposten des Militärs verhindert. Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr Das Straßennetz, gerade auch die beiden Nationalrouten,  ist insgesamt in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfälle begünstigt. Besondere Vorsicht ist auf der NR 1 zwischen Pointe Noire und Brazzaville geboten. Hier gefährdet ein intensiver Schwerlastverkehr mit  durchweg nicht verkehrssicheren LKWs auf weitgehend unbefestigten Straßenabschnitten den Verkehr. Von Fahrten mit Taxis und Bussen auf dieser und anderen Fernstrecken wird unbedingt abgeraten. Dies gilt insbesondere für die Dauer der Regenzeiten. Der in aller Regel überfüllte Zug zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt durchgehend, birgt aber ebenfalls ein deutliches Unfallrisiko und besonders für Ausländer die Gefahr von Raubdiebstählen. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen kommen. Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/ Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge erfüllt nicht immer die internationalen Normen. Alle in der Republik Kongo zugelassenen Fluggesellschaften stehen mit einer Ausnahme auf der schwarzen Liste der EU (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm). Die Flüge der neuen kongolesischen Fluggesellschaft ECAir werden mit Personal der schweizer Flugfirma Private Air durchgeführt und durch Lufthansa-Technik in Brazzaville gewartet. ECAir –Flüge zwischen Brazzaville bzw. Pointe Noire nach Paris sind aufgrund dieser Kooperationvereinbarungen vom Landeverbot in der EU ausgenommen.
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