Australien und Südpazifik

Fidschi

Gesundheit
Erforderliche Impfungen
KranheitBesondere VorsichtImpfnachweis
Essen & Trinken2-
MalariaNein-
Typhus & PolioJa-
CholeraNein
Gelbfieber1
Gesundheitsvorsorge
Die medizinische Versorgung in Fidschi entspricht, insbesondere in den ländlichen Gebieten, nicht deutschem Standard. Die Hauptkrankenhäuser befinden sich in Suva, Sigatoka, Lautoka, Ba, Savusavu, Taveuni, Labasa und Levuka. Weitere Kliniken und medizinische Versorgungseinrichtungen mit zumindest rudimentärer Ausstattung findet man auf allen größeren Inseln.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Aktueller Hinweis
Nationaler Notstand ausgerufen: Derzeit kommt es in Fidschi, speziell in der Region Navosa, ca. 50 Kilometer von der Urlaubsregion Coral Coast auf der Insel Viti Levu zu gehäuften Typhus-Erkrankungen. Reisende sollten unbedingt eine Typhusimpfung vornmehmen lassen und vor Ort besonders auf strikte Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene achten.
Hinweis
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind und sich innerhalb der letzten sechs Tage vor der Einreise nach Fidschi in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete aufgehalten haben. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitpassagiere auf Fidschi.

[2] Trinkwasser ist gechlort und kann während der Umstellung leichte Magenverstimmungen hervorrufen. Während der ersten Urlaubstage sollte man abgefülltes Wasser trinken. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch, Milchprodukte, Fleischwaren, Geflügel, Obst und Gemüse können unbesorgt verzehrt werden. Vorsicht beim Konsum von rohem oder gekochtem Fisch und Meeresfrüchten - unter Umständen kann es zu Vergiftungen kommen. Vor dem Verzehr von Riff-Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.
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