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Gibraltar

Urlaubsorte & Ausflüge
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Die Stadt Gibraltar ist eine britische Stadt im Regency-Stil des 18. Jahrhunderts. Sie wurde auf den Ruinen einer spanischen Stadt aus dem 15. Jahrhundert erbaut, die wiederum auf den Ruinen einer maurischen Stadt aus dem 12. Jahrhundert stand.
St. Michael’s Cave liegt 300 m ü. d. M. und gehört zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten Gibraltars. Die Höhle war bei den Römern für ihre eindrucksvollen Tropfsteine bekannt. Leonora’s Cave und Lower St. Michael’s Cave, in denen heute Konzerte und Ballette aufgeführt werden, gehören zum selben Höhlenkomplex. Die Upper Galleries wurden 1782 aus dem Stein gemeißelt und zeigen alte Kanonen sowie Bilder der »Großen Belagerung« (1779-1783). In der Apes’ Den leben die berühmten Barbary-Menschenaffen, die in Wirklichkeit keine Menschenaffen, sondern schwanzlose Makaken sind. Im Gibraltar Museum sind prähistorische Schmuckstücke und Werkzeuge ausgestellt, außerdem eine Kopie des »Gibraltarschädels«, des ersten Neandertalschädels, der 1848 in Europa gefunden wurde. Fundstücke der phönizischen, griechischen, römischen, maurischen, spanischen und britischen Geschichte sind ebenfalls zu sehen: eine Waffensammlung der Jahre 1727-1800, ein maßstabgerechtes Modell des Gibraltar-Felsens von 1865 und vieles mehr. Das Museumsgebäude wurde über einem schönen kompletten Maurischen Badehaus aus dem 14. Jahrhundert erbaut.
Weiterhin interessant sind das Verlies der Maurischen Burg (14. Jh.); der Shrine of Our Lady of Europe (bis 1462 eine Moschee, ab dann eine Kapelle) mit dem Bildnis der Schutzheiligen von Gibraltar aus dem 15. Jahrhundert; der alte Nun’s Well, eine maurische Zisterne; Parson’s Lodge Battery (1865) über der Rosia Bay; The Rock Buster, eine 100-Tonnen-Kanone; die Garrison Library (18. Jh.); der Trafalgar Cemetary; die Alameda Gardens; der Europa Point, der genau 26 km von Afrika entfernt liegt; und die fast vollständig erhaltenen Stadtmauern, die teilweise noch aus der maurischen Zeit stammen.
Schön ist auch eine Sesselliftfahrt zum Gipfel des Felsens mit Halt an der Apes’ Den. Das Convent, ein Franziskanerkloster aus dem 16. Jahrhundert und heutige Residenz des Gouverneurs, ist ein weiteres beliebtes Ausflugsziel. Man kann auch die Schätze der Kirchen bewundern. Die Führung (jeweils Mi 10.00 Uhr) schließt die Besichtigung der beiden Kathedralen, einer Synagoge, der Garnisonskapelle, der presbyterianischen Kirche und der Methodistenkapelle ein, die alle geschichtlich interessante Gebäude sind. Ein weiterer faszinierender Rundgang (Fr 10.30 Uhr) führt zunächst entlang der Stadtmauern und folgt dann den Mittelmeerstufen von der O’Hara’s Battery (höchster Punkt Gibraltars) über die östlichen Klippen und um die südlichen Hänge zur westlichen Felsseite.
In Gibraltar gibt es fünf Strände. An der Ostseite liegen der Eastern Beach, die Catalan Bay und in südlicher Richtung die Sandy Bay, wo der Felsen sehr steil ist und es nur wenige Parkplätze gibt. Little Bay, ein Kiesstrand, und Camp Bay/Keys Promenade liegen an der Westküste.

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