Karibik

Dominikanische Republik

Reise- und Sicherheitsinformationen
Dominikanische Republik
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 26.09.2014
Unverändert gültig seit: 22.09.2014
Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Die Kriminalität im Lande ist hoch. Sie richtet sich allerdings grundsätzlich selten gezielt gegen Ausländer, sondern bedroht alle Bevölkerungsgruppen und daher auch die ausländischen Touristen und Residenten. In Touristenzentren und in abgelegeneren, ländlichen Gegenden sind ausländische Touristen jedoch durchaus gezielt Opfer von Übergriffen Zu erhöhter Vorsicht wird geraten. Ausflüge sollten nur mit ansässigen renommierten Touristikunternehmen mit Versicherungsschutz durchgeführt werden. Der Versicherungsschutz der Busunternehmer ist im Vergleich zu Deutschland geringer. Wertsachen sollten nur in unbedingt erforderlichem Umfang mitgeführt und stets – sofern vorhanden – in einem Safe deponiert werden. Auf Schmuck, auch billigen Modeschmuck, sollte verzichtet werden. Armenviertel sollten Sie nur in Begleitung Ortskundiger betreten. In größeren Menschenansammlungen (Märkte, Busbahnhöfe, während Busfahrten, Tanzlokale etc.) sollten Sie besonders auf Geldbörse und Wertsachen achten. Wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass, Führerschein, Adressenlisten etc.) sollten nur in Fotokopie mitgeführt und Originale im Safe des Hotels hinterlegt werden. Bei Übergabe von Wertgegenständen an Hotelsafes ist in manchen Fällen die Anfertigung einer detaillierten Übergabeliste mit unterschriftlicher Bestätigung der Hotelleitung zu empfehlen. Die Rechtsverhältnisse im Verlustfall sollten unter Zeugen vor Übergabe geklärt werden. Der deutschen Botschaft Santo Domingo ist vermehrt mitgeteilt worden, dass in öffentlichen Bars, Discos und hotelinternen Clubs in Getränke narkotisierend wirkende Stoffe („K.-O.-Tropfen") gemischt wurden. Es wird deshalb dringend dazu geraten, Getränke nie aus den Augen zu lassen und jemanden bei sich zu haben, der im Notfall Hilfe leisten kann. Dominikaner tragen teilweise Handfeuerwaffen mit sich und setzen diese auch immer wieder im Konfliktfall als Drohmittel ein. Vermeiden Sie daher generell bei Meinungsverschiedenheiten oder bei Konflikten aggressives Auftreten. In den letzten Monaten ist es vermehrt zu bewaffneten Überfällen auf Touristen und Residenten gekommen. Die Übergriffe sind symptomatisch für einen spürbaren Anstieg der Gewaltkriminalität in der schnell wachsenden Millionenmetropole Santo Domingo (ca. 3,5 Mio Einwohner). Angriffsziele sind sowohl Fußgänger als auch Autofahrer (z. B. im Stau oder vor einer roten Ampel stehend). Die Überfälle ereignen sich selbst in der Hauptverkehrszeit unter anderem an belebten Hauptverkehrsstraßen. Bei einem Überfall wird dringend dazu geraten, keine Gegenwehr zu leisten und Wertgegenstände an den Aggressor widerstandslos auszuhändigen, um zu vermeiden, dass dieser sich durch ein Widerstandsverhalten angegriffen fühlt und (Schuss-)Waffen in Tötungsabsicht einsetzt. Touristen und Residenten wird dringend dazu geraten, Wertgegenstände zu Hause zu lassen, Reisepässe und große Mengen Bargeld im Hotelsafe zu hinterlegen und dunkle Straßen sowie unsichere Wohngegenden zu meiden. Grundsätzlich ist es notwendig, jederzeit aufmerksam das Geschehen auf der Straße zu verfolgen und Geldbeutel sicher zu verstauen. Lassen Sie Fenster und Türen des Autos während der gesamten Fahrt geschlossen bzw. verriegelt und verstecken Sie Wertgegenstände so, dass sie von außen nicht sichtbar sind. Kaufen Sie nicht bei Straßenverkäufern aus dem Auto heraus. Heben Sie nicht außerhalb der Geschäftszeiten größere Mengen Bargeld ab und stellen Sie sicher, dass Sie beim Abheben nicht beobachtet werden.
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