Karibik

Barbados

Land & Leute
Essen & Trinken
Spezialitäten der Insel sind fliegender Fisch, Hummer, Süßkartoffelbrei, Brotfrucht, Plantainbananen, Okraschoten und Yamswurzeln. Seeigel (Oursin oder Sea Egg) ist eine ganz besondere Delikatesse. Im tropischen Klima der Insel gedeihen Avocados, Birnen, die exotischen Sour Sops, Papayas, Mangos, Bananen, Feigen und Kokosnüsse. Hotelgäste müssen ihre Mahlzeiten nicht immer im eigenen Hotel einnehmen, sondern können ohne Aufpreis in einem anderen Hotel der gleichen Klasse essen gehen.

Vorsicht
vor den Früchten des Manchineel-Baumes, die Äpfeln ähnlich sehen – sie sind äußerst giftig!

Getränke:
Große Auswahl an Mixgetränken wie z. B. Sangria oder diversen Cocktails auf Rum-Basis (Rumpunsch, Planters Punch usw.). Die auf Barbados gebrannten Rumsorten, u. a. Mount Gay, zählen zu den besten der Welt. Kenner schätzen den Cockspur’s Five Star. Viele Bars erinnern an englische »Pubs« und schenken echtes englisches Bier aus (das sogenannte Bitter, halbdunkel und obergärig). Banks ist die einheimische (helle) Biersorte.
Nachtleben
Auf den Westindischen Inseln feiert man gern und viel und hat dazu jede Menge Gelegenheit in Nachtclubs, Diskotheken, Bars oder am Strand. Unterhaltungsangebote von Limbo über Feuerschlucker und Steelbands bis hin zu Tanzkapellen gibt es überall. Die meisten Bands spielen Calypso und Reggae, ein paar auch exzellenten Rhythm ’n’ Blues. Oft wird eine (relative preiswerte) Eintrittsgebühr verlangt. Wie überall in der Karibik öffnen und schließen Unterhaltungslokale je nach Saison. Bootsfahrten (Fun Cruises) an der Küste entlang sind sehr beliebt, Abfahrt ist in der Regel zweimal täglich, und an Bord gibt es diverse Unterhaltungsprogramme, Buffets und Bars. Karibische Dinner-Shows sind gut besucht und bieten normalerweise Steelbands, tanzende Männer auf Stelzen, Gegrilltes und (kostenlose) Drinks bis in die frühen Morgenstunden.
Einkaufstipps
Seit dem 17. Jahrhundert ist Barbados ein Handelszentrum und verfügt heute über exzellente Geschäftsbeziehungen zu den anderen Karibikinseln. Hochwertige, preiswerte Waren sowie ausgezeichneter Service machen das Einkaufen, vor allem im Shopping-Zentrum Bridgetown, zu einem echten Vergnügen in diesem ostkaribischen Steuerparadies. Gegen Vorlage von Flugticket und Reisepass können viele Artikel zollfrei eingekauft werden. Die Preise sind nicht die niedrigsten, aber die hohe Qualität der internationalen Waren, von Schmuck, Bekleidung und Keramik macht den Einkauf doch lohnenswert. Rum, Stroharbeiten, Korallenschmuck, Batikstoffe, bunt bedruckte Baumwollstoffe und Holzschnitzereien sind die schönsten Mitbringsel.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, Sa 08.30-16.00 Uhr. Supermärkte sind samstags häufig auch länger geöffnet.
Sport
Golf: Barbados hat sich in den letzten Jahren zu einer der schönsten Golfdestinationen in der Karibik entwickelt. Das Hotel Sandy Lane verfügt über zwei Golfplätze mit 18 Löchern (Country Club Course und Green Monkey Course) und einen mit 9 Löchern (The Old Nine), deren Benutzung man im Voraus reservieren muss. Ein weiterer 18-Loch-Platz wurde in Durants, Christ Church, bei Bridgetown eröffnet. Der Royal Westmoreland Golf Course lässt das Herz jedes Golfers höher schlagen. Mit dem Barbados Golf Club, dem Royal Westmoreland Golf & Country Club, dem Rockley Golf Club, dem Almond Beach Golf Course und dem Belair Golf Club hat sich Barbados weltweit unter Golfbegeisterten einen Namen gemacht. Reiten: Es gibt mehrere Reitställe. Tennis wird viel gespielt. Volleyball und Hockey sind ebenfalls beliebt. Pferderennen: Es gibt drei große Rennen auf der Garrison Savannah im Frühling, Sommer und Herbst. Polo wird ebenfalls gespielt. Wassersport: Schwimmen, Tauchen, Segeln, Windsurfen und Wasserski an der Süd- und Westküste. Die meisten Hotels stellen Wassersportgeräte und Taucherausrüstungen gegen eine Leihgebühr zur Verfügung. Die Korallenriffs von Carlisle Bay und dem Folkstone Marine Park mit ihren zahlreichen Schiffswracks sind Schnorchelparadiese. Sportfischen: Boote zum Sportfischen können gemietet werden. Im April findet das alljährliche Turnier im Tiefseefischen, das Mutual/Mont Gay International Tournament, statt. Wandern: Der Barbados National Trust organisiert jeden Sonntag geführte, dreistündige und kostenlose Wandertouren. Näheres vom Fremdenverkehrsamt (s. Addressen) oder unter www.barbados.org/hike.htm. Kricket ist Nationalsport auf Barbados, und in der besonders trockenen Zeit (Januar - Juni) kann man Profis und Amateuren dabei zusehen.
Veranstaltungskalender

Jan. Barbados Jazz Festival, versch. Orte. Febr. Holetown Festival (zum Gedenken an die Landung der ersten Siedler auf Barbados), St. James. März Holder’s Season (Kunstfestival), St. James. März- Apr. Kricket Weltcup, versch. Orte in der Karibik. März-Mai Congaline-Karnival, versch. Orte. Apr. Oistins Fish Festival, Oistins. Mai Gospelfest. Mai Jazzfestival. Mai Keltisches Festival. Jul.-Aug. Crop Over Festival (Kostümparaden und Calypsomusik zum Ende der Zuckerrohrernte), Bridgetown. Aug. Hockey-Festival. Okt. International Bridge Festival. Nov. Unabhängigkeitsfestival der Kultur und Künste. Dez. Run Barbados Road Race (Marathon).

Genaue Angaben zu Sonderveranstaltungen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen). Informationen sind ebenfalls dem wöchentlichen Veranstaltungskalender The Visitor und der alle 14 Tage herausgegebenen Informationsbroschüre The Sunseeker zu entnehmen.
Sitten & Gebräuche
Umgangsformen: Auf Barbados geht es im Allgemeinen gemächlich zu, man genießt das Leben. Architektur und Verwaltungsstruktur erinnern in vielem an englische Provinzstädte.

Kleidung: Legere Kleidung wird überall akzeptiert. In Hotels und Restaurants wird abends etwas elegantere Kleidung (Anzug mit Krawatte, Abend- oder Cocktailkleid) erwartet.

Rauchen: Das Rauchen ist an öffentlichen Orten verboten. In Hotels ist das Rauchen auf den Zimmern und in Restaurants sowie auf Balkonen und Terrassen nicht gestattet.

Badebekleidung gehört an den Strand.

Trinkgeld:
Gepäckträger erwarten 1 BDS$ pro Gepäckstück. In Restaurants und Nachtklubs überlässt man die Höhe des Trinkgeldes dem Ermessen des Gastes. In Hotels ist der Bedienungszuschlag in der Regel in der Rechnung enthalten, ansonsten sind 10-15 % üblich.
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