Südostasien

Philippinen

Reise- und Sicherheitsinformationen
Philippinen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 24.10.2014
Unverändert gültig seit: 16.10.2014
Aktuelle Hinweise Von Juli bis Dezember muss mit Tropenstürmen und Taifunen gerechnet werden, die in der Vergangenheit immer wieder verheerende Schäden angerichtet haben. Dabei kann es zu Unterbrechungen in der öffentliche Versorgung kommen und zu Flugausfällen. Reisenden wird in dieser Jahreszeit empfohlen, die Wetterlage zu verfolgen und ggfs. den Hinweisen der Behörden vor Ort genau Folge zu leisten. Trotz massiver Wiederaufbaumaßnahmen sind die Folgen von Taifun Haiyan in den besonders betroffenen Gebieten Samar, Leyte, Negros Occidental, im nördlichen Cebu, Masbate und Iloilo noch deutlich sichtbar. Infrastrukturen sind in weiten Teilen dieser Gebiete noch nicht wiederhergestellt worden. Mit einer Normalisierung der Lage ist vorerst nicht zu rechnen. Das Auswärtige Amt rät daher von nicht notwendigen Reisen in die betroffenen Gebiete ab. Die Folgen des Erdbebens auf der Ferieninsel Bohol vom vergangenen Oktober sind soweit behoben, dass Reisen dorthin wieder möglich sind. Landesspezifische Sicherheitshinweise Naturkatastrophen Die Philippinen sind Taifungebiet und haben aktive Vulkane. In der Region muss mit Erd- und Seebeben sowie Tsunamis gerechnet werden. Vor allem in der Regenzeit, die normalerweise von Juni bis November andauert, kommt es aufgrund des Südwestmonsuns immer wieder zu örtlich heftigen Regenfällen, die teilweise mit Überschwemmungen und Erdrutschen einhergehen. Jährlich werden die Philippinen von ca. 20 Taifunen getroffen, die z. T. schwere Verwüstungen hinterlassen und auch den Flugverkehr beeinträchtigen können. Bitte beachten Sie, dass sich die Wetterlage in den Philippinen mitunter ohne Vorwarnung ändern kann. Informieren Sie sich regelmäßig in den Medien. Aktuelle Wetternachrichten, insbesondere Taifunwarnungen, können auf der Website des philippinischen Wetterdienstes „Pagasa"  Externer Link, öffnet in neuem Fensterweb.pagasa.dost.gov.ph/ abgerufen werden. Aktuelle Informationen der philippinischen Vulkan- und Erdbebenwarte (PHILVOLCS) können unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.phivolcs.dost.gov.ph/ abgerufen werden. Dort werden auch Tsunamiwarnungen und Informationen zu vulkanischen Aktivitäten veröffentlicht. Um den Vulkan Mayon ist wegen erhöhter Aktivität ein Sperrbezirk von 6 km eingerichtet worden. Im Fall einer Naturkatastrophe folgen Sie den Anweisungen der lokalen Behörden. Falls möglich benachrichtigen Sie bitte umgehend ihre Angehörigen, um unnötige Sorge und Suche zu vermeiden. Terrorismus / Reisen über Land Von Reisen nach Zentral- und Westmindanao inklusive der Zamboanga-Halbinsel, in die Sulu-See inklusive Süd-Palawan sowie der südlichen Inselgruppen Cagayan de Tawi-Tawi-Islands, Turtle-Islands und alle Sulu-Islands (Basilan, Jolo, Tawi-Tawi u.a.) zwischen Mindanao und Ost-Malaysien wird dringend abgeraten. Das Gleiche gilt bis auf weiteres für jede Art von Überlandtransfers in ganz Mindanao. Von nicht erforderlichen Reisen in alle anderen Regionen Mindanaos wird abgeraten. Grundsätzlich wird erhöhte Vorsicht angeraten. In Teilen der Philippinen muss mit terroristischen Anschlägen gerechnet werden. Ziele sind insbesondere öffentliche Plätze (z.B. Märkte), religiöse Einrichtungen und öffentliche Verkehrsmittel. Die Gefahr ist in Mindanao besonders hoch. Die Mehrzahl der Anschläge wird von islamistischen Extremisten durchgeführt. Anschläge erfolgen zudem durch landesweit operierende kommunistische Rebellen der NPA. Entführungen, hauptsächlich von philippinischen Staatsangehörigen, aber auch von Ausländern, kommen auf Mindanao immer wieder vor. Auch auf weiter nördlich gelegenen Inseln kann ein Entführungsrisiko nicht ausgeschlossen werden. In der Sulu-See kann es zu Übergriffen auf Segel- und Tauchboote kommen. Bei den meisten Entführungen handelt es sich um sogenannte „Kidnap for ransom" Verbrechen. Den Entführern geht es dabei um Lösegelderpressung und es stehen keine politischen Interessen dahinter. Auch in Manila besteht grundsätzlich die Gefahr von Anschlägen und Entführungen. Der letzte Anschlag mit Toten ereignete sich am im Januar 2011 (Bombenanschlag in einem Reisebus in Makati, dem Geschäftszentrum von Manila). Seitdem gab es weitere Berichte über verhinderte Bombenanschläge im Großraum Manila. Es wird geraten, die Umgebung aufmerksam zu beobacht, Hinweise der Behörden zu beachten und die lokalen Medien zu verfolgen. Weiterhin gelten folgende Hinweise Generell wird Reisenden Vorsicht empfohlen. Dies gilt insbesondere für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Größere Menschenansammlungen und Protestveranstaltungen sollten nach Möglichkeit gemieden werden. Kriminalität Die allgemeine Kriminalitätsrate einschließlich schwerer Gewaltverbrechen ist hoch. Viele der Gewaltverbrechen können mit Familienfehden in Verbindung gebracht werden, in die Ausländer in der Regel nicht verwickelt sind. Vermeiden Sie, die Aufmerksamkeit durch öffentlich sichtbar getragene Wertgegenstände auf sich zu lenken. Führen Sie keine größeren Bargeldbeträge bei sich. Verriegeln Sie bei Fahrten mit Privat-Pkw oder Taxi in der Stadt die Türen und schließen Sie die Fenster. Nehmen Sie keine Nahrung und Getränke von Fremden an (Gefahr von K.O.-Tropfen), seien Sie in Gesellschaft bei Alkoholkonsum (Strandpartys) vorsichtig, da unvermittelt Gewalttätigkeit ausbrechen und es dabei auch zu Todesfällen kommen kann. Lehnen Sie Angebote von Fremden zu Touristenführungen wie auch die Mitnahme von Gepäckstücken (insbesondere bei inländischen und internationalen Flügen) ab. Es sind auch Fälle bekannt geworden, bei denen Polizisten aufgrund angeblicher Ordnungswidrigkeiten erpresserischen Druck auf Ausländer ausgeübt haben. Beherzigen Sie die eindringlichen Appelle der Behörden vor illegalem Drogenbesitz, der in den Philippinen mit harten Gefängnisstrafen geahndet wird (ab 5 g lebenslange Freiheitsstrafe, bei Festnahme in einem Flug- oder Fährhafen wird strafverschärfend Handel unterstellt). Flugverkehr Die Europäische Kommission hat mit Wirkung vom 1. April 2010 für alle auf den Philippinen registrierten Fluggesellschaften ein Einflugverbot in die Europäische Union erlassen, da die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) erhebliche Sicherheitsbedenken mit Blick auf die Arbeitsweise der philippinischen Flugsicherheitsbehörden festgestellt hat. Die regelmäßig aktualisierte Liste der von einem solchen Flugverbot erfassten Fluggesellschaften kann unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://ec.europa.eu/  eingesehen werden. Philippine Airlines (PAL) und Cebu Pacific sind seit Mitte 2013 von diesem Verbot ausgenommen. Seereisen Auf Fahrten mit Fähren sollte verzichtet werden, wenn die Möglichkeit  besteht mit anderen Verkehrsmitteln sein Ziel zu erreichen. Fähren sind oft überladen, haben häufig nicht ausreichend Rettungsboote verfügbar und sind meistens nicht korrekt in Stand gehalten. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de
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