Südostasien

Malaysia

Urlaubsorte & Ausflüge
5-tägige: (a) Kuala Lumpur – Genting Highlands – Fraser Hill – Cameron Highlands – Penang – Kuala Lumpur. (b) Kuala Lumpur – Penang – Langkawi – Georgetown – Kuala Lumpur. 7-tägige: (a) Kuala Lumpur – Kuantan – Terengganu – Redang – Kuala Lumpur. (b) Kuala Lumpur – Malakka – Johor Baharu – Tioman – Kuantan – Kuala Lumpur.
Kuala Lumpur, Malakka und der Südwesten
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Die fortschrittlichste und am dichtesten besiedelte Region mit den meisten historischen Stätten des Landes.
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Kuala Lumpur, die Hauptstadt von Malaysia, wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts gegründet. Ihre Architektur spiegelt die weltstädtische Mischung malaysischer, chinesischer, indischer und europäischer Kulturen wider. Die Tasek Perdana Lake Gardens sind eine herrliche Parklandschaft für Picknicks, Bootsfahrten und Spaziergänge. Innerhalb der Gärten stehen das Parlamentsgebäude und das Nationaldenkmal. Ganz in der Nähe liegt das Nationalmuseum mit historischen Ausstellungsstücken. In der Nähe des Bahnhofs erhebt sich die Nationale Moschee und nicht weit von hier findet man den alten chinesischen Tempel Chan See Yuen und den indischen Tempel Sri Mahamarianman. Im 50 Jahre alten Central Market kann man Handwerker bei der Arbeit beobachten. Einige Kilometer nördlich der Stadt liegen die Batu-Höhlen. Diese natürlichen Höhlen werden über 272 Stufen erreicht und beherbergen den Schrein des Hindugottes Subramanian. In der nahe gelegenen Museumshöhle findet man eine Sammlung bunter Statuen und Wandmalereien der indischen Mythologie. Templar Park liegt 22 km außerhalb der Hauptstadt und ist ein Regenwaldgebiet mit Dschungelpfaden, Lagunen und Wasserfällen.
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Petaling Jaya liegt zwischen dem Flughafen und Kuala Lumpur. Ursprünglich nur als Übernachtungsstätte gedacht, hat sich der Ort schnell zu einem beliebten Zentrum mit internationalen Hotels, Restaurants und Nachtlokalen entwickelt. In der Nähe gibt es vier ausgezeichnete Golfplätze.
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Port Dickson liegt ca. anderthalb Autostunden südlich von Kuala Lumpur und verfügt über einen 18 km langen Strand. Die sandigen Buchten sind ideal für Wassersportler und Angler; Wasserski, Motorboote und Tiefseeausrüstungen können gemietet werden.
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Port Kelang ist Malaysias größter Hafen. Die Stadt ist für ihre Fischrestaurants berühmt.
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Malakka, zwei Autostunden von Kuala Lumpur entfernt, wurde Anfang des 15. Jahrhunderts gegründet und ist eine überwiegend chinesische Stadt geblieben; man findet jedoch reichlich Erinnerungen an die portugiesische, holländische und britische Herrschaft, u. a. im Städtischen Museum. Zu den architektonischen Zeugnissen zählen der Cheng-Hoon-Teng-Tempel, das Tor der portugiesischen A-Formosa-Festung, die St.-Pauls-Kirche mit dem Grab des Hl. Xavier, das Stadthuys, die holländische Christuskirche und die Tranquerah-Moschee, eine der ältesten Moscheen des Landes. Es gibt mehrere internationale Hotels in Malakka. Ein Resort mit breitem Freizeitangebot liegt 12 km außerhalb der Stadt.
Die Reise gen Süden von Malakka nach Johor Baharu und Singapur führt durch Muar und Batu Pahat.
Penang, Langkawi und Pangkor
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Die Insel Penang liegt vor der Nordwestküste der Halbinsel Malaysia. Penang ist nicht nur eine besonders schöne tropische Insel mit Palmen und Sandstränden, sondern auch das Tor zum nördlichen Malaysia. Der natürliche Hafen ist einer der bedeutendsten des Landes. Die drittlängste Brücke der Welt verbindet Penang mit dem Festland, es gibt jedoch auch Fähren nach Butterworth.
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Georgetown ist die einzige Stadt der Insel. Die meisten Geschäfte sind in der Campbell Street und in der Canarvon Street zu finden. Einen Besuch wert sind das Khoo Kongsi, ein altes chinesisches Großfamilienhaus, Fort Cornwallis, eine britische Festung aus dem 18. Jahrhundert, das Penang-Museum mit der Kunstgalerie und die zahlreichen Kirchen, Tempel und Moscheen.
Außerdem hat die Insel einige der schönsten Strände des Landes, z. B. Batu Ferringghi an der Nordküste. Eine der ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten der Insel ist der Schlangentempel mit einer Vielzahl giftiger Schlangen, die mit Weihrauch betäubt werden. Im Inneren der Insel erhebt sich der 700 m hohe Penang Hill. Ein reizendes kleines Hotel auf dem Gipfel kann mit einer Seilbahn erreicht werden.
Nördlich von Penang und über 100 km entfernt liegen die 99 Langkawi-Inseln, von denen viele nicht mehr als Korallenbänke sind. Die größte dieser Inselchen ist die Langkawi-Insel, die einzige, die gut auf Touristen eingestellt ist. Außerdem ist die Insel zum Freihafen erklärt worden, so dass zollfreies Einkaufen möglich ist. Es gibt bereits mehrere vollständig eingerichtete Hotelkomplexe. Die vielen kleinen Buchten und Lagunen laden zum Schwimmen, Segeln, Fischen und Tauchen ein. Ausritte, Bootsfahrten zu den kleineren Inseln und Golfpartien sind ebenfalls möglich. Die Inseln sind von Kuala Lumpur, Penang und Alur Setar aus mit dem Flugzeug zu erreichen, außerdem gibt es Fährverbindungen.
Ein selten besuchtes Naturparadies ist die Insel Pangkor, ca. 100 km südlich von Penang (30 Min. mit der Fähre von Lumut). Es gibt zwei internationale Hotels. Unzählige Buchten und Strände lassen die Herzen aller Wassersportler höher schlagen. Seit kurzem werden auch Flugdienste nach Pangkor angeboten.
Die Ferienorte in den Bergen
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Die über Malaysias »Rückgrat« (die von Nord nach Süd verlaufende Bergkette) verstreuten Ferienorte liegen alle mehr als 1400 m über dem Meeresspiegel und bieten mit ihrem kühleren Wetter eine Erholung von der oft drückenden Hitze der Städte und Ebenen.
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Genting Highlands ist nur eine Autostunde von Kuala Lumpur entfernt. Hier steht das einzige Kasino des Landes (Reisepass mitnehmen). Ein regelmäßiger Hubschrauberdienst verbindet das Urlauberzentrum mit der Hauptstadt. Es gibt vier Hotels, Golfplätze mit Klubhaus, einen künstlichen See, ein Sportzentrum und ein Schwimmbad.
100 km nördlich von Kuala Lumpur und mitten im Dschungel liegt Fraser Hill, beliebt bei Urlaubern und Golfspielern. Eine Vielzahl weiterer Sportarten wird ebenfalls geboten. Die Anlage ist in sich abgeschlossen, Ferienhäuser und ein internationales Hotel stehen zur Verfügung. Es gibt einen täglichen Pendelverkehr zum Merlin-Hotel.
Noch weiter nördlich (ca. 4 Std.) von Kuala Lumpur entfernt liegt Cameron Highlands. Drei Siedlungen gehören zu diesem bergigen Urlaubsgebiet, einem der bekanntesten in Asien – Brichang, Tanah Rata und Ringlet. Das Freizeitangebot umfasst Tennis, Golf, Squash, Badminton, Dschungelwanderungen und Schwimmen. Von hier aus bieten sich Ausflüge zum Gunung Brichang an, der mit 2064 m der höchste besiedelte Punkt der malaiischen Halbinsel ist.
Die Ostküste
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Hier gibt es zahlreiche Strände, einige gehören zu den einsamsten in ganz Asien. Diese Region bedeckt zwei Drittel der malaiischen Halbinsel und besteht aus den Staaten Kelantan, Pahang, Johor sowie den Inseln Tioman und Rawa. Tägliche Flugverbindungen der MH verbinden Kuala Lumpur mit Kota Bahru, Kuantan, Kuala Terengganu und Penang mit Kota Bahru. Klimatisierte Busse verbinden die meisten größeren Städte des Landes mit der Ostküste. Während der Monsunregen sind die Straßen jedoch oft unpassierbar.
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Kuantan, die Hauptstadt Pahangs, wird als Urlaubsort immer beliebter.
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Cherating war Asiens erstes Urlaubsdorf des Club Mediterranée und liegt 45 km nördlich von Kuantan. In dieser Gegend liegt auch Malaysias »Loch Ness«, der Chini-See. Außer im Frühjahr ist der See über und über mit Lotus bewachsen; Bootsfahrten sind möglich.
Malaysias größter Nationalpark, Taman Negara, liegt im Norden des Staates. Dieser Park, vom ältesten Tropenwald der Welt (ca. 130 Millionen Jahre alt) umgeben, ist weitgehend naturbelassen und ein beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaber. Zum Herzen des Parks gelangt man nach einer kombinierten Bahn-, Auto- und dreistündigen Bootsfahrt. Die Unterkünfte sind einfach und begrenzt, rechtzeitige Vorbestellung wird empfohlen.
An der Küste Pahangs im Südchinesischen Meer liegt die Insel Tioman, die größte der 64 vulkanischen Inseln dieser Gruppe und ein absolutes Muss für begeisterte Sporttaucher. Die Inseln sind per Boot, Hubschrauber oder Kleinflugzeug von Mersing, Kuala Lumpur und Singapur aus erreichbar.
Im Bundesstaat Terengganu gibt es weiße Sandstrände von insgesamt 225 km Länge. Schwimmen und alle anderen Wassersportarten sind hier die beste Freizeitbeschäftigung.
Der nördliche Staat Kelantan grenzt an Thailand. Die Strände in der Nähe von Kota Bahru sind sauber und relativ unberührt und das Meer ideal zum Schwimmen, Tauchen und Fischen. Einige der zahlreichen kulturellen Festivals Malaysias gibt es nur in diesem Staat.
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Johor Baharu im Staat Johor ist gut per Bahn und Straße zu erreichen. Zwei Dämme verbinden die Insel mit Singapur. Sehenswert sind Johor Lama, der Sitz der Sultane von Johor nach ihrer Vertreibung aus Malakka; die Kota-Tinggi-Wasserfälle, die Keramikfabriken von Ayer Hitam und Muar, im ganzen Land bekannt durch Ghazal-Musik und den tranceartige Zustände hervorrufenden Kuda-Kepang-Tanz. In dieser Region gibt es zahlreiche Gummi- und Palmöl-Plantagen. Desaru ist der neueste Badeort, feiner Sandstrand geht hier in dichten Dschungel über. Die angebotenen Sportarten reichen von Schwimmen, Kanufahren und Schnorcheln bis hin zu Pferdesport, Golfen und Dschungelwanderungen. Die Unterbringung erfolgt in Hotels und im malaysischen Stil gebauten Häuschen. Von Mersing an der Küste fahren Fähren zur Insel Tioman.
Sabah und Sarawak
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Sabah und Sarawak liegen 950 km von der malaysischen Halbinsel entfernt auf der Insel Borneo. Direktflüge über das Südchinesische Meer verbinden diese Bundesstaaten mit Kuala Lumpur und Singapur.
Sabah bietet Besuchern sowohl einen der ältesten tropischen Regenwälder der Welt als auch einen der höchsten Gipfel Südostasiens, Mount Kinabalu. Der größte Teil des Aufstiegs kann mit dem Auto bewältigt werden, die letzte Strecke ist jedoch nur zu Fuß möglich. Diese Region ist ideal für Expeditionen und zum Felsenklettern. Der Mount-Kinabalu-Nationalpark bietet über 500 Vogelarten und mehr als 800 Orchideenarten einen Lebensraum. Übernachtungsmöglichkeiten sind vorhanden.
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Kota Kinabalu, die Hauptstadt, wurde aus den Ruinen des im 2. Weltkrieg zerstörten Jesselton neu errichtet. Wahrzeichen der Stadt ist die Staatsmoschee. Ein guter Rundblick über die Stadt ist von der Spitze des Signal Hill möglich.
Etwas weiter südlich liegt der Urlaubsort Tanjung Aru, der für Geschäftsreisende und Touristen errichtet worden. Es gibt Konferenz- und Tagungsräume und einen regelmäßigen Pendelverkehr zur Stadt. Die kleinen Inseln vor der Küste sind Teil eines maritimen Nationalparks und eignen sich zum Sonnenbaden, Schwimmen und Schnorcheln.
Mit dem Auto kann man Tuaran in einer halben Stunde erreichen. Die Straße von Kota Kinabalu führt durch sanftgrüne Täler, Gummiplantagen und über bewaldete Hügel. Die Stadt hat einen guten Tamu (Markt). In der Nähe liegt Mengkabong, ein Pfahldorf in einer Lagune, wo man sich nur mit dem Boot fortbewegen kann. Sandakan, die alte Hauptstadt Borneos, ist beinahe 400 km von Kota Kinabalu entfernt. Das Sepilok Sanctuary ist die Heimat der größten Orang-Utan-Herde der Welt, und liegt 24 km von Sandakan entfernt.
In die Region Tenom gelangt man von Kota Kinabalu auf Sabahs einziger Eisenbahnstrecke. Diese folgt dem Padas-Fluss durch die engen Dschungelschluchten der Crocker-Berge. Der architektonische Stil der Langhäuser in der Stadt Temon ist seit Jahrhunderten unverändert geblieben, ebenso wie die hier aufgeführten traditionellen Lieder und Tänze.
In der nordwestlichen Küstenregion Borneos liegt der Bundesstaat Sarawak. Die Einwohner benutzen zumeist die weit verzweigten Wasserwege als Verkehrsmittel, in größeren Ortschaften gibt es allerdings auch Taxis und Mietwagen.
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Kuching, das Finanz- und Handelszentrum des Staates an den Ufern des Flusses Sarawak, liegt an den Ausläufern einer riesigen Regenwald- und Gebirgslandschaft. Pfahldörfer ziehen sich an den Ufern der Flüsse entlang. Ein Besuch des Sarawak-Museums bietet einen sehr guten Überblick über Geschichte, Flora, Fauna und Anthropologie Borneos. Es werden Ausflüge entlang des Flusses Skrang angeboten, man übernachtet in Langhäusern. Flussfahrten nach Santubong, einer uralten Handelsniederlassung an der Küste, sind ebenfalls empfehlenswert.
Sehr interessant ist die Tier- und Pflanzenwelt des etwa 26 qkm großen Bako-Nationalparks. Touren werden von Kuching aus zusammengestellt. Ein weiterer Ausflug bietet sich über Miri zu den Niah-Höhlen an. Hier findet man Spuren menschlicher Existenz, die bis zu 40.000 Jahre zurückreichen. Viele Höhlen können mit Hilfe eines Führers erforscht werden, manche sind verhältnismäßig einfach zu erreichen. Auch der Gunung-Mulu-Nationalpark bietet interessante Höhlen und bizarre Felsformationen. Andere Ausflugsmöglichkeiten sind Bootsfahrten die Flüsse hinauf, z. B. den Rejang. Man kommt dabei an vielen traditionellen Langhäusern vorbei.
Ausflüge zum unabhängigen Sultanat Brunei werden ebenfalls unternommen.
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