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Reise- und Sicherheitsinformationen
Kuwait
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 10.01.2014
Unverändert gültig seit: 06.01.2014
Landesspezifische Sicherheitshinweise Terrorismus Angesichts der allgemeinen Situation im Nahen und Mittleren Osten wird auch in Kuwait zur Wachsamkeit geraten. Reisende sollten in der Öffentlichkeit zurückhaltend auftreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen oder Protestveranstaltungen fernhalten. Kuwait ist Standort für eine größere US-Truppenpräsenz, die grundsätzlich Ziel von Terroranschlägen sein kann. US-Soldaten zeigen sich jedoch nur selten außerhalb ihrer militärischen Einrichtungen in der Öffentlichkeit. Es wird empfohlen, sich von US-Militäreinrichtungen fernzuhalten.  Reisen von Kuwait in den Irak Auf die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, die für den gesamten Irak gilt, wird verwiesen. Reisende von Kuwait aus in den Südirak müssen damit rechnen, dass der Grenzübergang Abdalli zum Irak ohne vorherige Ankündigung geschlossen werden kann. Eine Rückkehr nach Kuwait wäre dann nur noch mit einer Sondergenehmigung der kuwaitischen Behörden und der Koalitionsstreitkräfte möglich. Das Grenzgebiet zum Irak ist militärisches Sperrgebiet und kann ohne Sondererlaubnis nicht betreten werden. Die deutsche Botschaft in Kuwait kann Deutschen, die im Südirak in eine Notlage geraten, erst ab dem irakisch-kuwaitischen Grenzübergang Hilfestellung leisten. Minengefahr Auf freien Flächen, insbesondere außerhalb geschlossener Ortschaften, in den Wüstengebieten sowie in abgelegenen Küstenbereichen besteht eine generelle Gefährdung durch Minen und andere Sprengkörper, die aus der Zeit der irakischen Invasion stammen. Unfälle können nicht ausgeschlossen werden. Demonstrationen In einigen Stadtteilen von Kuwait kommt es gelegentlich zu bisweilen gewalttätigen Demonstrationen der hier ansässigen „Bidoun" (Staatenlosen). Von der nun nicht mehr im Parlament vertretenen Opposition werden derzeit täglich kleinere spontane Demonstrationen in den Wohngebieten durchgeführt. Daneben ist mit weiteren zentralen Demonstrationen zu rechnen. Gewaltsame Auseinandersetzungen sind dabei nicht auszuschließen. Es wird grundsätzlich geraten, sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten
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