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Reise- und Sicherheitsinformationen
Saudi Arabien
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 22.01.2014
Unverändert gültig seit: 16.01.2014
Landesspezifische Sicherheitshinweise Aus Sicherheitsgründen wird von Reisen in das Grenzgebiet zum Jemen und von nicht unbedingt notwendigen Reisen in den Bezirk Qatif (v.a. die Stadt Awamiyyah) in der Ostprovinz abgeraten. Terrorismus Die Sicherheitslage in Saudi-Arabien ist weiterhin von der Möglichkeit terroristischer Anschläge geprägt. Obwohl die saudischen Sicherheitskräfte in den letzten Jahren bemerkenswerte Erfolge im Kampf gegen die Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAH) erzielten, ist die Bedrohungslage weiterhin hoch. Frühere Anschläge richteten sich sowohl gegen die Regierung (zuletzt 2009) als auch gegen westliche Ziele (v.a. von Ausländern bewohnte Compounds). Auch wurden einzelne Mitarbeiter von Unternehmen oder Nichtregierungsorganisationen Opfer von Anschlägen (zuletzt 2007). Das saudische Innenministerium weist daher auf die Notwendigkeit steter Wachsamkeit hin. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen deutschen Staatsangehörigen, besondere Vorsicht und Wachsamkeit obwalten zu lassen und sicherzustellen, dass sie sich auf ihre selbst getroffenen Sicherheitsmaßnahmen verlassen können. Reisen über Land Die saudi-arabischen Behörden verbieten Reisen in die Wüste (Durchquerung der  Rub al-Khali) aus Sorge um die Sicherheit ausdrücklich. Aus Gründen der Sicherheit verlangt das saudi-arabische Außenministerium Reisen zu touristischen Orten innerhalb Saudi-Arabiens vorher bei den Sicherheitsbehörden anzukündigen, damit Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden können Insbesondere für den Besuch von archäologischen Stätten verlangen die saudischen Behörden die Anwesenheit von Sicherheitskräften. Bitte nehmen sie dazu Kontakt auf mit der General Commission for Tourism & Antiquities P.O Box 66680 Riyadh 11586 Kingdom of Saudi Arabia Phone: +966 11 8808855 oder +966 11 800 755 0000 Fax: +966 11 8808844 Web: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.scta.gov.sa Kriminalität Die Kriminalitätsrate steigt, bewegt sich jedoch auf vergleichbar niedrigem Niveau. In Riad wurden einige Fälle von Carjacking bekannt.   Im Januar 2014 kam es in der Stadt Awamiyyah im Bezirk Qatif im Osten Saudi-Arabiens zu einem bewaffneten Angriff auf den Wagen von Mitarbeitern der deutschen Botschaft. Da es in der Vergangenheit dort auch zum Teil zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und den saudischen Sicherheitskräften kam, wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Qatif abgeraten. Allgemeine Verhaltenshinweise Die in Saudi-Arabien geltenden gesellschaftlichen Regeln sollten beachtet, insbesondere auffällige Kleidung und Zurschaustellung oder gar Verteilung christlich-religiöser Symbole vermieden werden. Große Menschenmengen, Versammlungen und Demonstrationen sollten gemieden werden. Insbesondere nach den Freitagsgebeten (muslimisches Wochenende) kann es zu – nicht immer friedlichen – Demonstrationen kommen. Krisenvorsorge Alle Deutschen, die -auch nur vorübergehend - im Amtsbezirk der Botschaft leben, können in eine Krisenvorsorgeliste gemäß § 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetzes aufgenommen werden. Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Maßnahme. Die Botschaft rät, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit Sie - falls erforderlich - in Krisen  und sonstigen Ausnahmesituationen schnell kontaktiert werden können. Die Aufnahme in die Krisenvorsorgeliste erfolgt passwortgeschützt im Online-Verfahren: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav Sollten Sie bei der Online-Registrierung auf Schwierigkeiten stoßen, senden Sie bitte eine E-Mail an die Botschaft Riad über deren Kontaktformular mit einer kurzen Erläuterung oder rufen Sie unter der Telefonnummer +966 11 2776 Durchwahl 913 und 953 an. Deutsche Botschaft Riad P.O. Box 94001, Riyadh 11693, Tel: +966 11 2776 900 , Fax: +966 11 4 88 06 60 Internetseite: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.riad.diplo.de
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