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Reise- und Sicherheitsinformationen
Syrien
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 10.08.2012
Unverändert gültig seit: 06.08.2012
Reisewarnung Vor Reisen nach Syrien wird weiterhin deutlich gewarnt. Das Auswärtige Amt fordert nochmals mit Nachdruck alle Deutschen, die das Land noch nicht verlassen haben, zur Ausreise aus Syrien auf. Es weist ausdrücklich darauf hin, dass die Deutsche Botschaft in Damaskus für den Besucherverkehr geschlossen ist und im Notfall keine konsularische Hilfe vor Ort leisten kann. Seit dem 24.7.2012 sind Sanktionen gegen die Syrian Arab Airlines in Kraft, nach denen u. a. der Erwerb von Flugtickets bei und für Syrian Arab Airlines durch EU-Bürger im Normalfall eine Straftat darstellt. Gestattet ist nur der Erwerb von Flugtickets zur Evakuierung aus Syrien. Der im März 2011 in einzelnen Orten und Städten begonnene Aufstand gegen das Regime findet mittlerweile im ganzen Land statt. Das Militär und die Sicherheitskräfte gehen weiterhin mit Gewalt und großer Brutalität gegen Demonstranten und bewaffnete Aufständische vor. An zahlreichen Orten kommt es zu Gegengewalt durch desertierte Soldaten der syrischen Streitkräfte oder lokale bewaffnete Gruppen. Täglich sind zahlreiche Zusammenstöße zu beobachten. Zahlreiche Tote und Verletzte gibt es regelmäßig in Dörfern und Städten Syriens. Inzwischen haben sich die gewalttätigen Auseinandersetzungen praktisch auf das gesamte Land ausgebreitet. Dort wo nicht offen gekämpft wird, zerfallen die staatlichen Strukturen und das allgemeine Gewaltrisiko steigt. Zudem sind Transportmöglichkeiten teilweise nicht mehr verfügbar. Schwerpunkte der militärischen Gewalt sind die Regionen Homs und Hama in Mittelsyrien, die Provinz Idlib im Norden und die südsyrische Region Deraa (Hauran). Inzwischen sind auch die beiden größten Städte des Landes Damaskus und Aleppo betroffen. Der kurdisch geprägte Nordosten des Landes und der Unterlauf des Euphrat sind teilweise nicht mehr unter Kontrolle der Regierung. Es ist damit zu rechnen, dass sich die Sicherheitslage im Ganzen weiter verschlechtern wird. Alle Deutschen und Reisende, die sich entgegen der Reisewarnung noch im Lande aufhalten, sollten das Land wenn möglich umgehend verlassen. Menschenansammlungen und Demonstrationen sind zu meiden, diese keinesfalls zu fotografieren sowie besondere Vorsicht walten zu lassen. Aufgrund der Gefahren wird von Überlandfahrten grundsätzlich abgeraten.  Die Medienberichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden. Die Proteste und die gewalttätigen Auseinandersetzungen richteten sich bislang nicht gegen Ausländer, gleichwohl sind schon mehrere ausländische Staatsangehörige Opfer der Gewalt im Lande geworden. Es wächst auch die Gefahr von Entführungen zu Erpressungszwecken. Terrorismus Seit Januar 2012 gibt es auch Hinweise auf eine erhöhte terroristische Gefährdung für ausgewählte deutsche Institutionen in Syrien. Aufgrund Syriens Lage als Nachbarstaat des Irak und des Libanon muss auch die Entwicklung der Sicherheitslage in diesen beiden Staaten mit besonderer Aufmerksamkeit beobachtet werden. Auf die Reisewarnungen für Irak und Teile des Libanon wird ausdrücklich hingewiesen. Grenzregionen zur Türkei und Irak Im ganzen Land, aber gerade auch in der nördlichen, an die Türkei angrenzende Provinz Idlib laufen gegenwärtig Einsätze des syrischen Militärs, in deren Folge es zu Flüchtlingsbewegungen in Richtung Türkei kommt. Ferner können Spannungen in der überwiegend kurdisch bevölkerten Nord-Ost-Provinz und an der syrisch-irakischen Grenze nicht ausgeschlossen werden. Das syrische Militär führt außerdem immer wieder in und um die Städte Deir Ez Zor und Abu Kamal Operationen durch. Es wird empfohlen, größere Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden. Reisen über Land und auf dem Luftweg Von Überlandfahrten wird strikt abgeraten. Nur noch wenige private Fluglinien bedienen den syrischen Luftraum. Es ist in Syrien generell verboten, militärische Einrichtungen zu fotografieren. Der Begriff der militärischen Einrichtung wird von den syrischen Sicherheitsdiensten umfassend ausgelegt und kann auch z.B. Wohnhäuser hochrangiger Personen, Brücken, Rundfunkeinrichtungen oder andere staatliche Gebäude umfassen. Das Verbot sollte unbedingt beachtet werden.
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 10.08.2012
Unverändert gültig seit: 06.08.2012
Reisewarnung Vor Reisen nach Syrien wird weiterhin deutlich gewarnt. Das Auswärtige Amt fordert nochmals mit Nachdruck alle Deutschen, die das Land noch nicht verlassen haben, zur Ausreise aus Syrien auf. Es weist ausdrücklich darauf hin, dass die Deutsche Botschaft in Damaskus für den Besucherverkehr geschlossen ist und im Notfall keine konsularische Hilfe vor Ort leisten kann. Seit dem 24.7.2012 sind Sanktionen gegen die Syrian Arab Airlines in Kraft, nach denen u. a. der Erwerb von Flugtickets bei und für Syrian Arab Airlines durch EU-Bürger im Normalfall eine Straftat darstellt. Gestattet ist nur der Erwerb von Flugtickets zur Evakuierung aus Syrien. Der im März 2011 in einzelnen Orten und Städten begonnene Aufstand gegen das Regime findet mittlerweile im ganzen Land statt. Das Militär und die Sicherheitskräfte gehen weiterhin mit Gewalt und großer Brutalität gegen Demonstranten und bewaffnete Aufständische vor. An zahlreichen Orten kommt es zu Gegengewalt durch desertierte Soldaten der syrischen Streitkräfte oder lokale bewaffnete Gruppen. Täglich sind zahlreiche Zusammenstöße zu beobachten. Zahlreiche Tote und Verletzte gibt es regelmäßig in Dörfern und Städten Syriens. Inzwischen haben sich die gewalttätigen Auseinandersetzungen praktisch auf das gesamte Land ausgebreitet. Dort wo nicht offen gekämpft wird, zerfallen die staatlichen Strukturen und das allgemeine Gewaltrisiko steigt. Zudem sind Transportmöglichkeiten teilweise nicht mehr verfügbar. Schwerpunkte der militärischen Gewalt sind die Regionen Homs und Hama in Mittelsyrien, die Provinz Idlib im Norden und die südsyrische Region Deraa (Hauran). Inzwischen sind auch die beiden größten Städte des Landes Damaskus und Aleppo betroffen. Der kurdisch geprägte Nordosten des Landes und der Unterlauf des Euphrat sind teilweise nicht mehr unter Kontrolle der Regierung. Es ist damit zu rechnen, dass sich die Sicherheitslage im Ganzen weiter verschlechtern wird. Alle Deutschen und Reisende, die sich entgegen der Reisewarnung noch im Lande aufhalten, sollten das Land wenn möglich umgehend verlassen. Menschenansammlungen und Demonstrationen sind zu meiden, diese keinesfalls zu fotografieren sowie besondere Vorsicht walten zu lassen. Aufgrund der Gefahren wird von Überlandfahrten grundsätzlich abgeraten.  Die Medienberichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden. Die Proteste und die gewalttätigen Auseinandersetzungen richteten sich bislang nicht gegen Ausländer, gleichwohl sind schon mehrere ausländische Staatsangehörige Opfer der Gewalt im Lande geworden. Es wächst auch die Gefahr von Entführungen zu Erpressungszwecken. Terrorismus Seit Januar 2012 gibt es auch Hinweise auf eine erhöhte terroristische Gefährdung für ausgewählte deutsche Institutionen in Syrien. Aufgrund Syriens Lage als Nachbarstaat des Irak und des Libanon muss auch die Entwicklung der Sicherheitslage in diesen beiden Staaten mit besonderer Aufmerksamkeit beobachtet werden. Auf die Reisewarnungen für Irak und Teile des Libanon wird ausdrücklich hingewiesen. Grenzregionen zur Türkei und Irak Im ganzen Land, aber gerade auch in der nördlichen, an die Türkei angrenzende Provinz Idlib laufen gegenwärtig Einsätze des syrischen Militärs, in deren Folge es zu Flüchtlingsbewegungen in Richtung Türkei kommt. Ferner können Spannungen in der überwiegend kurdisch bevölkerten Nord-Ost-Provinz und an der syrisch-irakischen Grenze nicht ausgeschlossen werden. Das syrische Militär führt außerdem immer wieder in und um die Städte Deir Ez Zor und Abu Kamal Operationen durch. Es wird empfohlen, größere Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden. Reisen über Land und auf dem Luftweg Von Überlandfahrten wird strikt abgeraten. Nur noch wenige private Fluglinien bedienen den syrischen Luftraum. Es ist in Syrien generell verboten, militärische Einrichtungen zu fotografieren. Der Begriff der militärischen Einrichtung wird von den syrischen Sicherheitsdiensten umfassend ausgelegt und kann auch z.B. Wohnhäuser hochrangiger Personen, Brücken, Rundfunkeinrichtungen oder andere staatliche Gebäude umfassen. Das Verbot sollte unbedingt beachtet werden.






