Indischer Subkontinent

Bangladesch

Reise- und Sicherheitsinformationen
Bangladesch
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 05.04.2016
Unverändert gültig seit: 31.03.2016
Landesspezifische Sicherheitshinweise Im September/Oktober 2015 wurden drei Attentate auf ausländische Staatsangehörige verübt. Die Hintergründe der Taten sind bisher nicht eindeutig geklärt. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass westliche Interessen Ziel terroristischer Aktivitäten in Bangladesch sein könnten. Zudem haben sich lokale Sympathisanten des sogenannten „Islamischen Staates" zu mehreren Anschlägen auf Angehörige religiöser Minderheiten bekannt. Auch wenn derzeit keine konkreten Hinweise auf eine spezifische Gefährdung deutscher Interessen vorliegen,  wird Reisenden landesweit zu besonderer Wachsamkeit geraten. Reisende sollten größere Menschenansammlungen sowie von Ausländern frequentierte Treffpunkte und Veranstaltungen derzeit möglichst meiden und von Fußmärschen und Rikscha-/CNG-Fahrten Abstand nehmen. Insbesondere auf dem Land, wo westlich aussehende Personen besonders auffällig sind, sollten feste Bewegungsmuster gebrochen werden. Reisenden wird empfohlen, sich kontinuierlich über die Sicherheitslage zu informieren. Auf den weltweiten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amts wird hingewiesen. Reisen über Land In den Chittagong Hill Tracts (CHT) kann es nach wie vor zu bewaffneten Unruhen und zu kriminellen Übergriffen kommen. Aus diesen Gründen wird von Besuchen der drei Distrikte Rangamati, Khagrachari und Bandarban abgeraten. Reisen in das Gebiet der CHT müssen durch Schreiben an den Deputy Commissioner und den Superintendent of Police des jeweiligen Distrikts mit Angabe der genauen Reisepassdaten und des Reisezwecks/Reiseroute vorher angezeigt werden.  Eine ausreichende Zahl von Kopien beider Schreiben sowie der Original-Reisepass sollten wegen der Identitätskontrollen bei Einreise in das Gebiet der CHT mitgeführt werden. Von Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. Auch tagsüber ist der Verkehr wegen des  schlechten Zustandes von Straßen und Fahrzeugen und wegen riskanten Fahrverhaltens von Bussen sowie Lkw gefährlich. Wegen des Mangels an Ärzten und Rettungsfahrzeugen kann bei Unfällen nicht mit schneller Hilfe gerechnet werden. Die Ausstattung der örtlichen Krankenhäuser ist ungenügend. Vor allem in der sturmgefährdeten Jahreszeit (Oktober/November sowie April/Mai) sollte die Benutzung der Schiffs- und Fährverbindungen insbesondere im südlichen und mittleren Landesteil wegen des hohen Unfallrisikos aufgrund Überbelegungen, technischer Mängel der Schiffe und wegen plötzlich auftretender Unwetter vermieden werden. Kriminalität Bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel wird allgemein besondere Wachsamkeit vor Diebstählen und Überfällen empfohlen. Bettler und fliegende Händler an größeren Kreuzungen stellen ein Risiko dar. Insbesondere wenn diese in Gruppen auftreten, wird versucht, durch offene Autofenster bzw. nicht abgeschlossene Türen Gegenstände aus dem Auto zu stehlen. Das Auswärtige Amt rät auch in den von Ausländern bevorzugten Wohngebieten davon ab, sich nach Einbruch der Dunkelheit zu Fuß auf der Straße aufzuhalten oder eine Rikscha/CNG zu benutzen. In Dhaka kommt es auch in den Wohnvierteln Gulshan, Baridhara und Banani zu (Einbruchs-) Kriminalität.   Naturkatastrophen Bangladesch ist erdbebengefährdet. Von Mitte Juni bis Mitte Oktober muss klimabedingt mit Überschwemmungen gerechnet werden, im südlichen Landesdrittel von Oktober bis November und Mitte April bis Mitte Mai grundsätzlich auch mit Wirbelstürmen. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de