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Reise- und Sicherheitsinformationen
Sri Lanka
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 27.11.2013
Unverändert gültig seit: 21.11.2013
Landesspezifische Sicherheitshinweise Seit Ende des Bürgerkriegs im Mai 2009 haben in Sri Lanka keine Terroranschläge mehr stattgefunden. Militär und Polizei sind weiterhin sichtbar präsent. Anordnungen bei Sicherheitskontrollen sollte unbedingt Folge geleistet werden. Größere Menschenansammlungen und Demonstrationen sollten gemieden werden. Alle Reisenden haben die Möglichkeit sich im elektronischen Meldesystem des Auswärtigen Amts (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav) anzumelden. Hierüber werden im Bedarfsfall Sicherheitshinweise versandt. Insbesondere Reisenden, die nicht Teil einer Pauschalreisegruppe sind wird geraten, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Pauschalreisende werden ggfs. über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert. Sämtliche Urlaubsgebiete Sri Lankas sind bereisbar. Die Genehmigungspflicht für touristische Reisen in die nördlichen Distrikte Jaffna, Kilinochchi und Mullaitivu ist aufgehoben worden, so dass der Norden Sri Lankas jetzt für ausländische Touristen frei bereisbar ist. Dennoch herrscht dort weiterhin hohe Militärkonzentration und es finden Entminungsmaßnahmen statt. In der Nähe von Militärcamps und in verminten Gebieten gibt es im Einzelfall nach wie vor Reisebeschränkungen. Das sri-lankische Außenministerium kann Auskunft darüber geben, ob für das Reiseziel eine Genehmigung erforderlich ist. Touristische Infrastruktur besteht vor allem in Jaffna, und entwickelt sich erst langsam in angrenzenden Regionen. Der Wilpattu-Nationalpark kann ebenfalls wieder bereist werden. Bei Reisen in Bezirke Trincomalee (auch Upuveli und Nilaveli), Batticaloa und Ampara (Arugam Bay) ist mit Militärpräsenz sowie gelegentlichen Kontrollposten entlang der Straßen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Zug) zu rechnen. Entlang des Küstenstreifens im Osten entwickelt sich langsam wieder eine touristische Infrastruktur. Reisen in das Hinterland im Osten sind hingegen noch sehr beschwerlich. Hier kann ein erhöhtes Minenrisiko nicht ausgeschlossen werden. Im Yala-Nationalpark sind nur Reisen in den sogenannten „Block 1" möglich. Reisen über Land Bei Überlandreisen ist die Eisenbahn gegenüber öffentlichen Bussen, die aufgrund rücksichtsloser Fahrweise häufig in schwere Unfälle verwickelt sind, vorzuziehen. Nachtfahrten sind aus Gründen der Verkehrssicherheit außerhalb der Städte nicht ratsam; auf die häufig unbeleuchteten Verkehrskontrollpunkte auch innerorts ist besonders zu achten.
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