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Reise- und Sicherheitsinformationen
China
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 31.01.2014
Unverändert gültig seit: 24.01.2014
Aktuelle Hinweise Derzeit werden wieder Einreisegenehmigungen für Tibet (TAR Permit) erteilt. Grundsätzlich wird verlangt, dass eine Gruppe aus mindestens vier Personen besteht.  Aufgrund gewaltsamer Zusammenstöße in den Städten Lukqun und Hotan Ende Juni 2013 sowie einem uigurischen Terroristen zugeschriebenen Vorfall am Tiananmen-Platz im Peking am 28.10.2013 wurden die Sicherheitsmaßnahmen in der Provinz Xinjiang erheblich verschärft. Bei Reisen in die Region ist deshalb besondere Vorsicht geboten, insbesondere Menschen­ansammlungen sollten gemieden werden.   Das Abheben von Bargeld an Bankautomaten mit deutschen EC-Karten ist nur sehr eingeschränkt möglich. Reisende nach China sollten daher in jedem Fall andere Zahlungsmittel (Kreditkarte, Bargeld etc.) vorhalten. Landesspezifische Sicherheitshinweise Reisen über Land, Kriminalität  Die Sicherheitslage in der VR China kann generell als gut eingestuft werden. Dennoch sollten sich Reisende stets mit der gebotenen Aufmerksamkeit bewegen. In den letzten Jahren ereigneten sich im Südwesten Chinas (insbesondere Provinz Sichuan) mehrere starke Erdbeben. Heftige Regenfälle, wie sie in der Regenzeit von Juni bis September die Regel sind, verursachen zudem in den Berglagen dieser Gegend regelmäßig Erdrutsche, bei denen Todesopfer zu beklagen sind. Allein seit Beginn des Sommers 2013 gab es über 200 Tote. Bei geplanten Reisen insbesondere in Berglagen dieser Region wird dringend empfohlen, sich in den lokalen Medien (z.B. http://www.chinadaily.com.cn/china/, englischsprachig) vorab über die Wetterlage und etwaige wetterbedingte Gefahrensituationen zu informieren. Ausländer über 16 Jahren müssen sich zu jeder Zeit mit einem Reisepass mit gültigem chinesischem Visum ausweisen können. Polizeiliche Kontrollen sind, insbesondere im Zuge erhöhter Sicherheitsmaßnahmen im Umfeld von Großereignissen oder Gedenktagen, jederzeit möglich. Es wird empfohlen, Passkopien und Flugtickets im Hotel sicher zu deponieren und den Pass mit gültigem Visum stets mitzuführen, um sich bei Polizeikontrollen ausweisen zu können. Mit der Visitenkarte des Hotels kann der Taxifahrer für den sicheren Rücktransport sorgen, auch wenn man über keine chinesischen Sprachkenntnisse verfügt. Personenansammlungen und jede Art von Gedränge sind wegen der Gefahr von Taschendiebstählen zu meiden. Überfälle auf Ausländer werden selten bekannt, sind aber auch an gut bewachten Plätzen nicht auszuschließen. Es kommt immer wieder vor, dass Touristen von meist jüngeren Chinesen/Chinesinnen, die in der Regel sehr gut Englisch sprechen, auf der Straße ein gemeinsamer Besuch von Sehenswürdigkeiten, Karaokebars, Teehäusern und ähnlichem angeboten wird. Der Tourist erhält am Ende eine überhöhte Rechnung, die er mangels Bargeld – manchmal unter Androhung von Gewalt - per Kreditkarte zahlen muss. Nicht selten weist die Kreditkartenabrechnung dann einen nochmals erhöhten Betrag aus. Opfern derartiger Betrugsmaschen wird empfohlen, sich am selben oder nächsten Tag an die nächste Polizeistation zu wenden. Mit Unterstützung der Polizei kann in den meisten Fällen eine (Teil-)Rückerstattung des zu viel gezahlten Betrages erreicht werden. Eine nachträgliche Geltendmachung ist schwierig und in der Regel erfolglos. Bei Online-Geschäften im Internet mit chinesischen Geschäftspartnern ist besondere Vorsicht geboten, da es hier in letzter Zeit zu betrügerischen Vorfällen gekommen ist. In Bars und Nachtclubs in Peking kommt es zunehmend zu Zwischenfällen mit Beteiligung von Ausländern. In einigen Fällen wurden ausländischen Besuchern Betäubungsmittel in ihr Getränk gemischt und sie anschließend beraubt, in anderen waren Ausländer in (z.T. provozierte) Auseinandersetzungen mit Verletzungsfolgen involviert. Meldepflicht Für Ausländer besteht eine Meldepflicht bei der lokalen Polizei bei Aufenthalten über 24 Stunden an einem Ort (die Meldung muss innerhalb von 24 Stunden erfolgen). Übernachtet man in einem Hotel, übernimmt das Hotel diese Meldung automatisch; ist man privat bei Freunden untergebracht, müssen diese die Meldung vornehmen.
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