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Reise- und Sicherheitsinformationen
Kosovo
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 11.01.2013
Unverändert gültig seit: 04.01.2013
Landesspezifische Sicherheitshinweise Im Norden Kosovos ist bei angespannter Lage seit den gewalttätigen Zusammenstößen Ende Juli 2011 eine Beruhigung der Situation zu verzeichnen. Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass es erneut zu isolierten sicherheitsrelevanten Vorkommnissen kommt. Reisenden wird weiterhin geraten, von nicht notwendigen Reisen in den Norden Kosovos abzusehen. Dies betrifft die Gebiete in den vier Gemeinden Zubin Potok, Leposavic, Zvecan und Nord-Mitrovica. Reisenden wird geraten, sich vorher über die Lage im Norden kundig zu machen, vorsichtig zu handeln und beispielsweise größere Menschenansammlungen zu meiden. Trotz der grundsätzlich sehr gastfreundlichen Einstellung der Bevölkerung wird in einigen Teilgebieten (v.a. der mehrheitlich von Kosovo-Serben bewohnten Region nördlich des Flusses Ibar) der Republik Kosovo weiterhin empfohlen, sich bei individuell durchgeführten Reisen von Ortskundigen begleiten zu lassen. Innenpolitische Lage Im restlichen Teil Kosovos ist die Lage grundsätzlich ruhig. Am 22.10.2012 ist es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen bei einer Demonstration in der Hauptstadt Pristina gekommen, bei denen es auch Verletzte gegeben hat. Isolierte Zwischenfälle können auch in Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, sich auch über die lokalen Medien über die Sicherheitslage vor Ort zu informieren. Reisen über Land / Kriminalität Bei Nachtfahrten durch Kosovo besteht ein erhöhtes Risiko: U.a. mindere Qualität des Straßenbelags sowie der Straßen- und Kfz-Beleuchtung erfordern höchste Aufmerksamkeit.  Besucher des Landes werden in der Regel nicht Opfer von Verbrechen, die von organisierter Kriminalität ausgehen. Auch Kleinkriminalität gegenüber Ausländern ist selten. Vor dem Hintergrund der weit verbreiteten Armut wird jedoch angeraten, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Kosovo ist nach Einschätzung von UNMAAC mittlerweile weitgehend minenfrei, wegen gleichwohl fortbestehender Minengefahr wird jedoch angeraten, die befestigten Straßen und ständig befahrenen Wege nicht zu verlassen. In Kosovo befinden sich mehrere hunderttausend illegale Schusswaffen in Privatbesitz; die Hemmschwelle zu deren Einsatz ist vergleichsweise niedrig. Der Einsatz von Waffengewalt richtet sich jedoch in aller Regel nicht gegen Ausländer. Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit anlässlich politischer Demonstrationen sollten gemieden werden. Â
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 11.01.2013
Unverändert gültig seit: 04.01.2013
Landesspezifische Sicherheitshinweise Im Norden Kosovos ist bei angespannter Lage seit den gewalttätigen Zusammenstößen Ende Juli 2011 eine Beruhigung der Situation zu verzeichnen. Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass es erneut zu isolierten sicherheitsrelevanten Vorkommnissen kommt. Reisenden wird weiterhin geraten, von nicht notwendigen Reisen in den Norden Kosovos abzusehen. Dies betrifft die Gebiete in den vier Gemeinden Zubin Potok, Leposavic, Zvecan und Nord-Mitrovica. Reisenden wird geraten, sich vorher über die Lage im Norden kundig zu machen, vorsichtig zu handeln und beispielsweise größere Menschenansammlungen zu meiden. Trotz der grundsätzlich sehr gastfreundlichen Einstellung der Bevölkerung wird in einigen Teilgebieten (v.a. der mehrheitlich von Kosovo-Serben bewohnten Region nördlich des Flusses Ibar) der Republik Kosovo weiterhin empfohlen, sich bei individuell durchgeführten Reisen von Ortskundigen begleiten zu lassen. Innenpolitische Lage Im restlichen Teil Kosovos ist die Lage grundsätzlich ruhig. Am 22.10.2012 ist es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen bei einer Demonstration in der Hauptstadt Pristina gekommen, bei denen es auch Verletzte gegeben hat. Isolierte Zwischenfälle können auch in Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, sich auch über die lokalen Medien über die Sicherheitslage vor Ort zu informieren. Reisen über Land / Kriminalität Bei Nachtfahrten durch Kosovo besteht ein erhöhtes Risiko: U.a. mindere Qualität des Straßenbelags sowie der Straßen- und Kfz-Beleuchtung erfordern höchste Aufmerksamkeit.  Besucher des Landes werden in der Regel nicht Opfer von Verbrechen, die von organisierter Kriminalität ausgehen. Auch Kleinkriminalität gegenüber Ausländern ist selten. Vor dem Hintergrund der weit verbreiteten Armut wird jedoch angeraten, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Kosovo ist nach Einschätzung von UNMAAC mittlerweile weitgehend minenfrei, wegen gleichwohl fortbestehender Minengefahr wird jedoch angeraten, die befestigten Straßen und ständig befahrenen Wege nicht zu verlassen. In Kosovo befinden sich mehrere hunderttausend illegale Schusswaffen in Privatbesitz; die Hemmschwelle zu deren Einsatz ist vergleichsweise niedrig. Der Einsatz von Waffengewalt richtet sich jedoch in aller Regel nicht gegen Ausländer. Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit anlässlich politischer Demonstrationen sollten gemieden werden. Â




