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Dominikanische Republik

Reise- und Sicherheitsinformationen
Dominikanische Republik
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 21.05.2016
Unverändert gültig seit: 19.05.2016
Aktuelle Hinweise Am 15. Mai 2016 finden im ganzen Land regionale und nationale Wahlen statt. Auch wenn in den vergangenen Jahren Wahlen weitestgehend friedlich verliefen, so kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt. Touristen und hier lebende Deutsche sollten Menschenansammlungen am Wahltag selbst und den Tagen danach meiden und erhöhte Vorsicht walten lassen. Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Die Kriminalität im Lande ist hoch. Sie richtet sich allerdings grundsätzlich selten ausdrücklich gegen Ausländer, sondern bedroht alle Bevölkerungsgruppen und damit auch die ausländischen Touristen und im Land lebende Deutsche. In Touristenzentren und in abgelegeneren, ländlichen Gegenden sind ausländische Touristen jedoch durchaus gezielt Opfer von Übergriffen. Zu erhöhter Vorsicht wird geraten. Ausflüge sollten nur mit ansässigen renommierten Touristikunternehmen mit Versicherungsschutz durchgeführt werden. Der Versicherungsschutz der Busunternehmer ist im Vergleich zu Deutschland geringer. Touristen und hier lebenden Deutschen wird dringend dazu geraten, Wertgegenstände zu Hause zu lassen, Reisepässe und große Mengen Bargeld im Hotelsafe zu hinterlegen und wichtige Dokumente (z. B. Flugschein, Reisepass, Führerschein) nur in Fotokopie mitzuführen. Bei Übergabe von Wertgegenständen an Hotelsafes ist in manchen Fällen die Anfertigung einer detaillierten Übergabeliste mit unterschriftlicher Bestätigung der Hotelleitung zu empfehlen. Die Rechtsverhältnisse im Verlustfall sollten unter Zeugen vor Übergabe geklärt werden. Grundsätzlich ist es notwendig, jederzeit aufmerksam das Geschehen auf der Straße zu verfolgen und insbesondere bei größeren Menschenansammlungen (z. B. in Märkten, auf Busbahnhöfen, während Busfahrten, in Tanzlokalen) auf Geldbörsen und Wertsachen zu achten.  Es wird zudem empfohlen, außerhalb der Geschäftszeiten keine größere Menge Bargeld abzuheben und sich beim Abheben nicht beobachten zu lassen. Reisende sollten dunkle Straßen und unsichere Wohngegenden  meiden und Armenviertel nur in Begleitung Ortskundiger betreten. In öffentlichen Bars, Discos und hotelinternen Clubs sollten Getränke nie aus den Augen gelassen werden, um zu vermeiden, dass narkotisierend wirkende Stoffe („K.-O.-Tropfen") untergemischt werden. Dominikaner setzen im Konfliktfall teilweise Handfeuerwaffen als Drohmittel ein. Generell sollte daher bei Meinungsverschiedenheiten oder bei Konflikten aggressives Auftreten vermieden werden. Bei einem Überfall wird dringend dazu geraten, keine Gegenwehr zu leisten und Wertgegenstände widerstandslos auszuhändigen, um eine mögliche Provokation zu vermeiden. Sowohl in Santo Domingo als auch in den Touristengebieten der Nordküste gibt es einen spürbaren Anstieg der Gewaltkriminalität. In den letzten Monaten ist es vermehrt zu bewaffneten Überfällen auf Touristen und Residenten gekommen. Betroffen sind sowohl Fußgänger als auch Autofahrer (z. B. im Stau oder vor einer roten Ampel stehend). Die Überfälle ereignen sich selbst in der Hauptverkehrszeit und an belebten Hauptverkehrsstraßen. Fenster und Türen des Autos sollten während der gesamten Fahrt verriegelt und Wertgegenstände von außen nicht sichtbar sein. Es wird empfohlen nicht bei Straßenverkäufern aus dem Auto heraus zu kaufen und auf offener Straße keinen Schmuck oder Mobiltelefone zu zeigen. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de