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Urlaubsorte & Ausflüge
Einleitung
Mittelamerikanische Kultur, religiöse Feste und spanische Kolonialarchitektur warten auf Besucher. Die Pazifikküste ist ein Mekka für Windsurfer und Angler, White-Water-Rafting ist auf den Flüssen La Pasión, El Chiquibul, El Usumacinta, El Motagua und El Cahabón empfehlenswert. Kulturfreunde sollten sich die Museen und Kunstgalerien in Guatemala City, La Antigua Guatemala und im Tikal-Nationalpark nicht entgehen lassen. Dennoch ist besondere Vorsicht geboten, da in letzter Zeit eine deutliche Zunahme von gewalttätigen Verbrechen gegen Touristen zu verzeichnen war und selbst organisierte Touristengruppen nicht verschont blieben. Manche Tour-Operators lassen ihre Reisegruppen nun von bewaffneten Wächtern begleiten.
Guatemala City und Umgebung
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Die Hauptstadt liegt auf einem Plateau, das von tiefen Bergschluchten durchzogen wird. Das alte Viertel mit den Kolonial-Gebäuden liegt im Norden der Stadt. Am Platz Parque Central in der Stadtmitte befinden sich der Nationalpalast, die Kathedrale, die Nationalbibliothek und eine Einkaufspassage. Der Parque Aurora mit dem Zoo, dem Archäologischen Museum und dem Kunstgewerbemuseum liegt im Süden der Stadt. Besuchenswert sind u. a. die Kathedrale und die Kirchen Cerro de Carmen, La Merced, Santo Domingo, Santuario Expiatorio, Las Capuchinas, Santa Rosa und Capilla de Yurrita.
Außerhalb von Guatemala City liegt La Antigua Guatemala. Die hübsch gelegene Stadt hatte vor ihrer Zerstörung durch ein Erdbeben den Ruf, die schönste Stadt Mittelamerikas zu sein. Einige der erhalten gebliebenen Sehenswürdigkeiten sind die Plaza de Armas, die Kathedrale, die Universität von San Carlos und die San Francisco-Kirche. Von den Vulkanen Volcan de Agua, Volcan de Acatenango und Volcan de Fuego aus hat man eine unvergleichliche Aussicht auf die Stadt und ihre Umgebung.
Die Karibikküste
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In der Nähe der Hafenstadt Puerto Barrias liegt der Strand von Escobar. Nicht weit von hier, landeinwärts, liegt der Izabal-See mit dem spanischen Fort San Felipe und einem Naturschutzgebiet, das einige der seltensten Säugetiere der Welt beheimatet.
An der Straße nach Guatemala City
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Bekannt sind die Sehenswürdigkeiten aus dem alten Maya-Reich in Quirigua. In Zacapa, Chiquimula und Esquipulas kann man einige der schönsten spanischen kolonialen Kirchen sehen. San José ist die zweitgrößte Hafenstadt. Interessant ist auch der Bootsausflug auf dem Chiquimulilla-Kanal zur alten spanischen Hafenstadt Iztapa (heute ein Badeort). Der Atitlán-See ist einer der schönsten Seen der Welt, umgeben von violettem Hochland und olivgrünen Bergen. An seinen Ufern liegen mehrere Dörfer.
Westliches Guatemala
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Keramik aus Totonicapan ist landesweit bekannt. Der Markt ist einer der preiswertesten Guatemalas. In Momostenango werden Decken gewoben.
Quezaltenango ist die größte Stadt im westlichen Guatemala und liegt inmitten hoher Berge und Vulkane. Sie ist eine moderne Großstadt, in der es enge Gassen aus der Kolonialzeit, breite Alleen, schöne öffentliche Gebäude und eine großartige Plaza gibt. Das interessante Casa de la Cultura (Museumskomplex) befindet sich an der Südseite des Zentralparks. Flores liegt auf einer Insel im malerischen Petén-Itzá-See im Herzen weitläufiger Waldgebiete.
Tikal Nationalpark
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Man braucht mindestens zwei Tage, um alle Ruinen der riesigen Tempel und der Gebäude aus der Mayazeit in Tikal zu besichtigen.
Von Sayaxche aus kann man gut El Petén durchstreifen, entweder auf den Spuren der Maya oder zur Erforschung der Tier- und Pflanzenwelt. Besonders eindrucksvoll sind die Ruinen in Ceibal, Dos Pilas, Yaxhá und Uaxactún.
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