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Reise- und Sicherheitsinformationen
Nicaragua
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 03.03.2013
Unverändert gültig seit: 25.02.2013
Landesspezifische Sicherheitshinweise In der Vergangenheit kam es besonders am Grenzübergang zu Costa Rica - aber auch an Busbahnhöfen und vereinzelt auch am Flughafen von Managua - zu Diebstählen. Reisende sollten ihr Gepäck nie aus den Augen lassen. Auf Wertsachen (auch billigen Modeschmuck) sollte möglichst verzichtet werden. Die Kleidung sollte sich der Umgebung anpassen sowie unauffällig und leger sein. Der Reisepass ist jederzeit mitzuführen. Es wird geraten, für den Fall eines Diebstahls oder Verlustes eine Kopie des Passes sicher aufzubewahren, die neben der Seite mit den personenbezogenen Angaben auch die Seite mit dem nicaraguanischen Einreisestempel beinhaltet. Im Falle eines Überfalles sollte kein Widerstand geleistet werden, da die Hemmschwelle der Täter niedrig ist. Kriminalität Hauptstadt Managua und Umgebung In Taxis kann es zu Raubüberfällen kommen, bei denen vereinzelt auch Schusswaffen eingesetzt werden. Es wird davon abgeraten, Taxis am Straßenrand heranzuwinken. Auch bei Tageslicht oder für Gruppenreisende sind Taxis kein sicheres Verkehrsmittel. Vorsicht ist geboten, wenn sympathische Unbekannte, oft auch jüngere Frauen, anbieten, gemeinsam ein (angeblich vertrauenswürdiges) Taxi oder anderes Privat-Kfz zu nehmen. Dies ist ein bekannter Trick von Taxiräuber-Banden. Sofern nicht auf die Taxibenutzung verzichtet werden kann, sollten registrierte Radiotaxis oder Hotel-Taxis gewählt werden. Vom internationalen Flughafen Managua aus sollten ausschließlich zugelassene Flughafentaxis benutzt werden – diese sind am Flugzeug-Logo des Taxis und an den roten Hemden der Fahrer zu erkennen. Taxifahrer nehmen grundsätzlich mehrere Passagiere mit. Wenn dies nicht gewünscht wird sollte dem Taxifahrer dies zu Beginn der Fahrt mitgeteilt werden. Auch der Preis, der bei exklusiver Taxibenutzung steigt, sollte vor der Fahrt ausgehandelt werden, Darüber hinaus kann es hilfreich sein, einem Dritten vor der Fahrt die Nummer des Taxis, Lizenz des Fahrers und Fahrtziel für den Fahrer sichtbar mitzuteilen. Das Risiko eines Überfalls lässt sich allerdings durch diese Vorsichtsmaßnahmen nicht vollständig vermeiden. Von Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit sollte in jedem Fall abgesehen werden. In Managua besteht bei Marktbesuchen sowie auf allen Busbahnhöfen ein hohes Überfall- und Diebstahlrisiko. Vom Besuch des labyrinthischen Mercado Oriental und Umgebung wird abgeraten. Märkte sollten generell nur mit Ortskundigen besucht werden. Die Gegend in Seenähe sollte gemieden werden. Auch in touristischen Zonen wie der alten Kathedrale und am Malecón, sowie in der Nähe der großen Einkaufszentren in Managua kommt es immer wieder zu bewaffneten Raubüberfällen, ebenso in der Umgebung des Busbahnhofes der Firma TICABUS in Managua im Stadtviertel Martha Quezada - unweit der Deutschen Botschaft. Reisende, die mit dem Bus aus Costa Rica oder Honduras ankommen, sollten dort besondere Vorsicht walten lassen und sich keinesfalls während der Dunkelheit dort aufhalten. Landesinnere Außerhalb Managuas, insbesondere in gut erschlossenen Stadtzentren, ist die Sicherheitslage etwas besser. Dennoch kommt es auch hier zu Überfällen und Diebstählen. Generell wird geraten, einsame Straßen zu meiden. Jedoch sind auch belebte Straßen kein Garant für Sicherheit. In den Regionen Nueva Segovia, Madriz, Jinotega, Estelí und Matagalpa abseits der Städte sind Polizei und Armee in den dünn besiedelten Landregionen nicht immer in der Lage, die Sicherheit zu garantieren. Insbesondere gilt dies für die beiden strukturschwachen Autonomen Gebiete Región Autónoma del Atlantico Sur (RAAS) einschließlich Bluefields, Pearl Lagoon und Corn Island sowie der Región Autónoma del Atlantico Norte (RAAN), in denen die Anzahl von Kapitalverbrechen weit über dem Landesdurchschnitt liegt. Im sogenannten â€Minendreieck" der RAAN, insbesondere den Städten Siuna, Bonanza und La Rosita, kommt es immer wieder zu Straßenblockaden, Demonstrationen und auch Überfällen auf Überlandbusse. Reisen über Land / Straßenverkehr In Nicaragua gibt es einige wenige gute und viele schlechte, meist unasphaltierte Straßen. Im Straßenverkehr ist wegen mangelhafter Fahrbahnen, der oft kaum fahrtüchtigen Fahrzeuge sowie der teilweise unberechenbaren Fahrweise der Verkehrsteilnehmer besonders umsichtiges Verhalten geboten. Generell sollten bei Überlandfahrten nur Geländefahrzeuge benutzt werden. Von Nachtfahrten wird abgeraten. Es wird davon abgeraten, Anhalter mitzunehmen. Bei Verwicklung in einen Unfall sollte das Fahrzeug auf keinen Fall fortbewegt werden. Naturkatastrophen Nicaragua ist erdbebengefährdet, insbesondere die Hauptstadt Managua. Bei dem letzten großen Beben 1972 wurde die Hauptstadt fast vollständig zerstört. Es wird deshalb geraten, sich vor Reiseantritt mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut zu machen. Darüber hinaus liegt Nicaragua in einer hurrikangefährdeten Zone (Hurrikansaison: ca. Juni bis November). In der Regenzeit von Mai bis November ist im ganzen Land mit starken Tropenstürmen und Überschwemmungen zu rechnen.  Der Vulkan Concepción auf der Insel Ometepe zeigt immer wieder Aktivität und stößt Gase und Asche aus. Betroffen sind, außer der Insel selbst, auch die westlich gegenüber der Insel gelegenen Landesteile um die Stadt Rivas in der Nähe des Touristenortes San Juán del Sur. Bei einem beabsichtigten Besuch der Insel und der Region Rivas sollte dies in Betracht gezogen werden. Auch der in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt gelegene Vulkan Masaya zeigte neulich wieder Aktivität. Mit der kurzfristigen Sperrung von Naturparks durch die Sicherheitsbehörden muss daher gerechnet werden
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 03.03.2013
Unverändert gültig seit: 25.02.2013
Landesspezifische Sicherheitshinweise In der Vergangenheit kam es besonders am Grenzübergang zu Costa Rica - aber auch an Busbahnhöfen und vereinzelt auch am Flughafen von Managua - zu Diebstählen. Reisende sollten ihr Gepäck nie aus den Augen lassen. Auf Wertsachen (auch billigen Modeschmuck) sollte möglichst verzichtet werden. Die Kleidung sollte sich der Umgebung anpassen sowie unauffällig und leger sein. Der Reisepass ist jederzeit mitzuführen. Es wird geraten, für den Fall eines Diebstahls oder Verlustes eine Kopie des Passes sicher aufzubewahren, die neben der Seite mit den personenbezogenen Angaben auch die Seite mit dem nicaraguanischen Einreisestempel beinhaltet. Im Falle eines Überfalles sollte kein Widerstand geleistet werden, da die Hemmschwelle der Täter niedrig ist. Kriminalität Hauptstadt Managua und Umgebung In Taxis kann es zu Raubüberfällen kommen, bei denen vereinzelt auch Schusswaffen eingesetzt werden. Es wird davon abgeraten, Taxis am Straßenrand heranzuwinken. Auch bei Tageslicht oder für Gruppenreisende sind Taxis kein sicheres Verkehrsmittel. Vorsicht ist geboten, wenn sympathische Unbekannte, oft auch jüngere Frauen, anbieten, gemeinsam ein (angeblich vertrauenswürdiges) Taxi oder anderes Privat-Kfz zu nehmen. Dies ist ein bekannter Trick von Taxiräuber-Banden. Sofern nicht auf die Taxibenutzung verzichtet werden kann, sollten registrierte Radiotaxis oder Hotel-Taxis gewählt werden. Vom internationalen Flughafen Managua aus sollten ausschließlich zugelassene Flughafentaxis benutzt werden – diese sind am Flugzeug-Logo des Taxis und an den roten Hemden der Fahrer zu erkennen. Taxifahrer nehmen grundsätzlich mehrere Passagiere mit. Wenn dies nicht gewünscht wird sollte dem Taxifahrer dies zu Beginn der Fahrt mitgeteilt werden. Auch der Preis, der bei exklusiver Taxibenutzung steigt, sollte vor der Fahrt ausgehandelt werden, Darüber hinaus kann es hilfreich sein, einem Dritten vor der Fahrt die Nummer des Taxis, Lizenz des Fahrers und Fahrtziel für den Fahrer sichtbar mitzuteilen. Das Risiko eines Überfalls lässt sich allerdings durch diese Vorsichtsmaßnahmen nicht vollständig vermeiden. Von Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit sollte in jedem Fall abgesehen werden. In Managua besteht bei Marktbesuchen sowie auf allen Busbahnhöfen ein hohes Überfall- und Diebstahlrisiko. Vom Besuch des labyrinthischen Mercado Oriental und Umgebung wird abgeraten. Märkte sollten generell nur mit Ortskundigen besucht werden. Die Gegend in Seenähe sollte gemieden werden. Auch in touristischen Zonen wie der alten Kathedrale und am Malecón, sowie in der Nähe der großen Einkaufszentren in Managua kommt es immer wieder zu bewaffneten Raubüberfällen, ebenso in der Umgebung des Busbahnhofes der Firma TICABUS in Managua im Stadtviertel Martha Quezada - unweit der Deutschen Botschaft. Reisende, die mit dem Bus aus Costa Rica oder Honduras ankommen, sollten dort besondere Vorsicht walten lassen und sich keinesfalls während der Dunkelheit dort aufhalten. Landesinnere Außerhalb Managuas, insbesondere in gut erschlossenen Stadtzentren, ist die Sicherheitslage etwas besser. Dennoch kommt es auch hier zu Überfällen und Diebstählen. Generell wird geraten, einsame Straßen zu meiden. Jedoch sind auch belebte Straßen kein Garant für Sicherheit. In den Regionen Nueva Segovia, Madriz, Jinotega, Estelí und Matagalpa abseits der Städte sind Polizei und Armee in den dünn besiedelten Landregionen nicht immer in der Lage, die Sicherheit zu garantieren. Insbesondere gilt dies für die beiden strukturschwachen Autonomen Gebiete Región Autónoma del Atlantico Sur (RAAS) einschließlich Bluefields, Pearl Lagoon und Corn Island sowie der Región Autónoma del Atlantico Norte (RAAN), in denen die Anzahl von Kapitalverbrechen weit über dem Landesdurchschnitt liegt. Im sogenannten â€Minendreieck" der RAAN, insbesondere den Städten Siuna, Bonanza und La Rosita, kommt es immer wieder zu Straßenblockaden, Demonstrationen und auch Überfällen auf Überlandbusse. Reisen über Land / Straßenverkehr In Nicaragua gibt es einige wenige gute und viele schlechte, meist unasphaltierte Straßen. Im Straßenverkehr ist wegen mangelhafter Fahrbahnen, der oft kaum fahrtüchtigen Fahrzeuge sowie der teilweise unberechenbaren Fahrweise der Verkehrsteilnehmer besonders umsichtiges Verhalten geboten. Generell sollten bei Überlandfahrten nur Geländefahrzeuge benutzt werden. Von Nachtfahrten wird abgeraten. Es wird davon abgeraten, Anhalter mitzunehmen. Bei Verwicklung in einen Unfall sollte das Fahrzeug auf keinen Fall fortbewegt werden. Naturkatastrophen Nicaragua ist erdbebengefährdet, insbesondere die Hauptstadt Managua. Bei dem letzten großen Beben 1972 wurde die Hauptstadt fast vollständig zerstört. Es wird deshalb geraten, sich vor Reiseantritt mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut zu machen. Darüber hinaus liegt Nicaragua in einer hurrikangefährdeten Zone (Hurrikansaison: ca. Juni bis November). In der Regenzeit von Mai bis November ist im ganzen Land mit starken Tropenstürmen und Überschwemmungen zu rechnen.  Der Vulkan Concepción auf der Insel Ometepe zeigt immer wieder Aktivität und stößt Gase und Asche aus. Betroffen sind, außer der Insel selbst, auch die westlich gegenüber der Insel gelegenen Landesteile um die Stadt Rivas in der Nähe des Touristenortes San Juán del Sur. Bei einem beabsichtigten Besuch der Insel und der Region Rivas sollte dies in Betracht gezogen werden. Auch der in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt gelegene Vulkan Masaya zeigte neulich wieder Aktivität. Mit der kurzfristigen Sperrung von Naturparks durch die Sicherheitsbehörden muss daher gerechnet werden






