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Allgemeines
Lage
Nordatlantik.
Fläche
103.000 qkm (39.769 qm).
Bevölkerungszahl
315.281 (2013).
Bevölkerungsdichte
3,1 pro qkm.
Hauptstadt
Reykjavík. Einwohner: 118.000 (Stadtgebiet), 198.000 (Ballungsgebiet) (2008).
Staatsform
Parlamentarische Republik seit 1944. Verfassung von 1944. Parlament (Althingi) mit 63 Abgeordneten. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 4 Jahre. Seit 1918 unabhängiges Königreich in Personalunion mit Dänemark, 1944 Ausrufung der Republik und Unabhängigkeit von Dänemark.
Geographie
Island liegt im Nordatlantik in der Nähe des Polarkreises. Zum Staatsgebiet gehören auch einige kleinere Inseln, die der Nord- und Südküste vorgelagert sind. Die Landschaft ist wild und karg mit Lavafeldern, rotem Schwefel, heißen Geysiren, grauen und weißen Flüssen, Wasserfällen und grünen Tälern. Die Küste besteht aus unzähligen Buchten und Fjorden. Das öde und menschenleere Hochplateau im Landesinneren erinnert an eine Mondlandschaft, die ersten amerikanischen Astronauten absolvierten hier ihr Trainingsprogramm.

Ein Großteil des Landes ist unbewohnt. Die Bevölkerung lebt an den Küsten, in den Tälern und in den Ebenen im Südwesten und Südosten. Über die Hälfte der Einwohner lebt im Umkreis von Reykjavík.

In kaum einem anderen Land der Welt gibt es so viele aktive Vulkane. Der berühmteste und eindrucksvollste ist Hekla im Süden, der seit der Besiedlung Islands 16-mal ausgebrochen ist. Im Mittelalter glaubten viele Geistliche, dass er der Eingang zur Hölle sei. Am Krater des Snaefellsjökull beginnt die Reise zum Mittelpunkt der Erde in Jules Vernes berühmtem Roman. Der Vatnajökull (8500 qkm) ist der größte Gletscher in Europa.
Sprache
Amtssprache ist Isländisch. Englisch, Dänisch oder Deutsch werden häufig gesprochen.
Religion
80,7% Lutheraner; 4% andere Protestanten; 2,5% Katholiken.
Ortszeit
MEZ -1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Island. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz. 2-polige Steckdosen.
Regierungschef
Sigmundur Davíd Gunnlaugsson, seit April 2013.
Staatsoberhaupt
Olafur Ragnar Grímsson, seit 1996.