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Mazedonien (Ehemalige Jugoslawische Republik)

Reise- und Sicherheitsinformationen
Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 22.04.2016
Unverändert gültig seit: 14.04.2016
Aktuelle Hinweise Die Grenze zwischen der ejR Mazedonien und Griechenland wurde bis auf weiteres für Flüchtlinge geschlossen. Immer wieder versuchen Migranten, die Grenze illegal zu überqueren. Mitunter wird sowohl seitens der Migranten als auch der an der Grenze postierten Sicherheitskräfte Gewalt angewandt. Diejenigen Migranten, die mazedonisches Staatsgebiet erreichen, werden von mazedonischen Sicherheitskräften in Gewahrsam genommen und wieder zurück geschickt. Deutschen Staatsangehörigen wird dringend empfohlen, nur die offiziellen Grenzübergänge zu benutzen undMigranten nicht über die Grenzen zu begleiten. Reisenden wird weiterhin eindringlich empfohlen, keine unbekannten Anhalter mitzunehmen. Wer Migranten im eigenen Fahrzeug transportiert, oder ihnen auf sonstige Art und Weise dabei hilft, die Grenze illegal zu überqueren oder die ejR Mazedonien ohne gültigen Sichtvermerk zu durchqueren, erfüllt den Straftatbestand der Schleusung. Diese wird mit Freiheitsstrafen von mindestens vier Jahren, bei Beteiligung Minderjähriger von mindestens acht Jahren geahndet. Der am 20. August 2015 im Zusammenhang mit der Migrationssituation für Teile der ejR Mazedonien ausgerufene Krisenzustand gilt weiter, derzeit bis zum  31. Dezember 2016. Betroffen sind die Gegenden an der Südgrenze zu Griechenland und der Nordgrenze zu Serbien. Die Registrierungszentren Vinojug (an der griechisch-mazedonischen Grenze bei Gevgelija) und Tabanovce (an der mazedonisch-serbischen Grenze) wurden zu militärischem Sperrgebiet erklärt. Die mazedonische Regierung hat darüber hinaus einen 22 km langen Zaun entlang der grünen Grenze zu Griechenland errichtet und setzt militärische Kräfte ein, um eigener Aussage nach die Migrationsbewegung besser regulieren zu können. Militärische und Polizeikräfte führen in einem fünf Kilometer breiten Gebiet entlang der Grenze vermehrt Kontrollstreifen zur Grenzsicherung durch. Touristen wird empfohlen, dieses Gebiet zu meiden. Die regulären Grenzübergänge und der touristische Reiseverkehr sind von diesen Maßnahmen nicht betroffen. Aufgrund der besonderen Situation muss jedoch mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.   Reisenden wird empfohlen, die Reise- und Sicherheitshinweise und die Medienberichterstattung zu den weiteren Entwicklungen zeitnah zu verfolgen.   Landesspezifische Sicherheitshinweise Bei Reisen in die nördlichen und nordwestlichen Grenzgebiete abseits der Hauptverkehrsverbindungen wird nach wie vor zu besonderer Vorsicht geraten. Die mazedonischen Behörden haben in einigen Räumen weiterhin nicht immer rechtzeitige Hilfs- und Zugriffsmöglichkeit. Die allgemeine Kriminalitätsrate ist aber nach wie vor niedrig. Aufgrund der seit dem Frühjahr 2015 anhaltenden innenpolitischen Krise in der ejR Mazedonien, kommt es im Land und insbesondere in Skopje immer wieder zu Demonstrationen, die auch gewaltsam sein können. Reisenden wird dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de Allgemeine Reiseinformationen Landessprache ist Mazedonisch und regional Albanisch, die Verständigung ist teilweise auch in Englisch oder Deutsch möglich und mit Angehörigen der verschiedenen ethnischen Gruppen in deren Sprachen (Albanisch, Türkisch, Vlachisch, Romi und Serbisch). Die Autobahngebühr zur Durchfahrt durch die ejR Mazedonien von Norden nach Süden beträgt ca. 200,- mazedonische Denar (MKD) für PKW und ca. 550,- MKD für LKW und Busse. Die Gebühren können auch in Euro (€) entrichtet werden. Allerdings liegt die Gebühr in € z.T. erheblich über dem tatsächlichen Euro-Gegenwert und beträgt für PKW derzeit ca. 4,50 € und für LKW und Busse ca. 11,50 €. Die Gebühren können sich auch kurzfristig ändern, sind aber im Allgemeinen an jeder Mautstelle schriftlich angegeben. Zusatzzahlungen bei den Mautstellen oder die Erhebung von nicht spezifizierten Gebühren an den Grenzen sind nach mazedonischem Recht nicht erlaubt. Auf vielen Überlandstrecken sind tiefe Spurrillen zu finden, die vor allem bei Regen erhöhte Konzentration beim Führen von Kfz erfordern. Fahrer von Fahrzeugen mit ausländischem Kennzeichen, die in einen Verkehrsunfall verwickelt werden, sind nach mazedonischem Recht verpflichtet, den Unfall von der Polizei aufnehmen zu lassen. Der Polizeinotruf ist 192. Ohne Vorlage eines Polizeiprotokolls können Schadensersatzansprüche nicht geltend gemacht werden. Erfahrungsgemäß dauert die Erstellung eines solchen Protokolls durch die Polizei mehrere Wochen. Es muss nach Fertigstellung persönlich abgeholt werden. Verstöße gegen das mazedonische Verkehrsgesetz können mit zum Teil erheblichen Geldbußen geahndet werden. Das Strafmandat darf nur von uniformierten Polizeibeamten erteilt werden. Im Falle einer Geldbuße ist diese in der nächstgelegenen Bank oder Post zu zahlen. Es ist nicht erlaubt, diese an Ort und Stelle bei dem Polizeibeamten zu zahlen. Die grüne Versicherungskarte für Kfz ist gültig, wenn die eJR Mazedonien als Land darauf vermerkt ist. Andernfalls ist bei Grenzübergang eine Versicherungsgebühr in Höhe von ca. 40,- € (bei einem Aufenthalt bis zu 14 Tagen) bzw. ca. 55,- € (bis zu einem Monat) zu entrichten. Die Versorgung mit bleifreiem Benzin ist problemlos. Die Hotelauswahl ist, besonders in Skopje und Ohrid, ausreichend. Der Preis für eine Übernachtung mit Frühstück liegt in Skopje zwischen 40,- und 175,- €, in der Provinz etwas niedriger. Bargeldversorgung mit EC-Karte oder Kreditkarten sowie Traveller-Cheques ist in Skopje und größeren Städten möglich, in kleinen Provinzstädten nur vereinzelt. Geldversorgung über „Western Union" ist in den größeren Städten möglich. Nicht alle Hotels akzeptieren Kreditkarten. Es ist fast überall Barzahlung mit Euro bzw. Umtausch von Euro in mazedonische Denar möglich. Für den Umtausch von mazedonischen Denar in Euro werden Gebühren erhoben. Landesspezifische Sicherheitshinweise Bei Reisen in die nördlichen und nordwestlichen Grenzgebiete abseits der Hauptverkehrsverbindungen wird nach wie vor zu besonderer Vorsicht geraten. Die mazedonischen Behörden haben in einigen Räumen weiterhin nicht immer rechtzeitige Hilfs- und Zugriffsmöglichkeit. Die allgemeine Kriminalitätsrate ist aber nach wie vor niedrig. Aufgrund der seit dem Frühjahr 2015 anhaltenden innenpolitischen Krise in der ejR Mazedonien, kommt es im Land und insbesondere in Skopje immer wieder zu Demonstrationen, die auch gewaltsam sein können. Reisenden wird dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de Allgemeine Reiseinformationen Landessprache ist Mazedonisch und regional Albanisch, die Verständigung ist teilweise auch in Englisch oder Deutsch möglich und mit Angehörigen der verschiedenen ethnischen Gruppen in deren Sprachen (Albanisch, Türkisch, Vlachisch, Romi und Serbisch). Die Autobahngebühr zur Durchfahrt durch die ejR Mazedonien von Norden nach Süden beträgt ca. 200,- mazedonische Denar (MKD) für PKW und ca. 550,- MKD für LKW und Busse. Die Gebühren können auch in Euro (€) entrichtet werden. Allerdings liegt die Gebühr in € z.T. erheblich über dem tatsächlichen Euro-Gegenwert und beträgt für PKW derzeit ca. 4,50 € und für LKW und Busse ca. 11,50 €. Die Gebühren können sich auch kurzfristig ändern, sind aber im Allgemeinen an jeder Mautstelle schriftlich angegeben. Zusatzzahlungen bei den Mautstellen oder die Erhebung von nicht spezifizierten Gebühren an den Grenzen sind nach mazedonischem Recht nicht erlaubt. Auf vielen Überlandstrecken sind tiefe Spurrillen zu finden, die vor allem bei Regen erhöhte Konzentration beim Führen von Kfz erfordern. Fahrer von Fahrzeugen mit ausländischem Kennzeichen, die in einen Verkehrsunfall verwickelt werden, sind nach mazedonischem Recht verpflichtet, den Unfall von der Polizei aufnehmen zu lassen. Der Polizeinotruf ist 192. Ohne Vorlage eines Polizeiprotokolls können Schadensersatzansprüche nicht geltend gemacht werden. Erfahrungsgemäß dauert die Erstellung eines solchen Protokolls durch die Polizei mehrere Wochen. Es muss nach Fertigstellung persönlich abgeholt werden. Verstöße gegen das mazedonische Verkehrsgesetz können mit zum Teil erheblichen Geldbußen geahndet werden. Das Strafmandat darf nur von uniformierten Polizeibeamten erteilt werden. Im Falle einer Geldbuße ist diese in der nächstgelegenen Bank oder Post zu zahlen. Es ist nicht erlaubt, diese an Ort und Stelle bei dem Polizeibeamten zu zahlen. Die grüne Versicherungskarte für Kfz ist gültig, wenn die eJR Mazedonien als Land darauf vermerkt ist. Andernfalls ist bei Grenzübergang eine Versicherungsgebühr in Höhe von ca. 40,- € (bei einem Aufenthalt bis zu 14 Tagen) bzw. ca. 55,- € (bis zu einem Monat) zu entrichten. Die Versorgung mit bleifreiem Benzin ist problemlos. Die Hotelauswahl ist, besonders in Skopje und Ohrid, ausreichend. Der Preis für eine Übernachtung mit Frühstück liegt in Skopje zwischen 40,- und 175,- €, in der Provinz etwas niedriger. Bargeldversorgung mit EC-Karte oder Kreditkarten sowie Traveller-Cheques ist in Skopje und größeren Städten möglich, in kleinen Provinzstädten nur vereinzelt. Geldversorgung über „Western Union" ist in den größeren Städten möglich. Nicht alle Hotels akzeptieren Kreditkarten. Es ist fast überall Barzahlung mit Euro bzw. Umtausch von Euro in mazedonische Denar möglich. Für den Umtausch von mazedonischen Denar in Euro werden Gebühren erhoben.