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Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftszweige
Die Schweiz ist ein kleines, dicht besiedeltes Land. Sie verfügt weder über nennenswerte Vorkommen an Rohstoffen noch über genügend landwirtschaftliche Nutzfläche, um die Bevölkerung ernähren zu können. Die Schweiz muss also sowohl landwirtschaftliche Erzeugnisse als auch Rohstoffe für die industrielle Produktion importieren. Da der Schweizer Binnenmarkt ziemlich klein ist, hat sich die Industrie früh nach Absatzmärkten außerhalb des Landes umgeschaut, damit sich die Produktion auch lohnt. Um auf dem internationalen Markt bestehen zu können, muss die Schweizer Wirtschaft ihre Konkurrenten qualitativ übertreffen, da sie quantitativ nicht mithalten kann. So importiert sie günstige Rohstoffe und verarbeitet diese zu qualitativ hochstehenden Produkten.
Die Struktur der Schweizer Wirtschaft hat gegen Ende des 20. Jahrhunderts einige Veränderungen erfahren. So ist zum Beispiel die Anzahl Stellen in der Landwirtschaft zwischen 1985 und 1995 um 25 % zurückgegangen. Traditionell wichtige Zweige wie das Bauwesen und die Maschinenindustrie mussten Einbussen hinnehmen, während Dienstleistungsbetriebe ständigen Zuwachs verzeichneten. Heute sind die meisten Menschen (73,2 %) im Dienstleistungssektor beschäftigt. Rund 22,8 % arbeiten im Industriesektor und nur noch 3,9 % sind im Bereich der Land- und Forstwirtschaft tätig.

Wirtschaftslage
Die Schweiz zählt zu den leistungsstärksten Volkswirtschaften Europas. Im Zuge globaler Belebung konnte die Wirtschaft 2006 und 2007 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,6 % verzeichnen. Auch die Schweiz spürt die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise, konnte sich 2008 aber noch ein BIP-Wachstum von 1,9 % freuen.
Die Arbeitslosenrate stagnierte 2005 mit 3,8 % für schweizerische Verhältnisse auf hohem Niveau, lag aber wieder weit unter dem Durschnitt der EU. 2006 und 2007 sank sie kontinuierlich und erreichte 2008 mit 2,6 % einen neuen Tiefstand.

Handelspartner
EU-Länder, vor allem Deutschland, Italien, USA, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Die Schweiz ist Mitglied der Europäischen Freihandelszone (EFTA), und wird zunächst weder dem EWR noch der EU beitreten. Die Schweiz ist Mitglied aller wichtigen internationalen Organisationen.
Umgangsformen
Visitenkarten sind üblich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00/08.30-12.00 und 14.00-17.00/18.00 Uhr.
Kontaktadressen
Handelsabteilung der Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4a, D-10557 Berlin
Tel: (030) 390 40 00.
Internet: www.botschaft-schweiz.de

Handelskammer Schweiz-Österreich-Liechtenstein
Schwindgasse 20, 1.Stock, Top 4, A-1040 Wien
Tel: (01) 512 59 59.
Internet: www.hk-schweiz.at

Osec Business Network Switzerland
Stampfenbachstrasse 85, CH-8035 Zürich
Tel: (0844) 81 18 12.
Internet: www.osec.ch
Zweigstellen in Lausanne und Lugano.

economiesuisse - Verband der Schweizer Unternehmen
Hegibachstrasse 47, Postfach, CH-8032 Zürich
Tel: (044) 421 35 35.
Internet: www.economiesuisse.ch/d
Weitere Informationen ferner von den regionalen Handelskammern in den einzelnen Kantonen.
Konferenzen/Tagungen
Die verkehrsgünstige Lage im Herzen Europas sowie ihre Neutralität und Stabilität machen die Schweiz zu einem bevorzugten Ziel für Tagungen internationaler Organisationen. Alle größeren Städte und viele der kleineren Urlaubs- und Kurorte sind für Kongresse auch mit hohen Teilnehmerzahlen eingerichtet; Hotels und Kongresszentren bieten modernste Konferenzeinrichtungen, einschließlich Dolmetscherdienste und audiovisueller Hilfsmittel. In allen Großstädten stehen besondere Kongressdienste als Anlaufstelle für Ratsuchende und Interessenten zur Verfügung. Swiss Congress & Incentives Club (SCIC) bietet landesweit ein umfassendes Dienstleistungsangebot. Anschrift: Tödistraße 7, CH-8027 Zürich. Tel: (044) 288 11 11. (Internet: www.myswitzerland.com)
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