Föderierte Staaten von Mikronesien › › ›

Land & Leute
Essen & Trinken
Die einheimischen Spezialitäten sind Brotfrucht (Chuuk) und dünne Scheiben rohen Fisches, der in eine Pfeffersoße getaucht wird. Sakau (Pohnpei) oder Kava (übrige Inseln), aus der Wurzel eines Busches, hat eine milde narkotische Wirkung, wenn es durch Hibiskusrinde gesiebt wird. Dieses Getränk wird in mehreren Sakau-Bars angeboten, und man kann bei der Herstellung zugucken. In manchen Restaurants gibt es Büfetts, aber Tischbedienung ist üblicher. Alkohol ist nur auf Chuuk nicht zugelassen.
Nachtleben
Auf den größeren Inseln gibt es gute Restaurants und Kinos. Viele Hotels bieten Musik- und Tanzabende und haben auch Diskotheken. Die Verkehrsämter organisieren traditionelle Tanzveranstaltungen.
Einkaufstipps
»Liebesstäbe« und Kriegskeulen, farbenprächtige Grasröcke, Lava-lavas (aus Hibiskusrinde gewebt), Kinderkrippen, Beutel für Betelnüsse und Steingeld. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr; einige Geschäfte auch So 12.00-17.00 Uhr.
Sport
Gute Tauchmöglichkeiten für Schnorchler und Profis, Angeln, Windsurfing, Kanufahren, Wandern, Tennis, Basketball, Volleyball und Baseball sind ebenfalls beliebt.
Veranstaltungskalender
Eine Woche vor dem Befreiungstag Pohnpeis (11. Sept.) werden Sportveranstaltungen und traditionelle Wettbewerbe wie Kanurennen abgehalten. Auf Pohnpei zählen Begräbnisfeste, die oft mehrere Tage dauern, zu den wichtigsten Veranstaltungen. Auf Kosrae werden in der Weihnachtszeit Gesangswettbewerbe der verschiedenen Kirchenchöre abgehalten.

Genaue Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
Sitten & Gebräuche
95% der Einwohner Kosraes gehören freien Gemeinden an, ihr Ruhetag ist der Sonntag. Auf Yap sind voreuropäische Einflüsse besonders stark, für den Besuch dieser Insel ist eine vorherige Genehmigung erforderlich. Manche Strände und Pfade können ebenfalls nur mit einer Erlaubnis benutzt werden. Bikinis sollte man nur am Strand tragen. Fotografieren: Bevor man jemanden ablichtet, sollte man immer vorher um Erlaubnis fragen, da dies besonders auf den abgelegeneren Inseln als Beleidigung aufgefasst werden kann.