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Urlaubsorte & Ausflüge
Nouméa (Grande Terre)
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Die Hauptstadt Nouméa überblickt einen der größten geschützten Naturhäfen der Welt. Minibusse sind wahrscheinlich die beste Art, die Stadt und die Vororte kennen zu lernen. Der Busbahnhof in der Baie de la Moselle ist der Knotenpunkt aller Buslinien.
Auf einem Stadtbummel sollte man sich die St.-Josephs-Kathedrale, die Berheim-Bibliothek und die alten Kolonialgebäude ansehen. Das Aquarium ist eines der führenden Meeresforschungszentren der Welt. Das Südpazifische Kommissionsgebäude stellt Kunstgewerbe des gesamten Südseeraums aus. Im Neukaledonien-Museum wird einheimisches Kunsthandwerk ausgestellt. 4 km von der Hauptstadt entfernt liegt der Botanische Park, der über 700 Tierarten beheimatet.
18 km von Nouméa entfernt auf einem Korallenriff steht der Amedée-Leuchtturm. In der Lagune kann man wunderbar schwimmen und tauchen.
Östlich der Hauptstadt, in schöner Küstenlandschaft, liegt der Mont-Doré. Auf dem Weg zum Berg kommt man am melanesischen Dorf St. Louis vorbei.
Die Küste (Grande Terre)
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Die Westküste: 170 km von Nouméa entfernt liegt Bourail mit zahlreichen Höhlen und Felsen, die die Brandung des Pazifiks geformt hat. In der weiter nördlich gelegenen Siedlung Koné hat man 2000 Jahre altes Tongeschirr gefunden. Von Koumac windet sich eine neue Straße um die Inselspitze. Die Landschaft besteht aus kleinen Atollen und weißen Sandstränden, die von dichtem Regenwald gesäumt werden. Der Riesenfarn-Nationalpark Parc des Grandes Fougères erstreckt sich über die drei Gemeinden Farino, Sarraméa und Moindou und bietet auf 4.535 Hektar Fläche unzählige sehenswerte Pflanzenarten wie Riesenfarne, Palmen, Koniferen und Orchideen.
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Die Ostküste: Die neue Straße führt nach Hienghene, wo 120 m hohe schwarze Klippen eine bildschöne Lagune umgeben. Weiter südlich liegt Poindimié, die größte Stadt der Ostküste. Das nahegelegene Touho wird von einem 500 m hohen Berg überragt. Zahlreiche Kirchen, Wälder und Strände machen die abwechslungsreiche Landschaft aus. Am südlichsten Punkt der Küste liegt Yaté, umgeben von Wasserfällen, Seen und Wäldern.
Ile des Pins (Isle of Pines)
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Weiße Sandstrände, türkisfarbene Lagunen und Regenwald zeichnen diese schöne Insel (70 km südöstlich von Grande Terre) aus. Überreste von 4000 Jahre alten Siedlungen wurden hier gefunden. Im 19. Jahrhundert diente sie als Sträflingskolonie – vom Gefängnis sind heute nur noch Ruinen übrig. Zahlreiche Beach Lodges bieten einfache Unterkünfte. Tagesausflüge von Nouméa nach Vao, der größten Stadt Ile des Pins, sind beliebt.
Loyauté-Inseln (Loyalty Islands)
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Diese Inselgruppe liegt 100 km östlich von Neukaledonien und bietet ausgezeichnete Fisch- und Tauchgründe.
Das 650 qkm große Maré ist die südlichste dieser Inseln, der Großteil der Bevölkerung lebt in der Stadt Tadine.
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Lifou ist mit 1150 qkm die größte der drei Inseln, die Hauptstadt ist Chépénétié.
Das 130 qkm große Ouvéa ist nur an wenigen Stellen mehr als 3 oder 4 km breit. Die Lagune ist besonders fischreich. Die Bevölkerung lebt fast ausschließlich in Fayaové.
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