Kamerun › › ›

Reise- und Sicherheitsinformationen
Kamerun
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 05.03.2013
Unverändert gültig seit: 27.02.2013
Landesspezifische Sicherheitshinweise Es besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko in den nördlichen Landesteilen Kameruns. Dort ist es am 19.02.2013 zur Entführung mehrerer Ausländer gekommen. Gewarnt wird vor Reisen in die Region "Extrême-Nord". In der Nähe des Nationalparks Waza ist es zu Entführungen westlicher Ausländer gekommen. Dringend abgeraten wird von Reisen zur Halbinsel Bakassi und Umgebung aufgrund fortdauernder Sicherheitsprobleme und dem militärischen Sonderstatus einiger Gebiete. Im gesamten Golf von Guinea gibt es Bandenunwesen. In der Vergangenheit gab es überfälle auf Küstenorte, auf Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen und Geiselnahmen. In ganz Kamerun, vor allem in größeren Städten wie auch in den von ausländischen Touristen frequentierten Ferienorten, z.B. Kribi, Limbe und den Twin Lakes bei Melong, sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen unbedingt zu beachten: - Keine auffälligen Wertgegenstände oder Schmuck tragen (auch nicht beim Restaurantbesuch) - nach Einbruch der Dunkelheit nicht zu Fuß unterwegs sein, ein Minimum an Geld mitführen, um bei Überfällen keine Gewaltanwendung zu provozieren - Geld auf mehrere Taschen verteilen - möglichst nicht alleine unterwegs sein. An unbelebten Abschnitten der Strände von Kribi und Limbe sowie in der Region um Melong sind Touristen, die alleine oder zu zweit und mit Gepäck unterwegs waren, in mehreren Fällen auch tagsüber beraubt worden. In Limbe ist es in jüngster Zeit zu mehreren bewaffneten Überfällen auf Hotels gekommen. Nach Einbruch der Dämmerung (d.h. nach 18.00 Uhr) sollten Sie nicht zu Fuß unterwegs sein. Sie sollten auch kein Taxi vom Straßenrand mehr heranwinken. Insbesondere bei Sammeltaxen besteht das Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können. Selbst als Gruppe sollte man unbekannte Stadtviertel abends unbedingt meiden und auf gut beleuchteten Hauptverkehrsstraßen bleiben. Es ist besser, sich auf ein Hoteltaxi oder einen bekannten Taxifahrer zu verlassen. Außerhalb der größeren Städte ersetzen sog. Mototaxi (Motorräder) die Autotaxis. Es empfiehlt sich, einen vertrauenswürdigen Fahrer zu wählen und diesen für die Dauer des Aufenthalts zu reservieren. Außerhalb der Städte ist es nicht ratsam, in der Dunkelheit Fahrten zu unternehmen. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem unverantwortlichen Verkehrsverhalten vieler Fahrer, insbesondere von LKW, besteht ein vielfach höheres Unfallrisiko als in Europa. Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich werden. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Reisen Erkundigungen einzuholen. Seit 2012 kommt es zu Übergriffen ausländischer bewaffneter Gruppen (Tschad, Zentralafrikanische Republik, Nigeria) auf kamerunische Einrichtungen (Nationalparks, Grenzposten). Vor Grenzübertritten auf dem Landweg wird gewarnt. Reisewarnung Es besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko in den nördlichen Landesteilen Kameruns. Dort ist es am 19.02.2013 zur Entführung mehrerer Ausländer gekommen. Gewarnt wird vor Reisen in die Region "Extrême-Nord". In der Nähe des Nationalparks Waza ist es zu Entführungen westlicher Ausländer gekommen. Dringend abgeraten wird von Reisen zur Halbinsel Bakassi und Umgebung aufgrund fortdauernder Sicherheitsprobleme und dem militärischen Sonderstatus einiger Gebiete. Im gesamten Golf von Guinea gibt es Bandenunwesen. In der Vergangenheit gab es überfälle auf Küstenorte, auf Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen und Geiselnahmen. In ganz Kamerun, vor allem in größeren Städten wie auch in den von ausländischen Touristen frequentierten Ferienorten, z.B. Kribi, Limbe und den Twin Lakes bei Melong, sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen unbedingt zu beachten: - Keine auffälligen Wertgegenstände oder Schmuck tragen (auch nicht beim Restaurantbesuch) - nach Einbruch der Dunkelheit nicht zu Fuß unterwegs sein, ein Minimum an Geld mitführen, um bei Überfällen keine Gewaltanwendung zu provozieren - Geld auf mehrere Taschen verteilen - möglichst nicht alleine unterwegs sein. An unbelebten Abschnitten der Strände von Kribi und Limbe sowie in der Region um Melong sind Touristen, die alleine oder zu zweit und mit Gepäck unterwegs waren, in mehreren Fällen auch tagsüber beraubt worden. In Limbe ist es in jüngster Zeit zu mehreren bewaffneten Überfällen auf Hotels gekommen. Nach Einbruch der Dämmerung (d.h. nach 18.00 Uhr) sollten Sie nicht zu Fuß unterwegs sein. Sie sollten auch kein Taxi vom Straßenrand mehr heranwinken. Insbesondere bei Sammeltaxen besteht das Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können. Selbst als Gruppe sollte man unbekannte Stadtviertel abends unbedingt meiden und auf gut beleuchteten Hauptverkehrsstraßen bleiben. Es ist besser, sich auf ein Hoteltaxi oder einen bekannten Taxifahrer zu verlassen. Außerhalb der größeren Städte ersetzen sog. Mototaxi (Motorräder) die Autotaxis. Es empfiehlt sich, einen vertrauenswürdigen Fahrer zu wählen und diesen für die Dauer des Aufenthalts zu reservieren. Außerhalb der Städte ist es nicht ratsam, in der Dunkelheit Fahrten zu unternehmen. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem unverantwortlichen Verkehrsverhalten vieler Fahrer, insbesondere von LKW, besteht ein vielfach höheres Unfallrisiko als in Europa. Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich werden. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Reisen Erkundigungen einzuholen. Seit 2012 kommt es zu Übergriffen ausländischer bewaffneter Gruppen (Tschad, Zentralafrikanische Republik, Nigeria) auf kamerunische Einrichtungen (Nationalparks, Grenzposten). Vor Grenzübertritten auf dem Landweg wird gewarnt.