Kongo (Demokratische Republik) › › ›
Reise- und Sicherheitsinformationen
Demokratische Republik Kongo
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 30.04.2013
Unverändert gültig seit: 19.04.2013
Reisewarnung Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt. Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, für angrenzende Gebiete der Provinz Maniema sowie das nördliche Katanga (Tanganyika, Haut-Lomani, nördliches Haut-Katanga), wo immer wieder Kämpfe zwischen den Streitkräften und Rebellengruppen stattfinden. Grundlage einer nichtaufschiebbaren, nichttouristischen Reise in diese Region sollte ein tragfähiges, professionelles Sicherheitskonzept sein. Die Lage in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, ist außerordentlich gespannt. Hohe Kriminalität und Furcht vor einer Rückkehr der Rebellengruppe "M23" bestimmen das Bild. Kämpfe zwischen Armee und Rebellen können jederzeit wieder ausbrechen und von Nord- auch auf Süd-Kivu übergreifen. Die übrigen Regionen des Landes sind relativ ruhig. Allerdings kann es überall zu unvorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. Dabei entsteht immer wieder materieller Schaden, z.B. infolge von Plünderungen u. Brandschatzungen. Wegen der schlechten humanitären und sozialen Lage kommt es zu Raubüberfällen, auch durch demobilisierte Sicherheitskräfte. In Lubumbashi, der Hauptstadt der Provinz Katanga, hat es am 23.03.2013 Ausschreitungen einer bewaffneten Rebellengruppe mit 35 (VN-Schätzungen) bzw. 23 Toten (amtliche Zahl) gegeben. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav ) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden. Die deutsche Botschaft in Kinshasa kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen sowohl in der Hauptstadt Kinshasa als auch in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 30.04.2013
Unverändert gültig seit: 19.04.2013
Reisewarnung Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt. Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, für angrenzende Gebiete der Provinz Maniema sowie das nördliche Katanga (Tanganyika, Haut-Lomani, nördliches Haut-Katanga), wo immer wieder Kämpfe zwischen den Streitkräften und Rebellengruppen stattfinden. Grundlage einer nichtaufschiebbaren, nichttouristischen Reise in diese Region sollte ein tragfähiges, professionelles Sicherheitskonzept sein. Die Lage in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, ist außerordentlich gespannt. Hohe Kriminalität und Furcht vor einer Rückkehr der Rebellengruppe "M23" bestimmen das Bild. Kämpfe zwischen Armee und Rebellen können jederzeit wieder ausbrechen und von Nord- auch auf Süd-Kivu übergreifen. Die übrigen Regionen des Landes sind relativ ruhig. Allerdings kann es überall zu unvorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. Dabei entsteht immer wieder materieller Schaden, z.B. infolge von Plünderungen u. Brandschatzungen. Wegen der schlechten humanitären und sozialen Lage kommt es zu Raubüberfällen, auch durch demobilisierte Sicherheitskräfte. In Lubumbashi, der Hauptstadt der Provinz Katanga, hat es am 23.03.2013 Ausschreitungen einer bewaffneten Rebellengruppe mit 35 (VN-Schätzungen) bzw. 23 Toten (amtliche Zahl) gegeben. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav ) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden. Die deutsche Botschaft in Kinshasa kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen sowohl in der Hauptstadt Kinshasa als auch in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.




