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Allgemeines
Lage
Zentralafrika, Westküste.
Fläche
475.442 qkm (183.569 qm).
Bevölkerungszahl
20.500.000 (2013).
Bevölkerungsdichte
43,1 pro qkm.
Hauptstadt
Yaoundé. Einwohner: 1.743.482 (Schätzung 2009). Douala ist die wirtschaftliche Hauptstadt.
Staatsform
Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1972. Verfassung von 1972, letzte Änderung 1996. Das Parlament mit 180 Mitgliedern wird auf 5 Jahre gewählt. Unabhängig seit Januar 1960 (Ost-Kamerun; ehemaliges französisches Mandatsgebiet), seit Oktober 1961 (West-Kamerun; ehemaliges britisches Mandatsgebiet).
Geographie
Kamerun grenzt im Westen an den Golf von Guinea, im Nordwesten an Nigeria, im Nordosten an den Tschad, im Osten an die Zentralafrikanische Republik und im Süden an Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Die Halbwüste im Norden geht in die hügelige Adamaoua-Savanne über. In dieser Region, die im Westen an die üppig-grünen Mandara-Berge grenzt, gibt es zahlreiche Tierschutzgebiete und Mineralvorkommen. In den Mandara-Bergen entspringt der Fluss Benue, der im Westen in den Niger mündet. Wasserfälle und bis zu 2000 m hohe Vulkangipfel, die mit Bambus bewachsen sind, befinden sich im Nordwesten. An der landwirtschaftlich genutzten Küste gibt es Mangrovensümpfe, hinter denen ein breiter Waldgürtel zum Savannenhochland ansteigt.
Sprache
Amtssprachen sind Englisch (20%) und Französisch (80%). Laut Verfassung wird beiden Sprachen die gleiche Stellung eingeräumt. Bantu, Semibantu und andere afrikanische Sprachen sind gebräuchlich.
Religion
40 % Christen, 40 % Anhänger von Naturreligionen, 20 % Muslime.
Ortszeit
MEZ.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Kamerun.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 0 Std. und im Sommer -1 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz.
Regierungschef
Ephraïm Inoni, seit 2004.
Staatsoberhaupt
Paul Biya, seit 1982.