Kongo (Republik) › › ›

Reise- und Sicherheitsinformationen
Kongo (Republik Kongo)
  Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 06.05.2013
Unverändert gültig seit: 02.05.2013



  Landesspezifische Sicherheitshinweise   Kriminalität Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo, Makélékélé) und Pointe Noire (Randbezirke) sollten wegen erhöhter Kriminalität vor allem nachts nur unauffällig ohne Wertsachen besucht oder gemieden werden. Der Stadtteil Mpila war am 4. März 2012 Schauplatz einer gewaltigen Explosion des ehemaligen Munitionsdepots. Die weiter bestehenden Straßensperren sind unbedingt zu beachten. Reisen über Land Im Département Pool, vor allem in der Nähe von Mindouli (135 km westlich von Brazzaville) sowie auf der Nationalstraße 1 von Mindouli nach Brazzaville kann es zu Überfällen auf Fahrzeuge kommen. Wer Fahrten auf dieser Strecke nicht vermeiden kann, sollte sich besser einem Konvoi anschließen, Nachtfahrten sollten vermieden werden. Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr Das Straßennetz ist insgesamt in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfälle begünstigt. Der Zug zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt durchgehend, birgt aber ein gewisses Unfallrisiko. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen kommen. Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/ Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge erfüllt nicht immer die internationalen Normen. Alle in der Republik Kongo zugelassenen Fluggesellschaften stehen auf der schwarzen Liste der EU (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://ec.europa.eu/). Die Flüge der kongolesischen Fluggesellschaft ECAir werden von der schweizer Firma Private Air durchgeführt. Private Air führt auch für Lufthansa den Flug Pointe Noire-Libreville durch. Lufthansa-Technik führt wiederum die Wartung für Private Air durch.