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Reise- und Sicherheitsinformationen
Mosambik
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 16.01.2014
Unverändert gültig seit: 08.01.2014
Aktuelle Hinweise Von Reisen zwischen dem Rio Save und Caia auf der EN1 sowie in und um den Gorongosa-Nationalpark wird abgeraten. Auf der Strecke zwischen dem Fluss Save und Muxunguè findet der Verkehr seit ersten Überfällen im Juni nur in Begleitung von Sicherheitskräften (Konvois) statt. In diesen Gegenden kann es weiterhin zu bewaffneten Zwischenfällen kommen. In der Nähe von Homoine, ca. 80 km westlich der EN 1, auf Höhe von Maxixe/Inhambane, finden zur Zeit bewaffnete Auseinandersetzungen statt. Es wird geraten, die Gegend um Homoine unbedingt zu meiden. Auf Fahrten in anderen Gebieten Sofalas sowie in den Provinzen Manica und Nampula (insbesondere auf der Straße nach Rapale) wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Landesspezifische Sicherheitshinweise Piraterie auf hoher See Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Wenn sich auch vor den Küsten Mosambiks längere Zeit keine erfolgreichen Kaperungen mehr ereignet haben, bleibt die Gefahr latent vorhanden.Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen. Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.mschoa.org  dringend empfohlen. Reisen über Land / Straßenverkehr Fahrten über Land bergen aufgrund des z. T. extrem schlechten Straßenzustands und des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer ein hohes Unfallrisiko und erfordern daher ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit. Überlandfahrten bei Dunkelheit sind besonders gefährlich und sollten vermieden werden.   Mosambik wird während der Regenzeit (insbesondere, aber nicht ausschließlich in den Monaten Januar bis März) immer wieder von tropischen Stürmen bis hin zur Zyklonstärke heimgesucht. Starke Regenfälle in den Nachbarländern verursachen hohe Flusspegelstände und u. U. Überschwemmungen. Hierdurch können Personen- und Sachschäden entstehen sowie Verkehrsverbindungen unterbrochen werden. Die Botschaft empfiehlt daher, sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage zu unterrichten, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen. Auf einigen wenigen Nebenstrecken, vor allem bei Brücken und Bahnübergängen, besteht noch ein Minenrisiko. In abgelegenen Gegenden gibt es noch einige markierte und unmarkierte Minenfelder.   Flugreisen Die europäische Kommission hat mit Wirkung vom 21. April 2011 eine Betriebsuntersagung gegen alle in Mosambik registrierten Fluglinien verkündet, siehe Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm . Davon betroffen ist auch die staatliche Luftfahrtgesellschaft Linhas Aéreas de Moçambique LAM. Kriminalität Mosambik verzeichnet ein erhöhtes Niveau an Gewaltkriminalität, vor allem innerhalb der Städte. Ausländer zählen häufig zu den Opfern von Raubdelikten. Mit wirksamem Polizeischutz kann nicht gerechnet werden. Es wird dringend empfohlen, bei einem eventuellen Überfall Wertgegenstände ohne Gegenwehr herauszugeben.  In einigen Bezirken von Maputo ist es in den letzten Wochen vermehrt zu bewaffneten Raubüberfällen, auch auf Fahrzeuge, gekommen. Die Außenbezirke (einschließlich Matola) sollten nachts gemieden werden.  Insbesondere in Maputo ist es in den letzten Wochen zu einer erhöhten Zahl an Entführungen gekommen, die auch Ausländer betrafen. Fast immer handelte es sich um Unternehmer. In den Monaten vor der Jahreswende ist generell mit einer erhöhten Kriminalität zu rechnen. Es wird zu erhöhter Wachsamkeit sowie umsichtigem Verhalten geraten. Im Auto sollten die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen. Es sind einige Fälle bekannt geworden, in denen mosambikanische Polizisten Touristen wegen angeblicher Verkehrsdelikte festgehalten und zur Zahlung von „Bußgeldern" zu bewegen versucht haben. Grundsätzlich ist nur die Verkehrspolizei (dunkelblaue Hose, weißes Hemd, blaue oder weiße Kappe) zur Verhängung von Bußgeldern wegen Verkehrsdelikten berechtigt, die Schutzpolizei (graue Uniformen) darf Verkehrsteilnehmer für allgemeine Identitätskontrollen anhalten. Es wird empfohlen, in solchen Fällen stets die Ruhe zu bewahren und auf Aufnahme eines ordentlichen Protokolls zu bestehen. Bußgelder sollten in jedem Falle nur im Polizeirevier gegen offizielle Quittung gezahlt werden. Es wird empfohlen, sich vorab mit den mosambikanischen Verkehrsvorschriften vertraut zu machen. Hinweise hierzu geben u.a. Mietwagenfirmen. Es sind auch Einzelfälle bekannt, in denen deutsche Staatsangehörige bei Identitätskontrollen von der Schutzpolizei bedroht und zur Zahlung von Bestechungsgeldern gedrängt wurden. Es wird auch hier empfohlen, die Ruhe zu bewahren und die Ausweispapiere ohne Diskussion zur Kontrolle vorzuweisen. Grundsätzlich sollten keine Zahlungen an die Polizisten getätigt werden, ohne dass hierfür eine offizielle Quittung („recibo") ausgestellt wird. Wenn möglich, sollte der Name des Polizisten notiert und der Vorfall im Anschluss direkt bei der nächstgelegenen Polizeistation und der Deutschen Botschaft gemeldet werden.
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