Gambia › › ›

Land & Leute
Essen & Trinken
Einheimische Spezialitäten sind Benachin (auch Jollof Rice, eine Mischung aus gewürztem Fleisch und Reis mit Tomatenpüree und Gemüse), Base Nyebe (Eintopf aus Hühner- oder Rindfleisch mit grünen Bohnen oder Gemüse), Chere (gedünstete Hirsemehlbälle), Domodah (Fleisch in Erdnusssoße mit Reis), Plasas (Fleisch und Räucherfisch in Palmöl mit grünem Gemüse), serviert mit Fufu (püriertem Maniok) oder püriertem Cassava Churq-Gerteh (süßer Brei aus Erdnüssen, Reis und Milch). Mangos, Bananen, Papayas, Grapefruits und Orangen kann man an jeder Straßenecke kaufen. Getränke: Es gibt eine gute Auswahl an Spirituosen, Bier und Wein sowie einheimischen Fruchtsäften.
Nachtleben
In Banjul, Farjara, Bakau und Serekunda gibt es Nachtklubs. In den Hotels treten oft Feuerschlucker und Ballett-, Trommel- und Tanzgruppen auf.
Einkaufstipps
Souvenirs kann man auf dem Kunsthandwerksmarkt in Banjul kaufen (gegenüber dem MacCarthy Square) sowie auf den Bengdulalu (s. Urlaubsorte & Ausflüge). Eines der beliebtesten Andenken ist das Gambishirt aus bunt bedrucktem und besticktem Baumwollstoff. Holzschnitzereien, mit Perlen besetzte Gürtel, Silber- und Goldschmuck sowie Handtaschen sind auch sehr beliebt; andere westafrikanische Handarbeiten aus Stroh, Perlen, Leder, Stoff oder Metall sind ebenfalls zu haben. Öffnungszeiten der Geschäfte: i.A. Mo-Do 09.00-12.00 und 14.30-18.00 Uhr sowie Fr und Sa 09.00-13.00 Uhr.
Sport
Schwimmen: Die Mündung des Gambia an der Atlantikküste bietet kilometerlange Strände mit ganzjährig warmem Wasser. Vor starker Strömung wird gewarnt, aber der Strand am Kap St. Mary ist auch für Kinder geeignet. Wassersport: In den Touristenzentren können Ausrüstungen geliehen werden. Fischen im Fluss und im Meer ist ausgezeichnet, besonders das Angeln am Strand wird empfohlen. Man kann auch Boote für Hochsee-Angelfahrten mieten. Segeln: Der Gambische Segelklub (Banjul) steht auch Touristen zur Verfügung. Ein wichtiges Ereignis im Sportkalender ist die Regatta nach Dog Island. Golf: Der Banjul-Golfklub (Fejara) in der Nähe der Atlantikküste verfügt über einen 18-Loch-Golfplatz. Alljährlich werden internationale Meisterschaften ausgetragen. Ringen ist Nationalsport, und man kann in den meisten Dörfern und Städten Wettkämpfen zusehen. Vogelfreunde wissen, dass es in Gambia pro qkm mehr Vogelarten gibt als anderswo auf der Welt.
Andere Sportarten: Einige Hotels haben Tennisplätze. Zu den Tennisklubs gehören der Cedar Club (Serekunda) und der Reform Club in Banjul. Der traditionellen Sportart Bouts kann man an den meisten Wochenenden in Banjul, Serekunda und Bakau zusehen. Kricket-Ligaspiele werden von der Gambia Cricket Association veranstaltet, es gibt auch eine Fußball-Liga.
Veranstaltungskalender
In der Weihnachtszeit sowie an den islamischen Feiertagen Tabaski und Korité finden große Veranstaltungen statt. Ganzjährig gibt es Tänze und akrobatische Straßenaufführungen zu sehen.
Weitere Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
Sitten & Gebräuche
Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Nanga def (»Wie geht’s«) ist die traditionelle Begrüßung. Das Land ist moslemisch geprägt, europäische Gepflogenheiten sind aufgrund des Tourismus nichts Unbekanntes. Die Gambier sind bekannt für ihre offene und freundliche Art. Legere Kleidung wird akzeptiert, Badekleidung gehört jedoch an den Strand. Nur sehr vornehme Restaurants erwarten Abendgarderobe. Zum Überreichen oder Entgegennehmen von Gegenständen benutzt man stets die rechte Hand. Trotz des europäischen Einflusses durch den Tourismus wird Tradition und Kultur in der Musik, in den Tänzen und im Kunsthandwerk an beiden Gambia-Ufern gepflegt. Trinkgeld: In Hotels, Restaurants und Taxis ist ein Trinkgeld von 10% üblich.