Afrika

Angola

Reise- und Sicherheitsinformationen
Angola
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 14.04.2016
Unverändert gültig seit: 05.04.2016
Landesspezifische Sicherheitshinweise Reisen über Land Der Bürgerkrieg in Angola ist seit 2002 beendet. Als langfristige Folge bestehen in einigen Landesteilen außerhalb der großen Städte noch Gefahren durch Landminen. Über Risiken an spezifischen Reiserouten sollten daher Erkundigungen eingeholt werden. Die NRO HALO Trust (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.halotrust.org / mail@haloangola.org ) verfügt über Übersichten der erfassten Minen. Wie der Anschlag der FLEC-Separatisten 2010 auf die togoische Fußballnationalmannschaft belegt, kann von einer vollständigen Befriedung der Provinz und Exklave Cabinda, trotz massiver Präsenz angolanischen Militärs nicht sicher ausgegangen werden. Im März 2016 hat die Cabinda-Befreiungsfront damit gedroht, die Kampfhandlungen in Cabinda wieder aufzunehmen. Von Reisen in die Provinz Cabinda wird daher dringend abgeraten.   Bei Reisen in die Diamantengebiete (besonders Provinzen Lunda Norte und Lunda Sul) wird zu Vorsicht geraten. Diese Reisen sollten nicht auf eigene Faust unternommen werden. Kriminalität Bewaffnete Überfälle kommen insbesondere in Luanda, aber auch im Rest des Landes vor. Überfälle und Diebstähle in Luanda finden nicht nur nach Einbruch der Dunkelheit, sondern durchaus auch tagsüber in belebter Umgebung, wie z.B. in und um Einkaufscenter, Gastronomiebetriebe und Hotels in Vierteln wie Viana, Talatona und Ilha statt. Ausländer sind bevorzugtes Ziel von Diebstählen und Raubüberfällen. Dabei haben es die Täter nicht nur auf Bargeld, sondern auch auf Kreditkarten und Mobiltelefone abgesehen. Zu besonderer Vorsicht beim Telefonieren auf der Straße wird geraten. In der Dunkelheit sollten Spaziergänge allgemein vermieden werden. Vor allem in Luanda werden Überfälle auf Kfz verübt, die im stehenden Verkehr keine Fluchtmöglichkeit haben. Diese Überfälle erfolgen, unabhängig von der Tageszeit, überwiegend durch bewaffnete Täter auf Motorrädern. Fahrzeugkontrollen durch die Polizei werden oft dazu genutzt, wegen tatsächlicher oder angeblicher Regelübertretungen (häufig: regelwidriges Linksabbiegen) Bestechungsgelder zu erpressen. Hier sollte auf korrekter Ausstellung eines Strafzettels (multa) bestanden werden. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de