Djibouti › › ›

Reise- und Sicherheitsinformationen
Dschibuti
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 11.11.2013
Unverändert gültig seit: 04.11.2013
Aktuelle Hinweise Das Ergebnis der Parlamentswahlen vom Februar 2013 wird von der dschibutischen Opposition nach wie vor nicht anerkannt. Es kommt in diesem Zusammenhang in Dschibuti-Stadt, Balbala und anderen Orten gelegentlich zu Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften sowie zu Festnahmen. Deutsche Staatsangehörige in Dschibuti sollten bei Bewegungen Vorsicht walten lassen und sich von Menschenansammlungen und Auseinandersetzungen fernhalten. Der Bereitschaftsdienst der deutschen Botschaft gibt unter der Telefonnummer +253 77 78 51 97 Auskunft über ihm diesbezüglich vorliegende Informationen. Die französischen Streitkräfte in Dschibuti geben zudem für ihre Soldaten und deren Angehörige per Anrufbeantworter unter der Nummer +253 21 45 15 15 auf Französisch Informationen über mögliche Gefährdungen, falls solche vorliegen. Landesspezifische Sicherheitshinweise Sowohl die Präsidentschaftswahlen 2011 als auch die Regional- und Kommunalwahlen Anfang 2012 verliefen ohne Zwischenfälle. Am 1. März 2012 kam es auf dem Gelände der Universität Dschibuti zu Protesten von Schülern und Studenten, die durch die sukzessive Bekanntgabe schlechter Examensnoten ausgelöst wurden. Dabei gingen durch Steinwürfe Fensterscheiben zu Bruch. Bereits Anfang 2011 hatte es derartige Proteste gegeben, die im Februar 2011 in einer gewaltsamen Demonstration mit zwei Todesopfern, zahlreichen Verletzten und erheblichen Sachschäden eskalierten. Gelegentlich kommt es in den Randbezirken von Dschibuti-Stadt zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Jugendbanden. Es wird empfohlen, ggf. auftretende Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig zu umgehen bzw. sich sofort zurückzuziehen, falls man unerwartet auf solche trifft. Terrorismus / Kriminalität Touristische und geschäftliche Aufenthalte in Dschibuti-Stadt und Umgebung verlaufen in aller Regel problemlos. Allerdings sind auch bei Fehlen aktueller Hinweise durch die exponierte Lage Dschibutis am Horn von Afrika, die Entsendung eines dschibutischen Kontingents zu den Kräften der Afrikanischen Union in Somalia (AMISOM) und die starke westliche Truppenpräsenz in Dschibuti selbst Terroranschläge nicht auszuschließen. Zu erhöhter Aufmerksamkeit, der Beachtung der aktuellen Nachrichten und der Anweisungen der dschibutischen Sicherheitskräfte sowie dem Vermeiden von Menschenansammlungen und Demonstrationen wird daher geraten. In wenig bevölkerten und grenznahen Landesteilen Dschibutis (nördlich des Golfs von Tadjoura, westlich des Lac Assal, südlich an der Grenze zu Somalia/Somaliland) sind reguläre Sicherheitskräfte nur spärlich vertreten. Die Grenzregion zu Eritrea sollte wegen des ungelösten Grenzkonflikts gemieden werden. Piraterie Wegen Piratenüberfällen wird für die Schifffahrt östlich von Dschibuti entlang der somalischen Küste auf die Reisewarnung für Somalia und den Golf von Aden verwiesen (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SomaliaSicherheit.html ). Minengefahr 2004 erklärte die Regierung mehrere Minenräumprojekte für erfolgreich abgeschlossen. Dennoch sollten die Küstenstraße nach Obock und andere Pisten nicht verlassen werden.
Vueling