Africa

Algerien

Reise- und Sicherheitsinformationen
Algerien
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 01.04.2016
Unverändert gültig seit: 24.03.2016
Landesspezifische Sicherheitshinweise Terrorismus In den letzten Jahren ist es in Algerien immer wieder zu Terroranschlägen und Entführungen gekommen, insbesondere in der algerischen Sahararegion, aber auch im Norden und Nordosten des Landes (v.a. Kabylei). Die Gefahr durch den Terrorismus, der sich in erster Linie gegen die  staatlichen Sicherheitskräfte richtet, besteht fort. Aufgrund der angespannten Sicherheitslage in der gesamten Region und anhaltender Drohungen von terroristischen Gruppen wird bei Reisen nach Algerien zu erhöhter Vorsicht geraten. Es besteht weiterhin die Gefahr von Entführungen und Attentaten durch terroristische Gruppierungen, die sich auch gegen westliche Ausländer richten können. Vor allem von Reisen in die algerischen Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien und zur Westsahara wird gewarnt. Die algerische Armee befindet sich seit 2013 in erhöhter Alarmbereitschaft und hat zuletzt ihre Präsenz in den Grenzregionen erhöht. Aufgrund der aktuellen Situation in Libyen und Tunesien finden verstärkt Übungen und Patrouillen in Grenznähe statt. Auch vor Reisen in die sonstigen algerischen Saharagebiete und außerhalb der Bezirke der größeren Städte im nördlichen Landesteil von Algerien, in ländliche Gebiete und Bergregionen wird gewarnt, es sei denn, die Reisen erfolgen mit polizeilichem Begleitschutz und der Aufenthalt erfolgt an geschützten Örtlichkeiten. Dies gilt insbesondere für Regionen mit andauernden terroristischen Aktivitäten, wie die Kabylei und ihre Gebirgsausläufer. Es wird empfohlen, sich über die Medien, ortskundige Ansprechpartner und die algerischen Behörden über die aktuelle Sicherheitssituation an den vorgesehenen Reise- und Aufenthaltsorten zu informieren. Eventuellen Vorgaben und Empfehlungen der algerischen Behörden sollten unbedingt Folge geleistet werden. Aufenthalt im Land/Reisen über Land In Ghardaia kommt es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen lokalen Bevölkerungsgruppen. Daher wird empfohlen, die Medienberichterstattung über die Situation in Ghardaia aufmerksam zu verfolgen und ggf. von nicht erforderlichen Reisen Abstand zu nehmen. Anfang 2015 erfolgte eine mündliche Konkretisierung der geltenden, algerischen Sicherheitsbestimmungen. Demnach sind ausländische Mitarbeiter ausländischer Firmen verpflichtet, geschäftliche und touristische Reisen bzw. Aufenthalte außerhalb des Verwaltungsbezirks („Wilaya") von Algier mittels polizeilichem Begleitschutz (Eskorte) vorzunehmen und diese mindestens 48 Stunden vorher beim Delegierten für Sicherheit (délégué de sécurité) bei der für den Firmensitz zuständigen Behörde („Wali des Wilaya") anzuzeigen. In glaubhaft zu machenden dringenden Fällen sind Ausnahmen von der 48-Stunden-Regelung möglich. Deutschen Touristen wird empfohlen, sich vor Reisebeginn bei der algerischen Botschaft in Berlin oder dem algerischen Generalkonsulat in Frankfurt am Main oder den lokalen algerischen Behörden über mögliche Restriktionen und Auflagen betreffend ihrer vorgesehenen Reiserouten und Aufenthaltsorte zu erkundigen. Reisen innerhalb des Landes sollten vorzugsweise auf dem Luftwege erfolgen. Insbesondere während der Dämmerung und in der Nachtzeit sollten Fahrten außerhalb der Stadtzentren vermieden werden, da mit falschen Straßensperren und Anschlägen von kriminellen oder terroristischen Gruppen gerechnet werden muss. Menschenansammlungen, Demonstrationen, öffentliche Gebäude und Einrichtungen der Sicherheitskräfte sind bevorzugte Ziele von Terroranschlägen und sollten nach Möglichkeit gemieden werden. Es wird zu besonderer Vorsicht im Straßenverkehr geraten, da es häufig zu schweren Verkehrsunfällen mit Opfern kommt. Alle Deutschen, die sich - auch nur vorübergehend - im Amtsbezirk der Botschaft aufhalten, können in eine Krisenvorsorgeliste gemäß § 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetzes aufgenommen werden. Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Maßnahme. Es wird empfohlen von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit die Deutsche Botschaft in Algier in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen – falls erforderlich -  mit Deutschen schnell Verbindung aufnehmen kann. Dies gilt umso mehr, als Algerien zu den erdbebengefährdeten Gebieten gehört. Die Eintragung in die Krisenvorsorgeliste kann online über die Homepage der Deutschen Botschaft Algier (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.algier.diplo.de) erfolgen. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de Reisewarnung Terrorismus In den letzten Jahren ist es in Algerien immer wieder zu Terroranschlägen und Entführungen gekommen, insbesondere in der algerischen Sahararegion, aber auch im Norden und Nordosten des Landes (v.a. Kabylei). Die Gefahr durch den Terrorismus, der sich in erster Linie gegen die  staatlichen Sicherheitskräfte richtet, besteht fort. Aufgrund der angespannten Sicherheitslage in der gesamten Region und anhaltender Drohungen von terroristischen Gruppen wird bei Reisen nach Algerien zu erhöhter Vorsicht geraten. Es besteht weiterhin die Gefahr von Entführungen und Attentaten durch terroristische Gruppierungen, die sich auch gegen westliche Ausländer richten können. Vor allem von Reisen in die algerischen Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien und zur Westsahara wird gewarnt. Die algerische Armee befindet sich seit 2013 in erhöhter Alarmbereitschaft und hat zuletzt ihre Präsenz in den Grenzregionen erhöht. Aufgrund der aktuellen Situation in Libyen und Tunesien finden verstärkt Übungen und Patrouillen in Grenznähe statt. Auch vor Reisen in die sonstigen algerischen Saharagebiete und außerhalb der Bezirke der größeren Städte im nördlichen Landesteil von Algerien, in ländliche Gebiete und Bergregionen wird gewarnt, es sei denn, die Reisen erfolgen mit polizeilichem Begleitschutz und der Aufenthalt erfolgt an geschützten Örtlichkeiten. Dies gilt insbesondere für Regionen mit andauernden terroristischen Aktivitäten, wie die Kabylei und ihre Gebirgsausläufer. Es wird empfohlen, sich über die Medien, ortskundige Ansprechpartner und die algerischen Behörden über die aktuelle Sicherheitssituation an den vorgesehenen Reise- und Aufenthaltsorten zu informieren. Eventuellen Vorgaben und Empfehlungen der algerischen Behörden sollten unbedingt Folge geleistet werden. Aufenthalt im Land/Reisen über Land In Ghardaia kommt es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen lokalen Bevölkerungsgruppen. Daher wird empfohlen, die Medienberichterstattung über die Situation in Ghardaia aufmerksam zu verfolgen und ggf. von nicht erforderlichen Reisen Abstand zu nehmen. Anfang 2015 erfolgte eine mündliche Konkretisierung der geltenden, algerischen Sicherheitsbestimmungen. Demnach sind ausländische Mitarbeiter ausländischer Firmen verpflichtet, geschäftliche und touristische Reisen bzw. Aufenthalte außerhalb des Verwaltungsbezirks („Wilaya") von Algier mittels polizeilichem Begleitschutz (Eskorte) vorzunehmen und diese mindestens 48 Stunden vorher beim Delegierten für Sicherheit (délégué de sécurité) bei der für den Firmensitz zuständigen Behörde („Wali des Wilaya") anzuzeigen. In glaubhaft zu machenden dringenden Fällen sind Ausnahmen von der 48-Stunden-Regelung möglich. Deutschen Touristen wird empfohlen, sich vor Reisebeginn bei der algerischen Botschaft in Berlin oder dem algerischen Generalkonsulat in Frankfurt am Main oder den lokalen algerischen Behörden über mögliche Restriktionen und Auflagen betreffend ihrer vorgesehenen Reiserouten und Aufenthaltsorte zu erkundigen. Reisen innerhalb des Landes sollten vorzugsweise auf dem Luftwege erfolgen. Insbesondere während der Dämmerung und in der Nachtzeit sollten Fahrten außerhalb der Stadtzentren vermieden werden, da mit falschen Straßensperren und Anschlägen von kriminellen oder terroristischen Gruppen gerechnet werden muss. Menschenansammlungen, Demonstrationen, öffentliche Gebäude und Einrichtungen der Sicherheitskräfte sind bevorzugte Ziele von Terroranschlägen und sollten nach Möglichkeit gemieden werden. Es wird zu besonderer Vorsicht im Straßenverkehr geraten, da es häufig zu schweren Verkehrsunfällen mit Opfern kommt. Alle Deutschen, die sich - auch nur vorübergehend - im Amtsbezirk der Botschaft aufhalten, können in eine Krisenvorsorgeliste gemäß § 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetzes aufgenommen werden. Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Maßnahme. Es wird empfohlen von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit die Deutsche Botschaft in Algier in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen – falls erforderlich -  mit Deutschen schnell Verbindung aufnehmen kann. Dies gilt umso mehr, als Algerien zu den erdbebengefährdeten Gebieten gehört. Die Eintragung in die Krisenvorsorgeliste kann online über die Homepage der Deutschen Botschaft Algier (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.algier.diplo.de) erfolgen. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de