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Reise- und Sicherheitsinformationen
Mali
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 25.02.2013
Unverändert gültig seit: 18.02.2013
Aktuelle Hinweise Bis auf weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt. Alle Deutschen, deren Aufenthalt in Mali nicht unbedingt erforderlich ist, sollten das Land mit den bestehenden kommerziellen Flügen verlassen. Die Gouverneure in den Provinzen wurden angewiesen, die Überlandstraßen für den zivilen Verkehr zu sperren und für Truppenbewegungen aus den Nachbarländern und Nachschubwege freizuhalten. Dies geschieht bei Bedarf sehr kurzfristig und ohne Ankündigung. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass die Landgrenzen zu den Nachbarländern geschlossen werden können. Für das gesamte Land ist der nationale Notstand und die Generalmobilmachung durch den Präsidenten am 11.01.2013 verkündet worden. Auf der Zufahrt zum Flughafen Bamako befindet sich eine Straßensperre. Sämtliche Fahrzeuge, Personen und das Gepäck werden kontrolliert. Es muss mit größeren zeitlichen Verzögerungen gerechnet werden. Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. Dort finden militärische Kampfhandlungen statt. Terroristen sind weiter präsent. In dieser Region besteht für Ausländer ein besonders hohes Risiko, Opfer von Entführungen oder anderer Gewaltverbrechen zu werden oder in Kampfhandlungen zu geraten. Auch die Lage in und um Bamako bleibt äußerst volatil. Durch die Verhängung des nationalen Notstands wurden Bürgerrechte zum Teil außer Kraft gesetzt. Es herrscht ein absolutes Versammlungs- und Demonstrationsverbot. Bei vereinzelten Plünderungsversuchen kam es zu Lynchjustiz. Die Auswirkungen der Entwicklung im Norden und Nordosten auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen in Gesamt Mali sind weiterhin nicht abzusehen. Landesspezifische Sicherheitshinweise Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt. Am 6. April 2012 wurden die drei nördlichen Verwaltungsregionen sowie das Gebiet um Douentza im Nordosten der Region Mopti von der "nationalen Befreiungsbewegung" MNLA als 'Azawad' für von der Republik Mali unabhängig erklärt. In diesen Gebieten, in denen die malischen Sicherheitskräfte gegenwärtig keinerlei Kontrolle ausüben, kam es in der Folge zu Zerstörungen und Menschenrechtsverletzungen großen Ausmaßes und es sind weiterhin Flüchtlingsbewegungen in unterschiedlichen Richtungen im Gang. In der Hauptstadt Bamako hat am 21./22.03.2012 eine Gruppe jüngerer Offiziere die Macht an sich gerissen. Zwischenzeitlich wurde zwar eine zivile Übergangsregierung eingesetzt, die jedoch am 11.12.2012 nach der Verhaftung des Übergangspremierministers wieder zurückgetreten ist. Die Lage bleibt daher  volatil. Insgesamt muss mit einer andauernden Phase der Instabilität und unklarer Herrschaftsverhältnisse gerechnet werden. In der Region Algerien-Niger-Mali-Mauretanien hat das Terrornetzwerk AQMI seit Jahren immer wieder Entführungen von u.a. Touristen, Geschäftsleuten, Diplomaten und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen ausgeführt. Die Geiseln wurden in die nordmalische Wüste verschleppt und dort zum Teil über Monate festgehalten. Einige Geiseln wurden freigelassen, andere von ihren Entführern getötet. Am 25.11.2011 wurden in Timbuktu bei einem Überfall auf eine Gruppe westlicher Ausländer ein Deutscher getötet und drei weitere Ausländer entführt. Am 24.11.2011 wurden zwei französische Techniker in Hombori in der Region Mopti, weit südlich des Nigerbogens entführt. Vier der im September 2010 in der nordnigrischen Stadt Arlit entführten sieben Personen befinden sich sehr wahrscheinlich weiterhin im Norden Malis in Geiselhaft. Aktuelle Hinweise bestätigen, dass Anschläge und Entführungen westlicher Staatsangehöriger weiterhin nicht auszuschließen sind. Reisen über Land Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d'Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso – insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit – besondere Vorsicht geboten. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem riskanten Verkehrsverhalten vieler Fahrer besteht generell eine höhere Unfallgefahr als in Europa, wobei diese nach Einbruch der Dunkelheit extrem ansteigt. Von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wird wegen des sehr hohen Unfallrisikos plus der Gefahr von Überfällen dringend abgeraten. Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte man vermeiden nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs zu sein. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden. Die Weiterreise von Mali auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen unmöglich, auf jeden Fall gefährlich sein. Derartige Reisen sollten daher vermieden werden. Reisewarnung Bis auf weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt. Alle Deutschen, deren Aufenthalt in Mali nicht unbedingt erforderlich ist, sollten das Land mit den bestehenden kommerziellen Flügen verlassen. Die Gouverneure in den Provinzen wurden angewiesen, die Überlandstraßen für den zivilen Verkehr zu sperren und für Truppenbewegungen aus den Nachbarländern und Nachschubwege freizuhalten. Dies geschieht bei Bedarf sehr kurzfristig und ohne Ankündigung. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass die Landgrenzen zu den Nachbarländern geschlossen werden können. Für das gesamte Land ist der nationale Notstand und die Generalmobilmachung durch den Präsidenten am 11.01.2013 verkündet worden. Auf der Zufahrt zum Flughafen Bamako befindet sich eine Straßensperre. Sämtliche Fahrzeuge, Personen und das Gepäck werden kontrolliert. Es muss mit größeren zeitlichen Verzögerungen gerechnet werden. Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. Dort finden militärische Kampfhandlungen statt. Terroristen sind weiter präsent. In dieser Region besteht für Ausländer ein besonders hohes Risiko, Opfer von Entführungen oder anderer Gewaltverbrechen zu werden oder in Kampfhandlungen zu geraten. Auch die Lage in und um Bamako bleibt äußerst volatil. Durch die Verhängung des nationalen Notstands wurden Bürgerrechte zum Teil außer Kraft gesetzt. Es herrscht ein absolutes Versammlungs- und Demonstrationsverbot. Bei vereinzelten Plünderungsversuchen kam es zu Lynchjustiz. Die Auswirkungen der Entwicklung im Norden und Nordosten auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen in Gesamt Mali sind weiterhin nicht abzusehen. Dringende Sicherheitshinweise In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. In Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab. Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden. Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 25.02.2013
Unverändert gültig seit: 18.02.2013
Aktuelle Hinweise Bis auf weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt. Alle Deutschen, deren Aufenthalt in Mali nicht unbedingt erforderlich ist, sollten das Land mit den bestehenden kommerziellen Flügen verlassen. Die Gouverneure in den Provinzen wurden angewiesen, die Überlandstraßen für den zivilen Verkehr zu sperren und für Truppenbewegungen aus den Nachbarländern und Nachschubwege freizuhalten. Dies geschieht bei Bedarf sehr kurzfristig und ohne Ankündigung. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass die Landgrenzen zu den Nachbarländern geschlossen werden können. Für das gesamte Land ist der nationale Notstand und die Generalmobilmachung durch den Präsidenten am 11.01.2013 verkündet worden. Auf der Zufahrt zum Flughafen Bamako befindet sich eine Straßensperre. Sämtliche Fahrzeuge, Personen und das Gepäck werden kontrolliert. Es muss mit größeren zeitlichen Verzögerungen gerechnet werden. Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. Dort finden militärische Kampfhandlungen statt. Terroristen sind weiter präsent. In dieser Region besteht für Ausländer ein besonders hohes Risiko, Opfer von Entführungen oder anderer Gewaltverbrechen zu werden oder in Kampfhandlungen zu geraten. Auch die Lage in und um Bamako bleibt äußerst volatil. Durch die Verhängung des nationalen Notstands wurden Bürgerrechte zum Teil außer Kraft gesetzt. Es herrscht ein absolutes Versammlungs- und Demonstrationsverbot. Bei vereinzelten Plünderungsversuchen kam es zu Lynchjustiz. Die Auswirkungen der Entwicklung im Norden und Nordosten auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen in Gesamt Mali sind weiterhin nicht abzusehen. Landesspezifische Sicherheitshinweise Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt. Am 6. April 2012 wurden die drei nördlichen Verwaltungsregionen sowie das Gebiet um Douentza im Nordosten der Region Mopti von der "nationalen Befreiungsbewegung" MNLA als 'Azawad' für von der Republik Mali unabhängig erklärt. In diesen Gebieten, in denen die malischen Sicherheitskräfte gegenwärtig keinerlei Kontrolle ausüben, kam es in der Folge zu Zerstörungen und Menschenrechtsverletzungen großen Ausmaßes und es sind weiterhin Flüchtlingsbewegungen in unterschiedlichen Richtungen im Gang. In der Hauptstadt Bamako hat am 21./22.03.2012 eine Gruppe jüngerer Offiziere die Macht an sich gerissen. Zwischenzeitlich wurde zwar eine zivile Übergangsregierung eingesetzt, die jedoch am 11.12.2012 nach der Verhaftung des Übergangspremierministers wieder zurückgetreten ist. Die Lage bleibt daher  volatil. Insgesamt muss mit einer andauernden Phase der Instabilität und unklarer Herrschaftsverhältnisse gerechnet werden. In der Region Algerien-Niger-Mali-Mauretanien hat das Terrornetzwerk AQMI seit Jahren immer wieder Entführungen von u.a. Touristen, Geschäftsleuten, Diplomaten und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen ausgeführt. Die Geiseln wurden in die nordmalische Wüste verschleppt und dort zum Teil über Monate festgehalten. Einige Geiseln wurden freigelassen, andere von ihren Entführern getötet. Am 25.11.2011 wurden in Timbuktu bei einem Überfall auf eine Gruppe westlicher Ausländer ein Deutscher getötet und drei weitere Ausländer entführt. Am 24.11.2011 wurden zwei französische Techniker in Hombori in der Region Mopti, weit südlich des Nigerbogens entführt. Vier der im September 2010 in der nordnigrischen Stadt Arlit entführten sieben Personen befinden sich sehr wahrscheinlich weiterhin im Norden Malis in Geiselhaft. Aktuelle Hinweise bestätigen, dass Anschläge und Entführungen westlicher Staatsangehöriger weiterhin nicht auszuschließen sind. Reisen über Land Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d'Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso – insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit – besondere Vorsicht geboten. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem riskanten Verkehrsverhalten vieler Fahrer besteht generell eine höhere Unfallgefahr als in Europa, wobei diese nach Einbruch der Dunkelheit extrem ansteigt. Von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wird wegen des sehr hohen Unfallrisikos plus der Gefahr von Überfällen dringend abgeraten. Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte man vermeiden nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs zu sein. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden. Die Weiterreise von Mali auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen unmöglich, auf jeden Fall gefährlich sein. Derartige Reisen sollten daher vermieden werden. Reisewarnung Bis auf weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt. Alle Deutschen, deren Aufenthalt in Mali nicht unbedingt erforderlich ist, sollten das Land mit den bestehenden kommerziellen Flügen verlassen. Die Gouverneure in den Provinzen wurden angewiesen, die Überlandstraßen für den zivilen Verkehr zu sperren und für Truppenbewegungen aus den Nachbarländern und Nachschubwege freizuhalten. Dies geschieht bei Bedarf sehr kurzfristig und ohne Ankündigung. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass die Landgrenzen zu den Nachbarländern geschlossen werden können. Für das gesamte Land ist der nationale Notstand und die Generalmobilmachung durch den Präsidenten am 11.01.2013 verkündet worden. Auf der Zufahrt zum Flughafen Bamako befindet sich eine Straßensperre. Sämtliche Fahrzeuge, Personen und das Gepäck werden kontrolliert. Es muss mit größeren zeitlichen Verzögerungen gerechnet werden. Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. Dort finden militärische Kampfhandlungen statt. Terroristen sind weiter präsent. In dieser Region besteht für Ausländer ein besonders hohes Risiko, Opfer von Entführungen oder anderer Gewaltverbrechen zu werden oder in Kampfhandlungen zu geraten. Auch die Lage in und um Bamako bleibt äußerst volatil. Durch die Verhängung des nationalen Notstands wurden Bürgerrechte zum Teil außer Kraft gesetzt. Es herrscht ein absolutes Versammlungs- und Demonstrationsverbot. Bei vereinzelten Plünderungsversuchen kam es zu Lynchjustiz. Die Auswirkungen der Entwicklung im Norden und Nordosten auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen in Gesamt Mali sind weiterhin nicht abzusehen. Dringende Sicherheitshinweise In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. In Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab. Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden. Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.




