Afrika

Nigeria

Gesundheit
Erforderliche Impfungen
KranheitBesondere VorsichtImpfnachweis
Essen & Trinken
Malaria3-
Typhus & PolioJa-
Cholera2
Gelbfieber1
Gesundheitsvorsorge
Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ oder hygienisch hoch problematisch, ganz besonders abseits der großen Städte. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Medizinische Behandlungen müssen häufig sofort bezahlt werden.

Ein ausreichender, in Nigeria gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind - ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke - dringend empfohlen.
Gesundheitszeugnis
Für Arbeits- und Langzeitaufenthalte wird ein HIV-Test in englischer Sprache verlangt (gilt nicht für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz).
Aktueller Hinweis
Lassa-Fieber-Erkrankungen werden aus dem Kebbi-State im Norden Nigerias gemeldet. Reisende sollten entweder dieses Gebiet meiden oder auf gute Nahrungsmittelhygiene und saubere Unterkünfte achten. Eine Impfung gibt es nicht.

Vor allem im Norden Nigerias kam es 2008 zu einem spürbaren Anstieg von Poliomyelitis-Erkrankungen (Kinderlähmung), der sich seitdem aber wieder abgeschwächt hat. Reisende sollten weiterhin ihren Impfschutz überprüfen bzw. auffrischen.
Hinweis
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind und nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Gelbfieberinfektionsgebiet einreisen. Ausgenommen sind Transitpassagiere, die in Nigeria den Transitraum nicht verlassen. (Kurzfristige Änderungen möglich. Auskunft von der Botschaft). Für die Beantragung ein Business-Visas wird der Nachweis einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber von allen visumpflichtigen Nationalitäten benötigt.
Impfschutz gegen Gelbfieber wird allen Reisenden empfohlen, die sich in Nigeria aufhalten wollen. Ausgenommen sind Kinder unter 1 Jahr.

[2]
Eine Impfbescheinigung gegen Cholera wird bei der Einreise aus afrikanischen Staaten erfahrungsgemäß oft verlangt, ist aber laut Auswärtigem Amt offiziell nicht mehr erforderlich. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen und sich an die Botschaft zu wenden.

[3] Malariaschutz ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll chloroquinresistent sein.