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Reise- und Sicherheitsinformationen
Uganda
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 04.09.2013
Unverändert gültig seit: 30.08.2013
Landesspezifische Sicherheitshinweise Die Wirren im Osten der Demokratischen Republik Kongo führen immer wieder zu Flüchtlingsströmen im Südwesten Ugandas. Da nicht auszuschließen ist, dass Gefechte zwischen kongolesischer Armee und Rebellen auch in unmittelbarer Grenznähe zu Uganda stattfinden, sollte eine Annäherung direkt an die ugandisch-kongolesische Grenzlinie im Südwesten Ugandas vermieden werden. Besuche der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet sind möglich. Terrorismus Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten. Zuletzt kam es am 11. Juli 2010 in der Hauptstadt Kampala zu Bombenanschlägen, bei denen es Todesopfer und viele Verletzte gab. Auch weiterhin ist von einer Gefährdung insbesondere weicher Ziele auszugehen. Demonstrationen aus politischen und sozialen Gründen können sich spontan entwickeln und unvorhersehbar eskalieren. In der Vergangenheit – u.a. im September 2009 und im Frühjahr 2011 – kam es dabei zu Todesfällen. Größere Menschenansammlungen, aus welchem Grunde auch immer sie entstehen, sollten gemieden werden. Kriminalität Nach Einbruch der Dunkelheit sollte – mit Ausnahme der größeren Straßen im Zentrum Kampalas, die als relativ sicher gelten – auf Spaziergänge verzichtet werden. Dies gilt insbesondere für die Außenbezirke der Hauptstadt. Nachtfahrten mit dem Kfz sind innerhalb von Kampala sowie auf der Strecke Kampala – Entebbe/Flughafen möglich. Aufgrund schlecht beleuchteter Straßen, mangelnder Verkehrssicherheit vieler Fahrzeuge und der Fahrweise von Verkehrsteilnehmern wird aber empfohlen, auf Nachtfahrten möglichst zu verzichten. Auch bei Tagesfahrten in städtischen Bereichen sollten Fenster und Türen regelmäßig von innen verschlossen bleiben, da es zu Diebstählen aus Fahrzeugen bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr (Stau, Kreuzungen) bzw. verringertem Verkehrsfluss kommen kann. Besondere Vorsicht ist im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala  angebracht. Taschen sowie andere Wertgegenstände sollten daher unbedingt verdeckt transportiert werden.  Wegen des deutlich erhöhten Unfallrisikos wird von der Nutzung von Motorradtaxis ("Boda Bodas") grundsätzlich abgeraten. Darüber hinaus kommt es immer wieder, insbesondere nachts, zu teilweise schwerwiegenden Übergriffen von Motorradtaxi-Fahrern auf unbegleitete Passagiere. Insbesondere das bei jungen Leuten beliebte Partyviertel Kissementi mit seinen Bars und Clubs war dabei Ausgangspunkt. Reisen über Land Das Auswärtige Amt rät bei Reisen innerhalb von Uganda generell zu Vorsicht und Wachsamkeit. Trotz deutlicher Verbesserung der Sicherheitslage im Verlauf der letzten zwei Jahre besteht bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten an der Grenze zu Kenia (Distrikte Kaabong, Kotido, Moroto, Nakapiripirit) weiterhin ein erhöhtes Sicherheitsrisiko, da es dort noch immer vereinzelt zu Übergriffen durch kriminelle Elemente kommt. Ein Besuch des Kidepo-Nationalparks ist möglich, doch sollte die Anreise per Flugzeug erfolgen, wie von den meisten Reiseveranstaltern angeboten. Aktuelle Information zur Situation in touristischen Zielgebieten können bei der Uganda Wildlife Authority (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.ugandawildlife.org ), beim Uganda Tourism Board (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.visituganda.com)  und der Uganda Tourism Association (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.ugandatourismassociation.org ) eingeholt werden. Bitte formulieren Sie Ihre Anfragen auf Englisch. Straßenverkehr/Fahrten zum Flughafen Entebbe Bei Reisen über Land, die in der Regel mit einem Kraftfahrzeug erfolgen, sollte ein zuverlässiges lokales Reiseunternehmen in Anspruch genommen werden. Erhöhte Unfallgefahr besteht aufgrund technischer Mängel an ugandischen Kraftfahrzeugen und überhöhter Geschwindigkeiten. Nächtliche Fahrten außerhalb Kampalas sind im besonderen Maße unfall- und überfallgefährdet und sollten unterlassen werden. Für Fahrten mit Taxis auf der 45 km lange Straßenverbindung zwischen Kampala und dem internationalen Flughafen Entebbe sollten nur als seriös bekannte Taxi-Unternehmen herangezogen werden (beim Reiseveranstalter oder im Hotel zu erfragen). Bietet das Hotel einen Bustransfer vom und zum Flughafen, sollte dieser genutzt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen verschärft wurden, so dass die Fluggesellschaften empfehlen, 3 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. In Entebbe ist das Malariarisiko deutlich höher als in Kampala. Da viele Flüge abends und nachts abgehen, sollte an verstärkten Mückenschutz und ggf. Kurzzeitprophylaxe mit Malarone gedacht werden.