Kongo (Demokratische Republik) › › ›
Reise- und Sicherheitsinformationen
Demokratische Republik Kongo
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 08.01.2013
Unverändert gültig seit: 27.12.2012
Reisewarnung Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt. Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo immer wieder Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden. Diese Kämpfe können bisweilen in die angrenzenden Gebiete der Nachbarprovinzen übergreifen (Maniema, nördliches Katanga). In der Provinz Orientale im Bezirk Haut-Uélé ist die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv. Die Lage in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, ist außerordentlich gespannt. Hohe Kriminalität und Furcht vor einer Rückkehr der Rebellengruppe "M23" bestimmen das Bild. Kämpfe zwischen Armee und Rebellen können jederzeit wieder ausbrechen und von Nord- auch auf Süd-Kivu übergreifen. Die übrigen Regionen des Landes sind relativ ruhig. Allerdings kann es überall zu nicht vorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. Dabei entsteht immer wieder materieller Schaden, z.B. infolge von Plünderungen u. Brandschatzungen. Wegen der schlechten humanitären und sozialen Lage kommt es zu Raubüberfällen, auch durch demobilisierte Sicherheitskräfte. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav ) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden. Die deutsche Botschaft in Kinshasa kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen sowohl in der Hauptstadt Kinshasa als auch in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 08.01.2013
Unverändert gültig seit: 27.12.2012
Reisewarnung Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt. Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo immer wieder Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden. Diese Kämpfe können bisweilen in die angrenzenden Gebiete der Nachbarprovinzen übergreifen (Maniema, nördliches Katanga). In der Provinz Orientale im Bezirk Haut-Uélé ist die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv. Die Lage in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, ist außerordentlich gespannt. Hohe Kriminalität und Furcht vor einer Rückkehr der Rebellengruppe "M23" bestimmen das Bild. Kämpfe zwischen Armee und Rebellen können jederzeit wieder ausbrechen und von Nord- auch auf Süd-Kivu übergreifen. Die übrigen Regionen des Landes sind relativ ruhig. Allerdings kann es überall zu nicht vorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. Dabei entsteht immer wieder materieller Schaden, z.B. infolge von Plünderungen u. Brandschatzungen. Wegen der schlechten humanitären und sozialen Lage kommt es zu Raubüberfällen, auch durch demobilisierte Sicherheitskräfte. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav ) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden. Die deutsche Botschaft in Kinshasa kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen sowohl in der Hauptstadt Kinshasa als auch in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.





