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Reiseverkehr - National
Flugzeug
Sudan Airways (SD) fliegt rund 20 Flughäfen an, einschließlich Dongola, Juba, Port Sudan und El Obeid. Die zuverlässigste Verbindung ist die Route von Port Sudan nach Khartoum. Zweimal wöchentlich Flugtaxiverbindung von Khartoum nach Nyala.

Flughafengebühren: 600 sD.
Schiff
Alle Städte am Nil werden durch Flussdampfer miteinander verbunden, die jedoch zum größten Teil für Touristen nicht zu empfehlen sind. Der Fahrplan hängt vom Wasserstand ab. Es empfiehlt sich, Lebensmittel und Wasser mitzunehmen. Dongola, Karima, Kosti und Juba gehören zu den Anlaufhäfen.

m Süden des Landes wird gegenwärtig ein 320 km langer befahrbarer Kanal (Jonglei) gebaut.
Bahn
Das Bahnnetz ist umfassend (ca. 5.500 km), die Züge sind jedoch sehr langsam und nur einfach ausgestattet. Es gibt drei Klassen und außerdem eine Luxusklasse (Mumtaza). Die 2. und 3. Klasse ist oft überfüllt. Auf den Hauptstrecken von Khartoum nach Wau/Nyala, Khartoum nach Kassala/Wadi Halfa, Bur Sudan nach Atbara, Khartoum nach El Obeid und von Port Sudan nach Khartoum gibt es Schlafwagen. Einige Wagen sind klimatisiert, hierfür wird ein Zuschlag verlangt.
Bus/Pkw
Das Straßennetz umfasst ca. 50.000 km. Asphaltiert sind nur die Straßen zwischen Khartoum und Port Sudan, Atbara, Dongola und Gedarif. Landstraßen sind in schlechtem Zustand, im Norden sind diese während der Regenzeit (Juli - September) oft nicht befahrbar. Für längere Fahrten sollte man ausreichend Ersatzteile mitnehmen und nur absolut fahrtüchtige Fahrzeuge benutzen. Die Unfallgefahr bei Fahrten über Land ist wegen der schlechten Straßen, fehlender Markierungen und der landesüblichen Fahrweise groß. Nachtfahrten sollten daher ganz vermieden werden. Der Süden des Sudan kann derzeit wegen des Bürgerkrieges nicht bereist werden.

Fernbus:
Zwischen Khartoum, Kassala, Port Sudan und Gedarif verkehren Busse, die von den Marktplätzen abfahren. Nur wenige Busse sind komfortabel und klimatisiert. Lastwagen sind preiswertere, wenn auch unbequeme Transportmittel.

Taxis
haben keine Taxameter, daher sollte man den Fahrpreis im Voraus vereinbaren.

Mietwagen
sind in größeren Städten sowie in Hotels erhältlich. Die Gebühren sind hoch.

Unterlagen:
Carnet de Passage, Geldmittelnachweis und Bescheinigung der sudanesischen Botschaft, dass das Fahrzeug verkehrstauglich ist. Internationaler Führerschein empfohlen. Bei Vorlage des eigenen Führerscheins kann von den örtlichen Behörden eine befristete Fahrerlaubnis ausgestellt werden. Frauen dürfen im Sudan Auto fahren. Wohnwagen und Fahrzeugen unter 1500 cc wird die Einreise verweigert.
Stadtverkehr
Die öffentlichen Busse in Khartoum sind unzuverlässig und verkehren unregelmäßig. Deshalb gibt es immer mehr private Bakassi-Minibusse, die Boks genannt werden. Sie haben keine festgesetzten Haltestellen. Diese Unternehmen bewegen sich an der Grenze der Legalität und sollten mit Vorsicht benutzt werden.