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Reise- und Sicherheitsinformationen
Guinea
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 06.12.2013
Unverändert gültig seit: 02.12.2013
Aktuelle Hinweise Seit Ende Februar 2013 gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und bandenmäßiger Gewaltkriminalität; auch nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Anzahl gemeldeter Raubmorde, teilweise durch bewaffnete Täter in Uniformen, hat im letzten Quartal 2013 zugenommen. Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen diese schwere Kriminalität ihrerseits mit Einsatz von Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird dringend davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto (insbesondere den großen Markt Madina), Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen oder auch nur zu durchqueren. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.   Aufgrund der jüngsten gewaltsamen Auseinandersetzung in Waldguinea (Guinée Forestière) im Juli 2013 insbesondere in und um die Stadt N'Zerekore wird bei Reisen in das Gebiet zu erhöhter Vorsicht geraten, da die Lage weiterhin angespannt ist. Von nicht zwingend erforderlichen Reisen in die Region sollte im Moment abgesehen werden. Darüber hinaus sollten Reisende sich stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten. Landesspezifische Sicherheitshinweise Vor dem Hintergrund der anhaltenden innenpolitischen Kontroverse um die Parlamentswahlen vom 28. September 2013  und der erst am 15. November 2013 erfolgten Bestätigung der umstrittenen Wahlergebnisse durch das oberste Gericht, muss insbesondere in Conakry mit gewalttätigen Ausschreitungen gerechnet werden, wie sie sich zuletzt am 25. und 26. November 2013 ereigneten. Generell ist daher bei Reisen nach Guinea erhöhte Wachsamkeit geboten, insbesondere sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.
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