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Reiseverkehr - National
Flugzeug
Der Großteil Madagaskars mit Ausnahme einiger Städte des mittleren Hochlands ist per Flugzeug erreichbar, es gibt über 200 Landepisten. Air Madagaskar (MD) fliegt zahlreiche Städte und Ortschaften auf der Insel an.
Schiff
Der bedeutendste Hafen ist Toamasina. Stromschnellen machen viele Flüsse unbefahrbar. Das Ministère du Tourisme de Madagascar (s. Adressen) bietet Foto-Safaris in kleinen Booten auf den Flüssen Betsiboka und Tsiribihina sowie Segeltörns an. Der Pangalanes-Kanal verläuft auf 600 km parallel zur Ostküste.
Bahn
Alle vier Eisenbahnlinien auf Madagaskar werden zurzeit nicht regelmäßig bedient. Es gibt Passagierzüge von Toamasina (Ostküste) über Antananarivo nach Antsirabe (eine Nebenstrecke führt zum Alaotra-See), von Manakara (ebenfalls an der Ostküste) nach Fianarantsoa und von Moramanga nach Ambatondrazaja. (Internet: www.fce-madagascar.com). Die nördliche Strecke soll noch ausgebaut werden, die Südstrecke führt durch dichten Regenwald. Waggons 1. Klasse sind klimatisiert.
Bus/Pkw
3500 km des Straßennetzes sind geteert. Viele Straßen sind reparaturbedürftig. Asphaltierte Straßen verbinden die Städte des zentralen Hochlands und führen weiter zur Ost- und Nordwestküste. Die drei Hauptverbindungsstraßen führen von Antananarivo nach Mahajanga (RN4), nach Toamasina (RN2) und nach Fianarantsoa (RN7). In anderen Landesteilen gibt es einige befestigte Straßen, die Mehrheit besteht allerdings aus unbefestigten Wegen, von denen viele während der Regenzeit (November bis April) unbefahrbar sind.

Fernbusse
sind oft überfüllt und eher unzuverlässig. Einheitsfahrpreise. Busse von Madabus (Internet: www.madabus.com) sind komfortabler und fahren von Toliara über Antananarivo nach Soanierana Ivongo sowie von Morondava nach Antsirabe.

Taxi:
Außer in Antananarivo und Fianarantsoa gelten Einheitsfahrpreise. In diesen beiden Städten werden Preise danach berechnet, ob man in die Ober- oder Unterstadt möchte. Taxis gibt es in zwei Ausführungen: Taxi-bes sind schneller und bequemer; Taxi-brousses (Buschtaxis) sind preiswerter, allerdings langsamer, da sie öfter anhalten und auch in die ländlichen Gegenden fahren. Preise sollten im Voraus vereinbart werden.

Rikschas:
Pousse-Pousses befördern Passagiere überall hin. Den Fahrpreis sollte man im Voraus aushandeln. Kutschen: Es verkehren noch einige Passagierkutschen in Antananarivo.

Mietwagen
gibt es nur in den größeren Touristenstädten; Versicherungsbedingungen im Voraus erfragen. Motorräder können ebenfalls gemietet werden.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein wird empfohlen.
Anmerkung (Bus/Pkw)
Das Ministère du Tourisme de Madagascar (s. Adressen) bietet eine große Auswahl an Touren, die bis zu einem Monat dauern können. Wer auf eigene Faust reisen will, sollte bedenken, dass es in bestimmten Bergregionen Banditen gibt. Das Klima und unwegsames Terrain erschweren zudem Überlandreisen in vielen Regionen fast das ganze Jahr über.